Thüringer Apothekerverband e.V.
Text
Thüringer Apothekerverband e.V.
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Der Thüringer Apothekerverband e.V. (ThAV) ist der freiwillige Zusammenschluss der selbständigen Apothekerinnen und Apotheker zur Vertretung ihrer wirtschaftlichen und politischen Interessen im Land Thüringen. Er finanziert sich ausschließlich aus freiwilligen Mitgliedsbeiträgen. Er ist Vertragspartner der gesetzlichen Krankenkassen für die Versorgung der Versicherten mit Arznei- und Hilfsmitteln in Thüringen.
Interessenbereiche: Arbeitsmarkt; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Arzneimittel; Kleine und mittlere Unternehmen; Hochschulbildung; Gesundheitsförderung; Gesundheitsversorgung
Regelungsvorhaben:
- Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (ApoVWG): Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (ApoVWG). Ziel der Interessenvertretung war die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen öffentlicher Apotheken zur Sicherstellung einer flächendeckenden, wohnortnahen Arzneimittelversorgung. Hierzu gehörten insbesondere die Anpassung der Apothekenvergütung, der Ausbau pharmazeutischer Dienstleistungen und Präventionsleistungen, die Weiterentwicklung der Impfleistungen, Maßnahmen zum Bürokratieabbau sowie die Stärkung der Rolle der öffentlichen Apotheken in der gesundheitlichen Versorgung.
- Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung und weiterer Verordnungen: Ziel der Interessenvertretung war eine praxisgerechte Ausgestaltung der begleitenden Verordnungsregelungen zum ApoVWG. Gegenstand waren insbesondere Regelungen zum Apothekenbetrieb, zur Arzneimittelpreisverordnung, zu pharmazeutischen Dienstleistungen, Impfleistungen, Telepharmazie sowie zur Sicherstellung einer wirtschaftlich tragfähigen und qualitativ hochwertigen Arzneimittelversorgung durch öffentliche Apotheken
- Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz): Ziel der Interessenvertretung war es, zusätzliche finanzielle Belastungen öffentlicher Apotheken im Rahmen der Maßnahmen zur Stabilisierung der GKV-Finanzen zu vermeiden. Im Mittelpunkt standen die Sicherung einer wirtschaftlich tragfähigen Arzneimittelversorgung, die Vermeidung unverhältnismäßiger Eingriffe in die Apothekenvergütung sowie die Berücksichtigung der besonderen Rolle öffentlicher Apotheken für die flächendeckende Versorgung.
Relationen
Keine Relationen.