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Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.

lobbyregister / register_entry 18.03.2022 · Original ↗

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Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. Tätigkeit: Berufsverband Der Bauernverband ist ein freier Zusammenschluss des landwirtschaftlichen Berufsstandes sowie der dem Berufsstand nahestehenden Personen, Vereinen und Wirtschaftsvereinigungen im Land Mecklenburg-Vorpommern. Er setzt sich für eine vielfältig strukturierte, wettbewerbsfähige Landwirtschaft ein. Er steht gleichermaßen für die Interessen aller landwirtschaftlichen Wirtschaftsweisen und Betriebsstrukturen. Seine Aufgabe sind die allgemeinen agrarpolitischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, sozialen, bildungspolitischen, kulturellen Interessen seiner Mitglieder wahrzunehmen; die Mitglieder zu fördern und zu betreuen sowie im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zu beraten; die Interessen der Mitglieder gegenüber Parlament, Regierung, Behörden, anderen Berufsgruppen und Vereinigungen sowie der Wissenschaft zu vertreten. Zu den konkreten Tätigkeiten zum Zweck der Interessenvertretung gehören u.a. der Versand von Schreiben, Stellungnahmen und Positionen an Abgeordnete sowie an die Bundesregierung, außerdem Einladungen zu Veranstaltungen und Gespräche mit Abgeordneten und Vertretern der Bundesregierung. Interessenbereiche: Land- und Forstwirtschaft; Immissionsschutz; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Artenschutz/Biodiversität; Tierschutz Regelungsvorhaben: - Wiedervernässung von Mooren; Wolfsregulierung: Wiedervernässung von Mooren: Der Bauernverband M-V fordert verlässliche Rahmenbedingungen, die den Landeigentümern und -bewirtschaftern von Moorflächen weiterhin eine Einkommenserzielung ermöglichen. Außerdem wird endlich ein aktives Tätigwerden betreffend Wolfsregulierung gefordert. - Perspektiven für Biogas in der Landwirtschaft schaffen: Biomasse ist neben Wind und Sonnenenergie ein wichtiger erneuerbarer Energieträger bei der Stromerzeugung und der bedeutendeste erneuerbarer Energieträger bei der Wärmeversorgung. Biogas ist in der Lage, die Grundlast bereitzustellen, Netzschwankungen auszugleichen und auch Strom, Wärme und Biokraftstoff dezentral im ländlichen Raum zu produzieren. Um die Energiewende unter Einbeziehung der Biogasanlagen fortsetzen zu können, sind die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen und Änderungen an der aktuellen Rechtslage nötig. - Aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in der Landwirtschaft: Perspektiven der Tierhaltung, Entbürokratisierung der Landwirtschaft, Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik - Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesjagdgesetzes und zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes: AnschreibenGegenstand der Interessenvertretung ist die Änderung des Gesetzentwurfs zum Bundesjagdgesetz zur Einführung eines Bestandsmanagements für den Wolf. Ziel ist die Aufnahme einer generellen Entnahmequote von 40 % des Jahreszuwachses, die Erweiterung der Definition von Weidegebieten auf grünlandbetonte Regionen, die Übertragung der Zuständigkeit für Managementpläne auf die Länder sowie die rechtssichere und unbürokratische Ausgestaltung der Problemwolfentnahme, insbesondere ohne verpflichtenden genetischen Nachweis und mit eigenständigen Regelungen für Entnahmen in der Schonzeit. - Nachbesserungen am EEG 2027 für starke ländliche Räume und regionale Wertschöpfung: Anschreiben an Bundestagsabgeordnete M-V mit den Zielen: Ausschreibungsvolumen für Biomasse erhöhen, Flexibilitätszuschlag auf 150 Euro/kW erhöhen, Maisdeckel streichen, Agri-PV-Bonus auf mindestens 2,5 Cent/kWh anheben, Förderung für kleine Dachanlagen erhalten, Pachtdeckel für Windanlagen streichen

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