HIV-Kooperation
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HIV-Kooperation
Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä.
Die HIV-Kooperation besteht aus den drei forschenden Pharmazieunternehmen Gilead Sciences, MSD Sharp & Dohme und ViiV Healthcare. Ziel der HIV-Kooperation ist es, gemeinsam die Versorgung von Menschen mit HIV in Deutschland zu verbessern. Die Initiative thematisiert regulative sowie organisatorische Herausforderungen bei Prävention, Prophylaxe, Diagnose, Behandlung und der Bekämpfung von HIV-bezogener Diskriminierung und Stigmatisierung und setzt sich für deren gesundheitspolitische Berücksichtigung ein. Dazu tritt sie in den ständigen Austausch mit Verteter:innen aus Politik, Selbstverwaltung, Wissenschaft und der Patient:innen-Community in Form von Diskussionsrunden, Informationsveranstaltungen als auch weiteren Austauschformaten.
Interessenbereiche: Arzneimittel; Gesundheitsversorgung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Gesundheitsförderung; Wissenschaft, Forschung und Technologie
Regelungsvorhaben:
- Umsetzung und Weiterentwicklung der BIS 2030-Strategie: Verbesserung der Versorgung von Menschen mit HIV und anderen STI durch eine umfassende Teststrategie, die Sicherung und den Ausbau des Versorgungsangebots, die Sicherung der ganzheitlichen Prävention für alle Zielgruppen sowie niedrigschwellige Beratung
- Strukturelle Stärkung der HIV-Versorgung: Systematische Nachwuchsförderung und Attraktivitätssteigerung für HIV-spezialisierte Tätigkeiten sowie Stärkung unterschiedlicher Kompetenzen und Fachrichtungen (bspw. Infektiologie, Geriatrie).
- Weiterentwicklung des AMNOG Verfahrens für innovative und neuartige Therapien: Reform des AMNOG-Verfahrens zur Sicherstellung des nationalen und regionalen Zugangs zu HIV-Innovationen
- Internationale HIV-Bekämpfung und Entwicklungszusammenarbeit stärken: Stärkung des internationalen Engagements Deutschlands durch u.a. Rücknahme der Mittelkürzungen für den Globalen Fonds
Relationen
Keine Relationen.