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UPM GmbH

lobbyregister / register_entry 23.02.2022 · Original ↗

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UPM GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Wir liefern erneuerbare und verantwortungsvolle Lösungen sowie Innovationen für eine Zukunft ohne fossile Rohstoffe. Unser Konzern besteht aus sechs Geschäftsbereichen: UPM Biorefining, UPM Energy, UPM Raflatac, UPM Specialty Papers, UPM Communication Papers und UPM Plywood. Als Branchenführer im Bereich Nachhaltigkeit schließen wir uns dem 1,5 Grad-Ziel der Vereinten Nationen an, um durch wissenschaftlich fundierte Maßnahmen den Klimawandel abzumildern. Wir beschäftigen weltweit rund 17.000 Mitarbeiter und unsere Umsatzerlöse liegen bei etwa 10 Mrd. Euro pro Jahr. Die Aktien von UPM werden an der Wertpapierbörse Nasdaq Helsinki Ltd notiert. Wir vertreten die Interessen unseres Unternehmens im Dialog mit der Bundesregierung und dem Bundestag. Wir informieren zu nachhaltiger Forstwirtschaft und den Wertschöpfungsketten der Papierindustrie sowie der Bioökonomie. Wir treffen uns mit Angehörigen der oben genannten Institutionen, um unser Geschäftsmodell und die dazugehörigen Wertschöpfungsketten darzustellen und deren Einbindung in einen regulatorischen Kontext zu erörtern. Interessenbereiche: Land- und Forstwirtschaft; EU-Gesetzgebung; Sonstiges im Bereich "Energie"; Güterverkehr; Erneuerbare Energien; Parlamentarisches Verfahren; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Allgemeine Energiepolitik; EU-Binnenmarkt; Industriepolitik; Klimaschutz; Artenschutz/Biodiversität; Verkehrspolitik Regelungsvorhaben: - Nationale Biomassestrategie (NABIS): Die Nationale Biomassestrategie soll die zukünftige Nutzung von Biomasse in den unterschiedlichen Nutzungspfanden regeln. Uns ist es ein Anliegen, dass auf ein Level-Playing Field zwischen stofflicher und energetischer Nutzung hingewirkt wird. Die Stoffliche Nutzung von erneuerbarem Kohlenstoff in langlebigen Industriegütern stellt einen signifikanten Schritt in Richtung einer Defossilisierung bzw. der chemischen Industrie dar und muss in unseren Augen in der NABIS gebührend gewürdigt werden. - Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote und Anpassungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) zur Umsetzung von RED III: Wir begrüßen die konsequente Fortführung und Stärkung der THG-Quote. Besonders die schrittweise Erhöhung der Quote für fortschrittliche Biokraftstoffe ist eine zentrale Maßnahme, um Investitionssicherheit zu gewährleisten und den Hochlauf nachhaltiger Technologien besonders im Bereich fortschrittlicher Biokraftstoffe voranzutreiben. Diese Schritte sind essenziell, um die Netto-Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen, zumal wir davon ausgehen, dass eine Elektrifizierung eines Großteils des Straßenverkehrs, sei es Personen- oder Schwerlastverkehr, in diesem Zeitraum nicht umzusetzen sein wird. Ein nachhaltiger Mix aus fortschrittlichen Biokraftstoffen, RFNBOs und Elektromobilität ist zur Erreichung der Klimaziele im Verkehr und gleichsam industriepolitisch angezeigt.

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