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Datenlage zu Krankheitskosten in Deutschland (Antwort zu Drs. 21/5267)

dip / drucksache 28.04.2026 · WP 21 · 21/5664 · Antwort · Original ↗

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Datenlage zu Krankheitskosten in Deutschland (Antwort zu Drs. 21/5267) Deutscher Bundestag Drucksache 21/5664 21. Wahlperiode 28.04.2026 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Martin Sichert, Dr. Christina Baum, Carina Schießl, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD – Drucksache 21/5267 – Datenlage zu Krankheitskosten in Deutschland V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Gesundheitsausgaben pro Kopf und liegt auch beim Anteil am Bruttoinlandsprodukt deutlich über dem OECD-Durchschnitt (OECD = Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung; https://data.worldbank.org/indicator/SH.XPD.CH EX.PP.CD). Laut aktuellen Pressemitteilungen fehlen im Jahr 2027 den gesetzlichen Krankenkassen 13 Mrd. Euro (www.bild.de/politik/inland/krankenkassen-13-millia rden-defizit-zwingt-regierung-zu-gesundheitsreformen-69b4470317184da7cff d8f32). Aus dem Bundesministerium für Gesundheit werden für 2027 „über“ 15 Mrd. Euro genannt (www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/ meldungen/finanzkommission-gesundheit-ergebnisse-30-03-26). Im Hinblick auf notwendige Reformen und Einsparungen im deutschen Gesundheitssystem ist die Klärung der Vollständigkeit und Aktualität der Daten zu Krankheitskosten in den Augen der Fragesteller essenziell. V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g Die Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes weist die direkten Krankheitskosten nach Alter, Geschlecht und Einrichtungen des Gesundheitswesens aus. Dazu zählen die unmittelbar mit einer medizinischen Heilbehandlung, Präventions-, Rehabilitations- oder Pflegemaßnahme verbundenen Ausgaben. Bei der Krankheitskostenrechnung handelt es sich um ein sekundärstatistisches Rechenwerk, welches die im Bereich des Gesundheitswesens verfügbaren Datenquellen – wie Verwaltungsdaten, Stichprobenerhebungen, Geschäfts- und Jahresberichte – zur Ermittlung der Kosten einer Krankheit zusammenführt. Für die krankheitsbezogene Zuordnung der direkten Kosten wurde eine top-down-gestützte Vorgehensweise gewählt, die die Konsistenz zur Gesundheitsausgabenrechnung des Statistischen Bundesamtes gewährleistet. Aufgrund der konsistenten Datengrundlagen sind die Krankheitskostenrechnungen für die vorliegenden Berichtsjahre 2023, 2020 und 2015 in sehr hohem Maße miteinander vergleichbar. Ferner bietet die Krankheitskostenrechnung eine Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vom 27. April 2026 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. wichtige Grundlage für weitere Analysen wie altersstandardisierte Geschlechtsvergleiche. Die Krankheitskosten umfassen dabei mehr Informationen als nur die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung. Hierin enthalten sind beispielsweise auch Ausgaben der privaten Krankenversicherung sowie weitere öffentliche und private Ausgaben. Für die Deckungslücke für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), die die FinanzKommission Gesundheit für das Jahr 2027 auf 15 Mrd. Euro schätzt, sind weniger die Krankheitskosten von Relevanz. Relevant ist vielmehr die erwartete Entwicklung der Ausgaben der Versorgung gesetzlich Versicherter mit von der GKV übernommenen Leistungen für das Jahr 2027 im Vergleich zu den Ausgaben für das Jahr 2026. Zusätzlich ist für die Deckungslücke auch die erwartete Einnahmenentwicklung der GKV von 2026 zu 2027 von Relevanz. Die Deckungslücke ist Folge der im Vergleich zur Ausgabenentwicklung geringeren Einnahmenentwicklung der GKV.  1. Welche direkten Gesamtkrankheitskosten (unmittelbarer Ressourcenverbrauch nach Gesundheitsausgabenrechnung) ergeben