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Eckiger Tisch e.V.

lobbyregister / register_entry 29.10.2022 · Original ↗

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Eckiger Tisch e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der die Interessen von Betroffenen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen speziell im Kontext der Katholischen Kirche vertritt. Insbesondere setzen wir uns seit 2010 ein für: - eine unabhängige Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs in staatlicher Verantwortung. - die Schaffung eines Opfergenesungswerks für die Menschen, die unter den Folgen der in der Kindheit und Jugend erlittenen sexualisierten Gewalt leiden. - und eine Entschädigung für die Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs durch die katholische Kirche. Wir beraten und unterstützen deutschlandweit Betroffene, die sich an uns wenden, mit Informationen und Hilfe zur Selbstorganisation. Wir stellen Öffentlichkeit her und versuchen auf Politik, Kirche und Gesellschaft einzuwirken, damit alles getan wird zur Überwindung von sexuellem Kindesmissbrauch durch Kleriker. Wir arbeiten an der internationalen Vernetzung von Betroffeneninitiativen und bieten Beratung für Institutionen an, die sichere und kompetente Orte für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt werden wollen. Interessenbereiche: Strafrecht; Zivilrecht; Unfallversicherung; Kinder- und Jugendpolitik; Sonstige Interessenbereiche; Religion/Weltanschauung Regelungsvorhaben: - Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen (UBSKM-Gesetz): Das geplante Gesetz soll den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch verbessern, indem es präventive Strukturen stärkt und nachhaltige Maßnahmen auf Bundesebene zur Bekämpfung und Verhinderung von Kindesmissbrauch etabliert. Der Verein unterstützt das Gesetzesvorhaben und insbesondere die Verankerung von UBSKM, Betroffenenrat und der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Optimierungspotenzial wird insbesondere dahingehend gesehen, Unterstützungs- und Beratungsbedarfe für Betroffene sowie das Themenfeld Aufarbeitung im Gesetzesvorhaben zu stärken. - Gesetzliche Regelungen für Aufarbeitung, Unterstützung und Entschädigung: Der Verein setzt sich für ein deutlich stärkeres Engagement des Staates ein, um die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs im katholischen Kontext verbindlich und mit einheitlichen Standards voranzutreiben, Betroffenen bessere Unterstützungsleistungen zukommen zu lassen und eine Entschädigungslösung für die Betroffenen herbeizuführen.

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