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Bundesverband der Mütterzentren e.V.

lobbyregister / register_entry 14.03.2022 · Original ↗

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Bundesverband der Mütterzentren e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Der Bundesverband der Mütterzentren e. V. nimmt die politische Interessenvertretung für rund 350 Mütterzentren deutschlandweit wahr. Der Verband setzt sich für die gesellschaftliche Anerkennung von Care-Arbeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die gesellschaftliche Teilhabe von Müttern ein. Im Rahmen der politischen Arbeit bringt der Bundesverband die Perspektiven der Mütterzentren in politische Entscheidungsprozesse ein, indem er: - Gespräche mit politischen Entscheidungsträger*innen auf Bundesebene führt, - sich aktiv in Netzwerken wie dem Deutschen Frauenrat, dem Bundesforum Familie, dem Zukunftsforum Familie, der CEDAW-Allianz und dem Bündnis „Sorgearbeit fair teilen“ engagiert, - Fachtage, Anhörungen und politische Kampagnen zur Sichtbarmachung der Bedarfe von Familien und Mütterzentren durchführt, - den Aufbau von Stellungnahmen und Positionspapieren zu familien- und gleichstellungspolitischen Themen vorantreibt, um die Bedarfe von Müttern und Mütterzentren gezielt in politische Debatten einzubringen. Ziel der Interessenvertretung ist es, die strukturellen Rahmenbedingungen für Mütterzentren zu verbessern, politische Maßnahmen zur Anerkennung von Care-Arbeit voranzubringen und gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sozialem Status zu stärken. Interessenbereiche: Diversitätspolitik; Familienpolitik; Geschlechterpolitik; Kinder- und Jugendpolitik; Pflegeversicherung; Rente/Alterssicherung; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Grundsicherung; Seniorenpolitik Regelungsvorhaben: - Kooperationsgebot zwischen Bund, Ländern und Kommunen zur gesicherten Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfe: Der Bundesverband der Mütterzentren e. V. hat 2024 den Appell "Vom Kooperationsverbot zum Kooperationsgebot" des Ratschlag Kinderarmut mitunterzeichnet. Ziel ist die gesetzliche Verankerung eines Kooperationsgebots zwischen Bund, Ländern und Kommunen zur gesicherten Finanzierung der sozialen Infrastruktur im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Gefordert wird unter anderem, familienbezogene Leistungen gemäß § 16 SGB VIII sowie Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit als Pflichtaufgaben gesetzlich festzuschreiben. - Gesetzliche Regelung zur kostenfreien Übernahme von Verhütungsmitteln durch die Krankenkassen: Der Bundesverband der Mütterzentren e. V. hat im März 2025 die Petition "Kostenlose Verhütung für alle" von Better Birth Control e. V. und pro familia öffentlich über Social Media unterstützt. Ziel ist eine gesetzliche Regelung, wonach alle Menschen – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Einkommen – kostenfreien Zugang zu Verhütungsmitteln erhalten. Die Petition fordert eine Änderung des § 24b SGB V, um die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen sicherzustellen. - Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs außerhalb des Strafgesetzbuchs: Der Bundesverband der Mütterzentren e. V. hat im November 2024 gemeinsam mit über 70 weiteren Organisationen den Verbändebrief zur Unterstützung des interfraktionellen Gesetzentwurfs zur Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs unterzeichnet. Ziel ist die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen bis zur 12. Woche sowie die Neuregelung im Schwangerschaftskonfliktgesetz. Der Verband hat den Appell über seine Social-Media-Kanäle öffentlich beworben.

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