sich jeweils für das Jahr 2023 und das Jahr 2025 in Deutschland? Angaben zu den direkten Krankheitskosten entsprechen den laufenden Gesundheitsausgaben aus der Gesundheitsausgabenrechnung und können im Zeitverlauf der folgenden Tabelle entnommen werden. Detaillierte Daten zu den laufenden Gesundheitsausgaben des Jahres 2024 sowie lange Zeitreihen sind über die Tabellen zur Gesundheitsausgabenrechnung (www-genesis.destatis.de/daten bank/online/statistic/23611/details) in der Datenbank GENESIS-Online oder im Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (www.gbe-b und.de) abrufbar. Tabelle 1: Gesundheitsausgaben in Deutschland in Millionen Euro Ausgabenträger insgesamt pro Jahr in Millionen Euro 2023 2024 2025 Gesundheitsausgaben 500 267 538 207 579 506 Investitionen 9 286 9 716 10 285 Laufende Gesundheitsausgaben 490 981 528 491 569 221 Fußnote 1: Rundungsbedingte Abweichung möglich. Fußnote 2: Die Werte in 2025 wurden auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte geschätzt. Quelle: Gesundheitsausgabenrechnung Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026  2. Welche indirekten Gesamtkrankheitskosten (mittelbarer Ressourcenverlust durch Ausfallzeiten, reduzierte Produktivität etc.) ergeben sich jeweils für das Jahr 2023 und das Jahr 2025 in Deutschland? Daten zu den indirekten Krankheitskosten für die Berichtsjahre 2023 und 2025 liegen nicht vor.  3. Wie hoch sind die direkten Krankheitskosten nach ICD-10-Kapiteln (Krankheitsstatistik nach WHO-Standard [WHO = Weltgesundheitsorganisation]) jeweils für das Jahr 2023 und das Jahr 2025 in Deutschland? Die direkten Krankheitskosten nach ICD-10-Kapiteln für das Berichtsjahr 2023 auf Basis der Krankheitskostenrechnung können der folgenden Tabelle entnommen werden. Für das Berichtsjahr 2025 liegen keine Ergebnisse vor. Die Ergebnisse für das Berichtsjahr 2024 werden voraussichtlich im dritten Quartal 2026 veröffentlicht. Tief gegliederte Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung sind in den Publikationssystemen GENESIS-Online (www-genesis.destatis.de/daten bank/online/statistic/23631/details) (ab Berichtsjahr 2015) und im Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (www.gbe-bund.de) abrufbar. Tabelle 2: Direkte Krankheitskosten nach ICD-10-Kapiteln in Deutschland für das Jahr 2023 Krankheitsdiagnosen (ICD-10 Kapitel) Krankheitskosten in Millionen Euro A00-B99 Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten 8 854 C00-D48 Neubildungen 47 604 D50-D90 Krankheiten des Blutes 5 113 E00-E90 Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 22 081 F00-F99 Psychische und Verhaltensstörungen 63 320 G00-G99 Krankheiten des Nervensystems 26 801 H00-H59 Krankheiten des Auges und der Augenanhangsgebilde 14 033 H60-H95 Krankheiten des Ohres und des Warzenfortsatzes 4 114 I00-I99 Krankheiten des Kreislaufsystems 64 559 J00-J99 Krankheiten des Atmungssystems 22 514 K00-K93 Krankheiten des Verdauungssystems 50 612 L00-L99 Krankheiten der Haut und der Unterhaut 7 346 M00-M99 Krankh. d. Muskel-Skelett-Systems u. d. Bindegewebes 49 885 N00-N99 Krankheiten des Urogenitalsystems 15 132 O00-O99 Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett 5 929 P00-P96 Best. Zustände mit Ursprung i. d. Perinatalperiode 2 149 Q00-Q99 Angeb. Fehlbild., Deformitäten, Chromosomenanomalien 3 313 R00-R99 Symptome u. abnorme klin. u. Laborbefunde, a. n. k. 28 070 S00-T98 Verletzungen und Vergiftungen 25 426 Z00-Z99 Faktoren, die zur Inanspruchn. d. Gesundheitsw. führen 21 678 U00-U99 Schlüsselnummern für besondere Zwecke 3 030 Insgesamt 491 563 Fußnote 1: Rundungsbedingte Abweichung möglich. Fußnote 2: Im Kapitel U00-U99 werden ausschließlich Kosten im Zusammenhang mit COVID-19 ausgewiesen. Methodisch bedingt sind nur solche Kosten enthalten, die in den zugrunde liegenden Basisstatistiken eindeutig COVID-19 zugeordnet