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Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung)

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Stiftung der deutschen Wirtschaft für die Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See (Offshore-Stiftung) Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Zweck der Stiftung ist die Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes durch eine verbesserte Erforschung und Entwicklung der Windenergie in der deutschen Nord- und Ostsee unter Beachtung ihrer Auswirkungen auf die Meeresumwelt. Zur Erreichung dieses Zwecks fördert die Stiftung die technologische Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich der Offshore-Windenergie unter Berücksichtigung des Energietransports bis zum Verbraucher und unter Berücksichtigung der Nutzung des auf See erzeugten Stroms, die ökologische Begleitforschung zu den Auswirkungen des Baus, Betriebs und Rückbaus von Offshore-Windenergieanlagen einschließlich ihrer Kabelanbindung auf die Meeresumwelt sowie der Förderung der Forschung zur ökologischen Optimierung der Anlagentechnik und der Anlagensysteme von Offshore-Windenergieanlagen, die Forschung zu der Eignung und Wirksamkeit staatlicher Instrumente für die Förderung der Offshore-Windenergie im Hinblick auf einen verbesserten Umwelt- und Klimaschutz sowie den Austausch über und die Vermittlung von Wissen über die Offshore-Windenergie, grünen Wasserstoff und Sektorkopplungstechnologien zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen öffentlichen oder privaten Stellen. Zur Verfolgung ihres Zwecks kann die Stiftung insbesondere Förderanträge bei staatlichen Institutionen und anderen Stiftungen stellen, sich an Studien und Veröffentlichungen beteiligen sowie selbst oder durch Dritte Test- und Demonstrationsfelder für Offshore-Windenergieanlagen und andere Anlagen errichten und betreiben. Zur Erreichung des Stiftungszwecks und um relevante Akteure zu informieren, sowie zu interessanten Veranstaltungen einzuladen und die Vernetzung zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im, für die Stiftung relevanten Bereich, zu fördern, kann die Stiftung mit den Organen des Bundestages (i.S.d. LobbyRG), Mitgliedern und Fraktionen des Bundestages, sowie der Bundesregierung (i.S.d. § 1 Absatz 2 LobbyRG, Geltung auch für Parlamentarische Staatssekretärinnen und Parlamentarische Staatssekretäre, die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre, die Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter sowie die Unterabteilungsleiterinnen und Unterabteilungsleiter) in den Austausch treten. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Sonstiges im Bereich "Energie"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Allgemeine Energiepolitik; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Energienetze; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Industriepolitik; Erneuerbare Energien; Sonstige Interessenbereiche; Schifffahrt Regelungsvorhaben: - Beschleunigung des Ausbaus der Windenergie zur Umsetzung der Ausbauziele: Ziel der Interessenvertretung ist es, die Ausbauziele der Windenergie in Deutschland umzusetzen - Erweiterung des staatlichen Finanzierungsinstrumentariums für die Offshore-Zulieferindustrie: Unterschiedliche Maßnahmen für eine kohärente Finanzierungsstrategie für die Offshore-Zulieferindustrie; verschiedene Einzelmaßnahmen: Ergänzung des bestehenden KfW-Projektfinanzierungsprogramms Offshore-Windenergie um eine adäquat ausgestattete Unternehmensfinanzierungsfaszilität, Aufbau eines Programms für hybrides Eigenkapital, Öffnung/Anpassung des (Groß-)Bürgschaftsprogramms des Bundes und ggf. des KfW-Instrumentariums um die Stellung notwendiger vertraglicher Sicherheiten für Unternehmen der gesamten Offshore-Wind-Zulieferindustrie, Schaffung eines Bürgschaftsprogramms, um die Kreditvergabekapazität des kommerziellen Bankensektors zu hebeln - Änderungsentwurf Windenergie-auf-See-Gesetzes zur Regelung der Errichtung und des Betriebs einer Rettungsinfrastruktur für die AWZ: Der planmäßige Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland erfordert es in einigen Jahren in Entfernungen zur Küste zu bauen, welche durch eine landseitige Rettungsinfrastruktur nicht mehr im Rahmen etablierter Rettungsfristen abzusichern ist. Aus diesem Grund sieht die aus dem Bundesrat eingebrachte Initiative die Errichtung und Finanzierung einer Offshore Rettungsinfrastruktur vor. Mit den eingebrachten Textbausteinen erhofft sich die Stiftung eine ausführlichere Begründung zur ablehnenden Haltung der Bundesregierung gegenüber der vorliegenden Initiative. - Schutz maritimer kritischer Infrastruktur: Im Rahmen der Umsetzung der EU-Richtlinie NIS2 in nationales Recht soll auf eine angemessene Berücksichtigung der besonderen Anforderungen und Rahmenbedingungen maritimer kritischer Infrastrukturen hingewirkt werden. Ziel der Interessenvertretung ist insbesondere, dass maritime kritische Infrastrukturen bei der Ausgestaltung der gesetzlichen Anforderungen, der Einstufung betroffener Einrichtungen sowie der Vorgaben für Cybersicherheit und Risikomanagement differenziert und unter Berücksichtigung ihrer spezifischen technischen, räumlichen und betrieblichen Gegebenheiten betrachtet werden.

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