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Krankenstand und Personalentwicklung in der Behörde des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

dip / drucksache 05.06.2026 · WP 21 · 21/6273 · Kleine Anfrage · Original ↗

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Krankenstand und Personalentwicklung in der Behörde des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Deutscher Bundestag Drucksache 21/6273 21. Wahlperiode 05.06.2026 Kleine Anfrage der Abgeordneten Martin Erwin Renner, Dr. Götz Frömming, Ronald Gläser, Matthias Helferich, Nicole Hess, Sven Wendorf, Dr. Alexander Gauland, Tobias Teich und der Fraktion der AfD Krankenstand und Personalentwicklung in der Behörde des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien 2023 verzeichnete der Geschäftsbereich der Behörde des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) zum wiederholten Male den höchsten Krankenstand aller Bundesbehörden. Dem jährlichen Gesundheitsförderungsbericht des Bundesministeriums des Innern zufolge betrug die krankheitsbedingte Abwesenheitszeit in jenem Jahr rund 27 Arbeitstage pro Beschäftigten im gesamten Geschäftsbereich. Damit blieben erneut im Geschäftsbereich keiner Bundesbehörde Mitarbeiter so häufig der Arbeit fern wie in dem des BKM. Sie waren durchschnittlich dreieinhalb Tage länger krank als ihre Kollegen im Geschäftsbereich des zweitplatzierten Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg), wo bei nüchterner Betrachtung vielfach höhere körperliche Anforderungen gestellt werden. Im Vergleich zur gesamten unmittelbaren Bundesverwaltung lag die Fehlzeit im Geschäftsbereich des BKM sogar sechs Tage über dem Durchschnitt (www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/pu blikationen/themen/oeffentlicher-dienst/BMI25070_gfb-2023.html, S. 48). Der nach wie vor besorgniserregende Gesundheitszustand der Mitarbeiterschaft wirft damit weiter Fragen nach der Arbeitsfähigkeit der Behörde und den möglichen Zusatzkosten, die dem Steuerzahler entstehen, auf. Wir fragen die Bundesregierung:  1. Wie hat sich die krankheitsbedingte Abwesenheit im gesamten Geschäftsbereich des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte die durchschnittlichen Fehltage nennen sowie nach den Laufbahngruppen, der Statusgruppe und dem Geschlecht aufschlüsseln)?  2. Wie hat sich die krankheitsbedingte Abwesenheit in der Behörde des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte die durchschnittlichen Fehltage nennen sowie nach den Laufbahngruppen, der Statusgruppe und dem Geschlecht aufschlüsseln)?  3. Wie hat sich die krankheitsbedingte Abwesenheit in den nachgeordneten Behörden und Einrichtungen des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte die durchschnittlichen Fehltage im Bundesarchiv [BArch] und in der Kunstverwaltung des Bundes [KVdB] getrennt nennen sowie jeweils nach den Laufbahngruppen, der Statusgruppe und dem Geschlecht aufschlüsseln)?  4. Wie hat sich der Anteil der Kurzzeiterkrankungen, längeren Erkrankungen und Langzeiterkrankungen im gesamten Geschäftsbereich des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (vgl. Antwort der Bundesregierung zu Frage 4 auf Bundestagsdrucksache 20/12936)?  5. Wie hat sich der Anteil der Kurzzeiterkrankungen, längeren Erkrankungen und Langzeiterkrankungen in der Behörde des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt?  6. Wie hat sich der Anteil der Kurzzeiterkrankungen, längeren Erkrankungen und Langzeiterkrankungen in den nachgeordneten Behörden und Einrichtungen des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte Bundesarchiv und Kunstverwaltung des Bundes getrennt aufführen)?  7. Wie erklärt der BKM, dass sein Geschäftsbereich nach wie vor den höchsten Krankenstand aller Bundesbehörden aufweist (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)? a) Wie bewertet der BKM den Erfolg der geschilderten Maßnahmen (vgl. Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 5 bis 5d auf Bundestagsdrucksache 20/12936)? b) Wurden weitere Maßnahmen zur Besserung dieses Missstands ergriffen, und wenn ja, welche? c) Hat der BKM Untersuchungen zur Eruierung der Arbeitsethik, des Pflichtgefühls und der Motivation unter den Beschäftigten in seinem Geschäftsbereich vornehmen lassen, und wenn ja, zu welchem Ergebnis sind sie gelangt?  8. Auf welchen Betrag belaufen sich die zusätzlichen Kosten für die Vertretungen für Krankheitsfälle in den letzten zehn Jahren im gesamten Geschäftsbereich, in der Behörde und in den beiden nachgeordneten Behörden und Einrichtungen des BKM (vgl. Antwort der Bundesregierung zu Frage 6 auf Bundestagsdrucksache 20/12936)?  9. Wie hat sich der Personalstand im gesamten Geschäftsbereich des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte nach den Laufbahngruppen, der Statusgruppe und dem Geschlecht aufschlüsseln)? 10. Wie hat sich der Personalstand in der Behörde des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte nach den Laufbahngruppen, der Statusgruppe und dem Geschlecht aufschlüsseln)? 11. Wie hat sich der Personalstand in den beiden nachgeordneten Behörden und Einrichtungen des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte nach den Laufbahngruppen, der Statusgruppe und dem Geschlecht aufschlüsseln)? 12. Wie haben sich die Personalkosten im gesamten Geschäftsbereich des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte Gesamtkosten und Durchschnittskosten pro Beschäftigten nennen)? 13. Wie haben sich die Personalkosten in der Behörde des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte Gesamtkosten und Durchschnittskosten pro Beschäftigten nennen)? 14. Wie haben sich die Personalkosten in den beiden nachgeordneten Behörden und Einrichtungen des BKM in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte Gesamtkosten und Durchschnittskosten pro Beschäftigten nennen)? Berlin, den 1. Juni 2026 Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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