werden können. Hierzu zählen beispielsweise Zuschüsse zur Beschaffung von Impfstoffen, pandemiebedingte Erstattungen von Testkosten, Ausgleichszahlungen für Einnahmeausfälle sowie Entlastungsleistungen und Corona-Prämien. Nicht enthalten sind Behandlungskosten sowie sogenannte Selbsttests, Schutzmasken oder Desinfektionsmittel, die Privathaushalte im Einzelhandel gekauft haben. Weitere Informationen im Qualitätsbericht. Quelle: Krankheitskostenrechnung Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026  4. Wie hoch sind die direkten Krankheitskosten jeweils für die Jahre von 2023 bis 2025 nach Fünf-Jahres-Altersgruppen, Geschlecht (männlich und weiblich), Nationalität und Migrationsstatus (jeweils absolut und prozentual)? Die direkten Krankheitskosten nach 5-Jahres-Altersgruppen und Geschlecht (männlich/weiblich) für das Berichtsjahr 2023 auf Basis der Krankheitskostenrechnung können der Tabelle 3 in der beigefügten Anlage 1 entnommen werden.* Für das Berichtsjahr 2025 liegen derzeit keine Ergebnisse vor. Die Ergebnisse für das Berichtsjahr 2024 werden voraussichtlich im dritten Quartal 2026 veröffentlicht. Eine Differenzierung der Krankheitskosten nach Nationalität * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5664 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. und Migrationsstatus ist nicht möglich, da die Merkmale in der Krankheitskostenrechnung nicht erhoben und ausgewiesen werden.  5. Mit welcher Entwicklung der direkten Gesamtkrankheitskosten in Deutschland rechnet die Bundesregierung jeweils für die Jahre von 2026 bis 2030? Die Bevölkerungsfortschreibung der Bunderegierung geht von einem Anstieg von Personen über 65 Jahren aus (vgl. Statistisches Bundesamt). Mit fortschreitendem Alter nehmen die Krankheitskosten deutlich zu. Daten zur Entwicklung der Krankheitskosten für die Berichtsjahre 2026 bis 2030 liegen nicht vor.  6. Wie hoch sind die direkten Krankheitskosten je Einwohner für die Jahre von 2023 bis 2025 (bitte nach gesetzlicher Krankenversicherung [GKV], privater Krankenversicherung [PKV] und Selbstzahlern aufschlüsseln)?  7. Wie verteilen sich die direkten Krankheitskosten auf die Ausgabenträger (GKV, PKV, Sozialhilfe, Beihilfe, Privathaushalte)? Die Fragen 6 und 7 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die laufenden Gesundheitsausgaben nach Ausgabenträgern in Millionen Euro und je Einwohnerin bzw. Einwohner aus der Gesundheitsausgabenrechnung können der folgenden Tabelle entnommen werden. Tabelle 4: Gesundheitsausgaben in Deutschland in Millionen Euro und in Euro je Einwohner Gesundheitsausgaben nach Ausgabenträgern 2023 in Millionen Euro 2023 Euro je Einwohner 2024 in Millionen Euro 2024 Euro je Einwohner 2025 in Millionen Euro Öffentliche Haushalte 26 449 318 26 186 314 28 130 Gesetzliche Krankenversicherung 279 082 3 351 300 831 3 602 324 503 Soziale Pflegeversicherung 58 112 698 64 656 774 72 120 Gesetzliche Rentenversicherung 5 799 70 6 440 77 6 859 Gesetzliche Unfallversicherung 6 975 84 7 364 88 7 766 Private Krankenversicherung 40 860 491 44 810 537 47 991 Arbeitgeber 21 360 256 22 965 275 24 387 Private Haushalte/ Private Organisationen ohne Erwerbszweck 61 629 740 64 956 778 67 749 Ausgabenträger insgesamt 500 267 6 007 538 207 6 444 579 506 Darunter laufende Gesundheitsausgaben nach Ausgabenträgern Öffentliche Haushalte 17 956 216 17 375 208 18 855 Gesetzliche Krankenversicherung 279 079 3 351 300 828 3 602 324 500 Soziale Pflegeversicherung 57 466 690 63 936 766 71 304 Gesetzliche Rentenversicherung 5 708 69 6 323 76 6 742 Gesetzliche Unfallversicherung 6 975 84 7 364 88 7 766 Private Krankenversicherung 40 822 490 44 764 536 47 943 Arbeitgeber 21 344 256 22 945 275 24 362 Private Haushalte/Private Organisationen ohne Erwerbszweck 61 629 740 64 956 778 67 749 Ausgabenträger insgesamt 490 981 5 895 528 491 6 328 569 221 Fußnote 