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Redcare Pharmacy N.V.

lobbyregister / register_entry 24.02.2022 · Original ↗

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Redcare Pharmacy N.V. Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages zur Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich einer Vielzahl von Themenfeldern, geführt, die als Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit, auch im Hinblick auf die Situation der Beschäftigten des Unternehmens, von großer Bedeutung sind. Diese Gespräche werden auch im Rahmen von Veranstaltungen geführt, die Redcare Pharmacy selbst organisiert oder von anderen Institutionen (des Gesundheitswesens) organisiert werden. Im Rahmen der Interessenvertretung geht es unter anderem um die Verbesserung der Arzneimittelversorgung in Deutschland, die Beschleunigung der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens sowie den Stellenwert von Online-Apotheken für die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit apothekenüblichen Produkten. Zweck der Interessenvertretung ist, die Sicht eines relevanten Leistungserbringers der Praxis zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung zu geben. Im Zuge dessen vereinbart Redcare Pharmacy Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern, veranstaltet politische Events und wirkt an der Erarbeitung von Stellungnahmen und Gutachten mit. Interessenbereiche: Gesundheitsversorgung; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Sonstige Interessenbereiche; Handel und Dienstleistungen; Gesundheitsförderung; EU-Gesetzgebung; Wettbewerbsrecht; Arzneimittel; Verbraucherschutz; EU-Binnenmarkt; Parlamentarisches Verfahren; E-Commerce Regelungsvorhaben: - Politischer Sicherstellung einer auskömmlichen Apothekenvergütung: Regelmäßige Erhöhung des Apotheken-Fixums pro Rx-Arzneimittepackung zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten Arzneimittelversorgung in Deutschland durch den Gesetzgeber - Diskriminierungsfreier Rechtsrahmen für Telepharmazie: Einsatz für einen weitreichenden Rechtsrahmen zur Erbringung und Inanspruchnahme telepharmazeutischer Leistungen, der keine Apotheken oder Apothekenform diskriminiert und darüber hinaus die Erbringung ausgewählter pharmazeutischer (Beratungs-)Leistungen aus dem Homeoffice ermöglicht. - Zugriff auf elektronische Patientenakte durch Online-Apotheken: Regulatorische Ermöglichung technischer Optionen zum Lese- und Schreibzugriff auf die elektronische Patientenakte durch Online-Apotheken zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten Patienten- und Arzneimittelversorgung - Einlösung von E-Rezepten mittels GesundheitsID: Ermöglichung technischer Möglichkeiten, die auf Grundlage der GesundheitsID einen niedrigschwelligen, volldigitalen und verlustfreien Einlöseweg für elektronische Verordnungen bei Apotheken ermöglicht - Gewährleistung verhältnismäßiger und rechtssicherer Anforderungen an die Sicherstellung der Qualität und Wirksamkeit im Arzneimittelversand: Die Berücksichtigung und Stärkung des Arzneimittelversandhandels ist essentiell für die Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten Versorgung. Eine Benachteiligung digitaler Versorgungsmodelle und europäischer Versandhandelsapotheken, z.B. durch die Einführung zusätzlicher Anforderungen an von Apotheken beauftragte Transportunternehmen (vgl. § 35b Abs 4 ApBetrO und § 9a AMHandelsV), sowie die Implementierung zusätzlicher bürokratischer Aufwände im Rahmen des Reformprozesses sollen im Sinne einer optimalen Patientenversorgung vermieden werden. Die geplanten Neuregelungen werfen erhebliche praktische und (europa)rechtliche Fragen auf.

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