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Deutsche Adipositas Allianz e.V.

lobbyregister / register_entry 02.03.2023 · Original ↗

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Deutsche Adipositas Allianz e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation Unser Anliegen ist die Verbesserung der Gesamtsituation auf dem Gebiet der Adipositas und nicht nur einzelner Aspekte. Durch effektive Präventionsmaßnahmen soll die Anzahl der Neuerkrankungen gesenkt werden. Um die Prävalenz der Adipositas zu senken, sind die leitliniengerechten Therapien für Patienten mit Adipositas umzusetzen. Parallel hierzu ist die Erforschung der Adipositas zu intensivieren, um das Verständnis für die Komplexität der Entstehung von Adipositas sowie für mögliche therapeutische Wirkmechanismen zu verbessern. In der Folge kommt es zur Entwicklung von effektiveren Präventionsmaßnahmen und Therapien. Begleitend muss der aktuelle Stand der Wissenschaft als Lehrinhalte in der Aus- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe integriert und vermittelt werden. Das Leben der Menschen mit Adipositas ist von Stigmatisierung und Diskriminierung geprägt. Aufklären kann helfen, um Adipositas als Krankheit anzuerkennen, Vorurteile gegenüber Betroffenen zu reduzieren sowie die Integration und Teilhabe von Menschen mit Adipositas in der Gesellschaft zu befördern und gesellschaftspolitische Barrieren zu eliminieren. Durch direkte Anschreiben, Positionspapiere oder sozialpolitische Treffen wird unmittelbar der Kontakt mit Politikerinnen und Politikern, insbesondere Mitgliedern des Deutschen Bundestages, gesucht. Zudem werden Austausch- und Informationsveranstaltungen organisiert, zu denen gelegentlich auch Mitglieder des Deutschen Bundestages eingeladen werden, um diese von unseren Positionen zu überzeugen. Interessenbereiche: Arzneimittel; Berufliche Bildung; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Gesundheitsversorgung; Krankenversicherung; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Pflegeversicherung; Hochschulbildung; Rechte von Menschen mit Behinderung; Gesundheitsförderung Regelungsvorhaben: - Gleichstellung - AGG erweitern: Das AGG führt eine Reihe möglicher Diskriminierungs-Merkmale auf. Zwar wird Behinderung genannt, nicht aber Krankheiten, wie z.B. Adipositas. Um der Diskriminierung von Menschen mit Adipositas entgegenzuwirken, sollen die Merkmale ergänzt werden, um - Krankheiten - Gewicht - Körperform - Erstattung von Medikamenten zur Behandlung der Adipositas: § 34 SGB V schließt Gruppen von Medikamenten von der Versorgung - also der Erstattung zu Lasten der GKV - aus. Unter anderem betrifft dies "Arzneimittel [...] zur Abmagerung oder zur Zügelung des Appetits, zur Regulierung des Körpergewichts". Eingeleitet wird diese Regelung mit "Von der Versorgung sind außerdem Arzneimittel ausgeschlossen, bei deren Anwendung eine Erhöhung der Lebensqualität im Vordergrund steht." Adipositas ist eine Krankheit. Inzwischen gibt es wirksame und zugelassene Medikamente zur Behandlung der Adipositas. Da die GKV deren Erstattung mit Hinweis auf die vorgenannte Regelung ablehnt, muss klargestellt werden, dass bei der Behandlung der Adipositas um die Therapie einer Erkrankung handelt und diese entsprechend zu erstatten ist.

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