1: Rundungsbedingte Abweichung möglich. Fußnote 2: Die Werte in 2025 wurden auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte geschätzt. Fußnote 3: Die Werte in 2024 für den Ausgabenträger Gesetzliche Unfallversicherung sind vorläufig. Fußnote 4: Die Werte in Euro je Einwohner wurden mit der durchschnittlichen Bevölkerung auf Basis des Zensus 2022 berechnet. Bevölkerungszahlen für das Berichtsjahr 2025 liegen noch nicht vor. Quellen: Gesundheitsausgabenrechnung Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 und Fortschreibung des Bevölkerungsstandes Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 Die Ausgaben der Sozialhilfe sind im Rahmen der Gesundheitsausgabenrechnung ein Bestandteil der Ausgaben des Ausgabenträgers öffentliche Haushalte. Eine separate Ergebnisdarstellung der gesundheitsbezogenen Sozialhilfeleistungen erfolgt in der Gesundheitsausgabenrechnung nicht. Beihilfeausgaben der öffentlichen und privaten Arbeitgeber werden im Rahmen der Gesundheitsausgabenrechnung dem Ausgabenträger Arbeitgeber zugeordnet. Eine separate Ergebnisdarstellung von Beihilfeleistungen erfolgt in der Gesundheitsausgabenrechnung nicht.  8. Wie erklären sich aus Sicht der Bundesregierung die Unterschiede in der Vergangenheit bei den direkten Krankheitskosten gemäß Gesundheitsberichterstattung des Bundes (www.gbe-bund.de/gbe/) zwischen den Geschlechtern? Die insgesamt höheren Pro-Kopf-Kosten bei Frauen sind neben typischen geschlechtsspezifischen Erkrankungen und den Kosten durch Schwangerschaft und Geburt vor allem auf die höhere Lebenserwartung beziehungsweise den größeren Anteil an den Älteren und Hochbetagten zurückzuführen. So waren von den fast 2,8 Millionen hochbetagten Menschen, die im Jahr 2023 mindestens 85 Jahre alt waren, knapp zwei Drittel (65,4 Prozent) weiblich. Während im Jahr 2002 der Männeranteil bei den hochbetagten Menschen, die mindestens 85 Jahre alt waren, noch bei 24 Prozent lag, machte diese Gruppe im Jahr 2020 bereits 34 Prozent und im Jahr 2023 schon 35 Prozent aus. Somit kann die tendenzielle Angleichung der durchschnittlichen Pro-Kopf-Kosten zwischen Männern und Frauen im Zeitverlauf auch durch eine Annäherung der Lebenserwartung begründet werden. Grundsätzlich sind die Ursachen für die ungleiche Verteilung der Krankheitskosten zwischen Männern und Frauen in der Vergangenheit vielfältig. So können soziale und biologische Faktoren zu einem unterschiedlichen Gesundheits- und Vorsorgeverhalten führen. Zudem übernahmen Frauen in der Vergangenheit verstärkt die unentgeltliche Pflege ihres kranken Mannes oder An- und Zugehöriger, welche bei der Ermittlung der direkten Krankheitskosten nicht erfasst wurde. Beim Auftreten der eigenen Pflegebedürftigkeit hingegen waren Frauen oft auf professionelle Hilfe im Gesundheitssektor angewiesen, da gerade ältere hochbetagte Frauen aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung überdurchschnittlich oft allein lebten.  9. Welche statistisch auffälligen Änderungen bei den direkten Krankheitskosten pro Altersgruppe und Geschlecht in den jeweiligen ICD-10- Kapiteln gab es seit dem Jahr 2015? Die direkten Krankheitskosten je Einwohnerin beziehungsweise Einwohner und die absoluten Krankheitskosten nach Krankheitskapiteln und Geschlecht sowie Altersgruppe für die Berichtsjahre 2015, 2020 und 2023 können den Tabellen 5 bis 8 in der beigefügten Anlage 2 entnommen werden.