Schriftliche Frage 113 von Dr. Zoe Mayer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hat die Bundesregierung in den laufenden Verhandlungen zum EU-Schulprogramm (Verordnung (EU) Nummer 1308/2013 (CMO)) hinsichtlich einer Erwe…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. Oktober 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.
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Schriftliche Frage 113 von Dr. Zoe Mayer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hat die Bundesregierung in den laufenden Verhandlungen zum EU-Schulprogramm (Verordnung (EU) Nummer 1308/2013 (CMO)) hinsichtlich einer Erwe…
Frage 113 (Dr. Zoe Mayer, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Hat die Bundesregierung in den laufenden Verhandlungen zum EU-Schulprogramm (Verordnung (EU) Nummer 1308/2013 (CMO)) hinsichtlich einer Erweiterung der förderfähigen Erzeugnisse auch pflanzliche Milchalternativen berücksichtigt, damit auch Kinder, die aus gesundheitlichen, religiösen, ethischen oder weltanschaulichen Gründen keine Kuhmilch trinken können oder wollen, gleichberechtigt am Programm teilhaben können, und wenn ja, inwiefern, und wenn nein, warum nicht?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher vom 26. Oktober 2026:
Die Bundesregierung setzt sich in den laufenden Verhandlungen zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 nicht für eine Erweiterung der förderfähigen Erzeugnisse des EU-Schulprogramms um pflanzliche Milchalternativen ein. Hintergrund ist die ernährungsphysiologische Bedeutung von Milch und Milcherzeugnissen für die Ernährung von Kindern. Auch das Europäische Parlament hatte sich dafür ausgesprochen, im Rahmen des Programms weitgehend naturbelassene Lebensmittel zu fördern. Dies schließt ökologisch erzeugte Produkte ein. Für Kinder mit Laktoseintoleranz kann laktosefreie Milch als Alternative angeboten werden. Laktosefreie Milch und Milchprodukte werden voraussichtlich auch künftig förderfähig sein.
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