foodsharing
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foodsharing
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Fast die Hälfte aller Lebensmittel, die für die Industrieländer produziert werden landen auf dem Müll. Dies halten wir sowohl ökologisch, ökonomisch als auch ethisch für unverantwortlich! Deswegen setzt sich der foodsharing e.V. dafür ein, die Lebensmittelverschwendung langfristig zu reduzieren.
Hierzu betreibt der Verein die Internetplattform foodsharing.de. Auf ihr können Privatpersonen Lebensmittel teilen, die ansonsten in der Mülltonne landen würden. Außerdem werden sogenannte Fairteiler angezeigt: Regale und Kühlschränke, in denen Privatpersonen Lebensmittel auch offline teilen können und die von Freiwilligen (Foodsavern) betreut werden. Darüber hinaus organisieren sich die Freiwilligen auf der Internetplattform, um gemeinsam in ihrem Gebiet Lebensmittel zu retten. Sie holen diese Lebensmittel vor dem Wegwerfen von Betrieben ab und verschenken sie sowohl an bedürftige wie nichtbedürftige Personen, Gruppen und Einrichtungen. Der foodsharing e.V. fördert dies, indem er die Internetplattform betreibt und dadurch den Freiwilligen eine dezentrale und schnelle online-Koordination ermöglicht und Kooperationsverträge mit Betrieben, bei denen Lebensmittel gerettet werden können, abschließt.
Um auch langfristig Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, unterstützt der Verein andere Initiativen, Organisationen und Unternehmen (z.B. Klima-Allianz, Bündnis Lebensmittelrettung, Wir haben es satt Bündnis). Gemeinsam mit diesen macht er Lobby- und Kampagnenarbeit und betreibt eigenständig Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Dazu verfasst er Stellungnahmen und führt Gespräche mit Abgeordneten und Ministeriumsmitarbeitenden. Dadurch fördert er einen nachhaltigen Wandel in der Politik und Gesellschaft bezüglich des Umgangs mit Lebensmitteln.
Interessenbereiche: Klimaschutz; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; EU-Gesetzgebung; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"
Regelungsvorhaben:
- Nationale Strategie gegen Lebensmittelverschwendung: - Verbindliche Verringerung der Lebensmittelverschwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette
- Miteinbeziehung von Vorertneverlusten in die Statistik der Lebensmittelabfälle
- Mehr Rechtssicherheit für Lebensmittelrettungsorganisationen und Lebensmittelspendebetriebe
- Wegwerfverbot für Supermärkte
- Mehr Bildung für Lebensmittelwertschätzung
Relationen
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