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Hager Electro GmbH & Co. KG

lobbyregister / register_entry 25.02.2022 · Original ↗

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Hager Electro GmbH & Co. KG Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die Interessenvertretung der Hager Electro GmbH & Co. KG erfolgt auf nationaler und europäischer Ebene im Bereich der Energie-, Gebäude- und Digitalpolitik. Ziel ist es, die regulatorischen und normativen Rahmenbedingungen für die Elektrifizierung, Digitalisierung und Energieeffizienz von Wohn- und Nichtwohngebäuden sachgerecht mitzugestalten. Die Tätigkeit umfasst die fachliche Begleitung von Gesetzgebungs- und Umsetzungsprozessen, insbesondere in den Bereichen Gebäudeenergie, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, intelligente Messsysteme, Gebäudeautomation sowie industrielle und umweltbezogene Regulierung. Dazu gehören der Austausch mit politischen Entscheidungsträgern, die Einbringung von Stellungnahmen und Positionspapieren sowie die Mitwirkung an fachlichen Diskussionen zu regulatorischen und technischen Anforderungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Umsetzbarkeit gesetzlicher Vorgaben, der Sicherstellung von Planungs- und Investitionssicherheit sowie der Förderung von Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit im Gebäudesektor. Interessenbereiche: Handwerk; Allgemeine Energiepolitik; Industriepolitik; Bauwesen und Bauwirtschaft; EU-Gesetzgebung; Energienetze; Kleine und mittlere Unternehmen; Klimaschutz; Erneuerbare Energien; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz Regelungsvorhaben: - Auswirkungen des Gebäudetyp-E-Ansatzes auf die elektrische Gebäudeinfrastruktur: Gegenstand der Interessenvertretung ist die Analyse und Bewertung des Gesetzesvorhabens „Gebäudetyp-E-Gesetz“, das auf eine vereinfachte und kosteneffizientere Bauweise abzielt, sowie dessen Auswirkungen auf die elektrische Gebäudeinfrastruktur. Ziel ist es, die möglichen Folgen für Energieeffizienz, Sicherheit und Digitalisierung von Gebäuden sachgerecht zu berücksichtigen. Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen auf Planungs- und Auslegungspraxis elektrischer Anlagen, insbesondere im Hinblick auf die langfristige Nutzbarkeit, Nachrüstbarkeit und Zukunftsfähigkeit von Gebäuden. Die Interessenvertretung zielt darauf ab, praktikable Lösungen zu unterstützen, die sowohl Kosteneffizienz im Bau als auch die Erreichung langfristiger energie- und klimapolitischer Ziele ermöglichen. - Auswirkungen von Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) auf industrielle Fertigungsprozesse: Gegenstand der Interessenvertretung ist die Begleitung der geplanten EU-weiten Beschränkung von Per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) sowie die Analyse ihrer Auswirkungen auf industrielle Fertigungsprozesse, insbesondere in den Bereichen Energie- und Gebäudetechnik. Ziel ist es, die praktischen und wirtschaftlichen Folgen der Regulierung sachgerecht zu bewerten. Im Fokus steht die Differenzierung zwischen problematischen Anwendungen und funktional notwendigen Einsatzbereichen von PFAS, um praktikable und verhältnismäßige Regelungen zu unterstützen. Die Interessenvertretung zielt darauf ab, Umwelt- und Gesundheitsschutz mit der Erhaltung von Innovations-, Produktions- und Wettbewerbsfähigkeit in Einklang zu bringen. - Energieeffizienz und Energiemanagement im Gebäude: Gegenstand der Interessenvertretung ist die Ausgestaltung des kommenden Gebäudemodernisierungsgesetzes auf Basis des Eckpunktpapiers. Ziel ist eine stärkere Berücksichtigung der elektrischen Infrastruktur von Gebäuden und die Bedeutung der elektrischen Gebäudeinfrastruktur für Energieeffizienz, Energiemanagement und die Integration erneuerbarer Energien sachgerecht abzubilden. Konkret betrifft dies die Prüfung und Bewertung der elektrischen Infrastruktur im Gebäudebestand, die Erweiterung des individuellen Sanierungsfahrplans um Aspekte der elektrischen Ausstattung, die Berücksichtigung elektrischer Stromspeicher sowie den Einsatz von Gebäudeautomation und Energiemanagementsystemen zur Steigerung der Energieeffizienz und Flexibilität von Gebäuden. - Schrittweiser Übergang kleiner PV-Dachanlagen von der EEG-Förderung in die Direktvermarktung: Gegenstand der Interessenvertretung ist die Weiterentwicklung der Förderung kleiner Photovoltaik-Dachanlagen im Erneuerbare-Energien-Gesetz. Ziel ist ein schrittweiser und planbarer Übergang von der festen Einspeisevergütung in eine marktbasierte Direktvermarktung. Für Neuanlagen soll die Förderung nicht abrupt beendet, sondern über einen angemessenen Übergangszeitraum degressiv ausgestaltet werden. Eine verpflichtende Direktvermarktung soll erst greifen, wenn wirtschaftlich tragfähige Vermarktungsmodelle, standardisierte Prozesse sowie die erforderliche Mess-, Kommunikations- und Steuerungsinfrastruktur verfügbar sind. Zugleich sollen Investitions- und Planungssicherheit sowie der weitere Ausbau dezentraler Photovoltaik gewährleistet werden.

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