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Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger (ZDS) - Gewerkschaft & Fachverband

lobbyregister / register_entry 24.01.2022 · Original ↗

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Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger (ZDS) - Gewerkschaft & Fachverband Tätigkeit: Arbeitnehmerverband Durch direkte Anschreiben, Positionspapiere oder direkten Gesprächen wird unmittelbar der Kontakt mit Politikerinnen und Politiker, sowie Vertreterinnen und Vertretern von Ministerien gesucht. Der Schwerpunkt des Austausches dient den Herausforderungen, die auf das Schornsteinfegerhandwerk zukommen, der CO2-neutralen Umgestaltung des Gebäudebestandes der Bundesrepublik Deutschland und den Verbesserungen der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Schornsteinfegerhandwerk. Interessenbereiche: Handwerk; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Allgemeine Energiepolitik; Klimaschutz; Erneuerbare Energien; Fossile Energien; Kleine und mittlere Unternehmen; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Immissionsschutz Regelungsvorhaben: - Änderung des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes: Im SchfHwG sollen Regelungen geschaffen werden, um den Beruf des Schornsteinfegers hinsichtlich des laufenden Transformationsprozesses zukunftsfähig aufzustellen. Die Regelungen sollen für alle Schornsteinfegerbetriebe gleichermaßen zum Tragen kommen. Es soll eine Entlastung für bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger erfolgen, damit diese mehr Freiräume haben, sich in neuen Tätigkeitsfeldern zu etablieren. - Bundeskehr- und überprüfungsordnung (KÜO): Die Gebühren im hoheitlichen Bereich für Schornsteinfegertätigkeiten sollen angepasst werden, um damit die allgemeinen Preissteigerungen auszugleichen. - Erste Bundesimmissionsschutzverordnung: Auswirkungen in der Praxis aus Sicht des Schornsteinfegers durch eine Änderung der 1. BImSchV werden dargelegt. Es ist das Ziel, die Schadstoffbelastung in der Luft, die durch Emissionen entstehen, zu senken. Dabei muss die Luftreinhaltung im Vordergrund stehen. Das soll durch Überprüfung an Feuerungsanlagen und Beratung der Betreiber erfolgen. - Novellierung Gebäudeenergiegesetz: Auswirkung einer Änderung des GEG aus Sicht des Schornsteinfegerhandwerks darzustellen und auf die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) im Gesetzesentwurf achten. Das GEG soll vor allem folgende Punkte aus der EPBD umsetzten: Sicherstellung der Raumluftqualität, Prüfung der Energieffizienz bei Wärmeerzeugern und Gebäuden. - Novellierung der Ausbildungsverordnung für das Schornsteinfegerhandwerk: Überarbeitung der Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk, um den aktuellen und neuen Herausforderungen im Handwerk gerecht werden zu können. Ein besonderer Augenmerk liegt auf der Anpassung der Anforderungen im modernen Handwerk. Durch striktere Klimaschutzziele und der vermehrten Abkehr fossiler Energieträger ist der Beruf des Schornsteinfegers im Wandel. Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger müssen die richtigen Werkzeuge an die Hand bekommen, um vorbereitet an die neuen Aufgaben gehen zu können. Dazu gehören Aufgaben rund um Energieeffizienz, Lüftung und Klimaschutz. - Novellierung der Verordnung über die Meisterprüfung: Meistergesellen und Selbstständige stehen in naher Zukunft vor Herausforderungen des wandelnden Berufsbildes des Schornsteinfegers. Angehende Meister sollen für die weitreichenden Aufgaben im Bereich Lüftung, Energieeffizienz und Klimaschutz vorbereitet werden. Es ist essenziell, dass die Meisterprüfungsverordnung auf die neuen Anforderungen angepasst wird, damit der Meistertitel auch weiterhin als qualifizierter Abschluss im Handwerk angesehen werden kann. - Arbeitssicherheit und /-schutz: Das Arbeitsschutzgesetz sowie die Gefahrstoffverordnung muss für die Sicherheit der Mitarbeiter sorgen. Es muss zudem auch Möglichkeiten für eine praxisnahe Umsetzung der Regelungen geben. - Weiterentwicklung der Anforderungen an Lüftungs- und Abluftanlagen: Im Rahmen der Weiterentwicklung der rechtlichen und technischen Anforderungen an Lüftungs- und Abluftanlagen werden die Auswirkungen auf die Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen im Schornsteinfegerhandwerk dargelegt. Es ist Ziel, eine fachgerechte und sichere Durchführung der Prüf-, Mess- und Überwachungstätigkeiten zu gewährleisten und dabei die Anforderungen an Qualifikation, Arbeitsschutz und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten angemessen zu berücksichtigen. - Anpassung bauordnungsrechtlicher und bautechnischer Anforderungen: Im Rahmen der Weiterentwicklung bauordnungsrechtlicher und bautechnischer Regelungen werden die Auswirkungen auf die Tätigkeiten des Schornsteinfegerhandwerks sowie auf die Arbeitsbedingungen und Qualifikationsanforderungen der Beschäftigten dargelegt. Es ist Ziel, die Beschäftigungsperspektiven im Schornsteinfegerhandwerk zu sichern und sicherzustellen, dass neue Anforderungen an Gebäude, Feuerungs- und Abgasanlagen sowie technische Systeme mit angemessenen Qualifikations- und Arbeitsschutzanforderungen für die Beschäftigten verbunden werden. - Weiterentwicklung der Meisterprüfungsanforderungen im Schornsteinfegerhandwerk: Im Rahmen einer Weiterentwicklung der Schornsteinfegermeisterverordnung werden die Anforderungen an die Meisterprüfung an die technischen und beruflichen Veränderungen im Schornsteinfegerhandwerk angepasst. Dabei werden insbesondere die Auswirkungen der Energiewende, der zunehmenden Anforderungen an Energieeffizienz, Lüftungs- und Abgastechnik sowie des Arbeits- und Gesundheitsschutzes auf die beruflichen Qualifikationsanforderungen berücksichtigt. Es ist Ziel, eine zeitgemäße und praxisorientierte Meisterqualifikation sicherzustellen und damit berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie die langfristige Beschäftigungsfähigkeit der Beschäftigten im Schornsteinfegerhandwerk zu stärken.

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