Netze BW GmbH
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Netze BW GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
Die Netze BW GmbH ist der größte Verteilnetzbetreiber (VNB) Baden-Württembergs und betreibt neben Stromnetzen (Hoch-, Mittel- und Niederspannung), Gasnetzen (Transport- und Verteilnetze) auch das Wassernetz in einigen Gemeinden. Außerdem ist die Netze BW GmbH Messstellenbetreiber in zahlreichen Kommunen in Baden-Württemberg und bietet Dienstleistungen in den Bereichen der Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme-, Telekommunikationsnetze sowie dem Umweltschutz an.
Das Ziel der Interessenvertretung der Netze BW GmbH ist es, die Interessen seiner Netzkund*innen und der Allgemeinheit in den Mittelpunkt von Gesetzgebung und anderen politischen Entscheidungen der Energie- und Umweltpolitik zu stellen. Kernthemen sind dabei die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft, mit dem Ziel die Energiewende, speziell der Netzausbau, und die Digitalisierung der Energiewirtschaft positiv zu gestalten. Die Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit der Energieversorgung für die Netzkund*innen bilden das Zieldreieck, für welches sich die Interessenvertretung der Netze BW GmbH einsetzt.
Dazu veranstaltet sie Fachkongresse, Diskussionsrunden und ähnliche dem Austausch dienende Formate mit verschiedenen Vertreter*innen von Wissenschaft, Medien, Wirtschaft, Kommunen und Politik. Sein Fachwissen bringt die Netze BW GmbH außerdem in diversen regionalen, nationalen und europäischen Branchenorganisationen ein.
Interessenbereiche: EU-Gesetzgebung; Energienetze; Fossile Energien; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Klimaschutz; Immissionsschutz; Allgemeine Energiepolitik; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; EU-Binnenmarkt; Verkehrsinfrastruktur; Sonstiges im Bereich "Energie"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Artenschutz/Biodiversität; Erneuerbare Energien
Regelungsvorhaben:
- Anpassung zur Steuerung von Anlagen im Energiewirtschaftsgesetz und Messstellebetriebsgesetz: Netze BW setzt sich im Rahmen der Energierechtsnovelle für eine praktikable netzdienliche, technisch umsetzbare und kundenorientierte Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ein. Hierzu zählt eine Anpassung der Rollout-Zeitpläne für Steuerungseinrichtungen, die Sicherstellung des Bestandsschutzes für bestehende Steuerungstechnik bei Anlagen sowie die Klärung offener Fragen zur Steuerung am Netzanschlusspunkt.
- Messstellenbetriebsgesetz - Adressierung von Änderungswünschen: Die Netze BW adressiert die Änderung der Quotenerreichung und Fristen im MessbG bzgl. des Steuerungsrollouts.
- Schwarzfallrobuste Steuerbarkeit von Verbrauchseinrichtungen und Erzeugungsanlagen: Stellungnahme "Schwarzfallrobuste Steuerbarkeit von Verbrauchseinrichtungen und Erzeugungsanlagen"
- Änderung des EnWG und weiterer energierechtlicher Vorschriften zur Umsetzung des Europäischen Gas- und Wasserstoff-Binnenmarktpakets: Wir zeigen Regelungshürden im aktuellen Gesetzesentwurf auf, die eine erfolgreiche Umsetzung der Verteilernetzentwicklungspläne für Gasverteilernetzbetreiber verzögern oder verhindern könnten und setzen uns mit entsprechenden Änderungsvorschlägen für die Anpassung des Gesetzesentwurfs ein. Es handelt sich hierbei um eine gemeinsame Position mit Badenova Netze GmbH, Energienetze Bayern GmbH & Co. KG, Ferngas Netzgesellschaft mbH, Hamburger Energienetze GmbH, inetz GmbH, Netze-Gesellschaft Südwest mbH, Netz Leipzig GmbH, schwaben netz GmbH sowie SWE Netz GmbH.
- Anpassungen im Messstellenbetriebsgesetz (MessbG): - Status Quo zu den Diskussionen zur MessbG-Weiterentwicklung adressieren
- Überlegungen zur Weiterentwicklung des MessbGs u.a. im Kontext des Entschließungsantrags des Bundestags
- Vereinfachung des Smart Meter Rollouts
- Auswirkungen des NEST-Prozesses auf die Energiewende: Austausch zu Auswirkungen aus dem NEST-Prozess auf die Tarifautonomie und die Umsetzung der Energiewende.
Relationen
Keine Relationen.