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Kerntechnik Deutschland e.V.

lobbyregister / register_entry 24.02.2022 · Original ↗

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Kerntechnik Deutschland e.V. Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Die Tätigkeit von Kerntechnik Deutschland ist auf die Förderung der Kompetenz im Bereich der friedlichen Nutzung der Kerntechnik bzw. angrenzender Disziplinen/Technologien in Anwendung, gesellschaftlichem Dialog, regulatorischen Prozessen sowie Forschung und Lehre gerichtet. Hierzu befasst sich der Verein insbesondere in fachlicher, juristischer, gesellschaftlicher sowie wirtschaftlicher Betrachtung unter anderem mit Fragen des sicheren und effizienten Betriebes kerntechnischer Anlagen, deren Stilllegung und Entsorgung, der Zwischen- und Endlagerung, des Strahlenschutzes, des Erhalts des kerntechnischen Forschungs- und Industriestandorts Deutschland, des Exports von Technologie aus Deutschland, der Kernfusion, des Transportwesens im Bereich der Kerntechnik sowie der Wahrnehmung der Kerntechnik im Alltag. Die Vereinstätigkeit ist neben dem regionalen Schwerpunkt Deutschland auf die europäische und internationale Ebene ausgerichtet. Diese Tätigkeit umfasst u.a. die Bereitstellung von Informationen zu legislativen und exekutiven Vorhaben im Bereich der Tätigkeitsfelder des Vereins, die Information der Mitglieder über regulatorische, gesellschaftliche und öffentliche Vorhaben sowie Fragestellungen im Bereich Kerntechnik, den fachlichen Erfahrungsaustausch und die Meinungsbildung unter den Vereinsmitgliedern zum Beispiel mittels geeigneter eigener Fachausschüsse, das Aggregieren der inhaltlichen Positionen seiner Mitglieder und die entsprechende Vertretung unter anderem gegenüber Politik, Behörden und Gutachterwesen, die aktive Beteiligung am öffentlichen bzw. gesellschaftlichen und politischen Dialog über die Kerntechnik unter anderem mittels Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zu der auch die Bereitstellung eines Internetangebots gehört, die Unterstützung von Forschung und Lehre sowie Bildung und Ausbildung im Bereich Kerntechnik bzw. angrenzender Disziplinen mit dem Ziel der langfristigen Sicherung der Kompetenz am Standort Deutschland, die Teilnahme am öffentlichen, wissenschaftlichen, technischen und juristischen Diskurs z. B. über die Durchführung von anzustrebend wirtschaftlich selbsttragenden Branchentagungen bzw. Fachkonferenzen oder durch die Veröffentlichung von Fachaufsätzen bzw. fachlichen Beiträgen sowie die repräsentative Vertretung seiner Mitglieder gegenüber nationalen und internationalen öffentlichen, gesellschaftlichen wie privaten Organisationen, soweit erforderlich. Im Rahmen der Tätigkeit und der Ziele des Vereins werden im Zusammenhang mit der Interessenvertretung Gespräche mit Abgeordneten des Bundestages sowie Vertretern von Ministerien oder Behörden geführt sowie Stellungnahmen, Positionspapiere oder Gutachten zu einzelnen Fragestellungen oder zur allgemeinen Positionierung des Vereins in den relevanten Themenfeldern übermittelt. Konkrete Themenfelder für Interessenvertretung sind u. a. Kompetenzerhaltung in der Kerntechnik in Deutschland sowie Kontinuität und Entwicklung von Forschung und Lehre, die Aufrechterhaltung und Verbesserung der Exportmöglichkeiten der Branchenunternehmen im Hinblick auf Regulierung und Regulierungspraxis, die Sicherung des deutschen Beitrags zur Kernbrennstoffversorgung insbesondere verbündeter Staaten oder die Positionierung Deutschlands hinsichtlich der europäischen Klima- und Energiepolitik mit Bezug auf die Rolle der Kernenergie. Interessenbereiche: Allgemeine Energiepolitik; Güterverkehr; Hochschulbildung; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Berufliche Bildung; EU-Binnenmarkt; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Atomenergie; Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Außenwirtschaft; Industriepolitik Regelungsvorhaben: - Verbesserung der Exportbedingungen der kerntechnischen Wirtschaft: Diskriminierungsfreier Zugang zu Maßnahmen der Außenwirtschaftsförderung für alle Arten kerntechnischer Produkte und Dienstleistungen, Berücksichtigung kerntechnischer Ausfuhren im Rahmen der klimapolitischen Sektorleitlinien für den Bereich Energie als klimaschutzrelevant sowie Verfahrensbeschleunigung bei Ausfuhrgenehmigungen im kerntechnischen Bereich. - Langfristige Erhaltung der Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Kerntechnik: Langfristige Erhaltung (Wiederbesetzung) von Lehrstühlen in allen Themenbereichen der Kerntechnik und Neubesetzung in aktuell bereits bestehenden fachlichen Lücken und Unterstützung solcher Maßnahmen auch im Rahmen der Forschungspolitik/-förderung des Bundes. - Positive Begleitung des Ausbaus der Kernenergie in EU-Staaten durch Bundesrepublik Deutschland: Positive Begleitung des Ausbaus der Kernenergie in EU-Staaten und der diskriminierungfreien Unterstützung durch die Europäische Union als Politik/Maßnahme im Rahmen der Klimapolitik, der Energiesicherheit und der Energieunion. - Wiederinbetriebnahme von Kernkraftwerken, Wiedereinstieg in Kernenergienutzung: Angestrebt ist die Wiederinbetriebnahme von vor kurzer Zeit abgeschalteten Kernkraftwerken mit den Zielen, wettbewerbsfähiger Strompreise, der Gewährleistung von Grundlastsicherheit in der Stromversorgung. der klimapolitischen Zielerreichung und von mehr Energie-Unabhängigkeit. Dafür sind entsprechenden gesetzliche Voraussetzungen durch insbesondere Änderung des Atomgesetzes zu schaffen. Die Änderung des AtG sollte auch die Voraussetzungen für eine stabile und zukunftsfähige Energiepolitik schaffen, in der neue Kernenergie einen entscheidenden Beitrag zu sicherer, bezahlbarer und jederzeit verfügbarer Energie, zum Erreichen der Klimaziele, zur Unabhängigkeit Deutschlands und zur Wettbewerbsfähigkeit der Industrie leisten kann. - Zweigleisige Strategie für nukleare Zukunftstechnologien in Deutschland: Langfristprojekt Fusion und Umsetzungspfad Small Modular Reactors (SMR): Implementierung einer zweigleisigen Strategie für nukleare Zukunftstechnologie in den Bereichen Fusion als längerfistiges Entwicklungsprojekt und SMR-Technologie einschließlich eines SMR-Pfades mit konkreten Vorschlägen zur Umsetzung. Diese betreffen Gesetzgebung, Regulierung, Betreiber- und Eigentümerstrukturen, Investoren, Standortauswahl, Projektierung, Umsetzung sowie Kompetenz und Fachpersonal.

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