* Die Krankheitskosten für die Berichtsjahre 2016 bis 2019, 2021 und 2022 liegen nicht vor, da die Krankheitskostenrechnung für diese Zeiträume nicht durchgeführt * Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 21/5664 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar. wurde. Aufgrund der hohen Komplexität erfolgt eine Auswahl von bestimmten Merkmalskombinationen für eine bessere Übersichtlichkeit in den Tabellen. Die tief gegliederten Ergebnisse der Krankheitskostenrechnung der Anfrage sind in den Publikationssystemen GENESIS Online (www-genesis.destatis.de/d atenbank/online/statistic/23631/details) und im Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (www.gbe-bund.de) abrufbar. Durch die Betrachtung der Pro-Kopf-Kosten werden die durchschnittlichen Krankheitskosten nach Krankheitskapiteln, Geschlecht und Altersgruppen besser vergleichbar. Die absoluten Krankheitskosten hingegen vermitteln ein Gesamtbild über die Kostenverteilung. Bei den Pro-Kopf-Kosten und den absoluten Krankheitskosten verursachen die Krankheiten des Kreislaufsystems bei den Männern im Zeitverlauf konstant die höchsten Kosten, bei den Frauen sind die psychischen und Verhaltensstörungen stets das kostenintensivste Krankheitskapitel. Die weitere Reihenfolge variiert jedoch. In den Jahren 2015 und 2020 waren bei den absoluten Krankheitskosten die Krankheiten des Verdauungssystems die zweithöchsten Kostenverursacher bei Männern, gefolgt von dem Krankheitsbereich Psychische und Verhaltensstörungen im Jahr 2015 und Neubildungen im Jahr 2020. Im Berichtsjahr 2023 verursachten die psychischen und Verhaltensstörungen die zweithöchsten Kosten und Krankheiten des Verdauungssystems die dritthöchsten Kosten. Bei den Frauen waren in den Berichtsjahren 2015 und 2020 die Krankheiten des Kreislaufsystems die zweitstärksten Kostenträger, gefolgt von Krankheiten des Verdauungssystems im Jahr 2015 sowie Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes im Jahr 2020. Im Berichtsjahr 2023 hingegen verursachen die Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes die zweithöchsten Krankheitskosten bei den Frauen, gefolgt von Krankheiten des Kreislaufsystems und Krankheiten des Verdauungssystems. Betrachtet man die Pro-Kopf-Krankheitskosten nach Altersgruppen, so fällt auf, dass diese bei den Frauen in vier der betrachteten sechs Altersgruppen und Berichtsjahren höher liegen als bei Männern. In den Altersgruppen der unter 15-Jährigen und der 65- bis unter 85-Jährigen liegen die Pro-Kopf Krankheitskosten der Männer über denjenigen der Frauen. 10. Gibt es aus Sicht der Bundesregierung Lücken in der Datenlage, und wenn ja, wie sollen diese ggf. geschlossen werden? Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) Gesundheit am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ist eine zentrale, in Deutschland einzigartige Infrastruktur zur datenschutzkonformen Bereitstellung von Gesundheitsdaten für Gesundheitsforschung, Versorgungstransparenz und Innovation. Es beinhaltet die Abrechnungsdaten aller gesetzlich Krankenversicherten und voraussichtlich ab Ende des Jahres 2026 für die Forschung freigegebene Daten aus der elektronischen Patientenakte. Das FDZ Gesundheit wurde im Oktober 2025 eröffnet und wird es Nutzungsberechtigten ermöglichen, zu bestimmten Zwecken, insbesondere für die wissenschaftliche Forschung, Evaluation und die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens, die Daten unter hohen Sicherheitsanforderungen bereitzustellen. Es macht eine sektorenübergreifende, krankenkassenübergreifende und longitudinale Nutzung mit einem umfangreichen und repräsentativen Datensatz möglich. Die Abrechnungsdaten enthalten Informationen über Diagnosen, Therapien, Arzneimittelverordnungen, Krankenhausaufenthalte und die weitere Versorgung, nach Alter und Geschlecht und regional aufgeschlüsselt. Zudem werden die Datenbereitstellungspflichten der im Jahr 2025 in Kraft getretenen EU-Verordnung zum Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS- VO) unmittelbar gelten. Die EHDS-VO wird die datenschutzkonforme Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten für Forschungszwecke sowie die Sicherheit und Qualität der Versorgung deutlich verbessern. Dadurch werden Gesundheitsdaten einer Vielzahl unterschiedlicher Dateninhaber auf gesetzlicher Grundlage nutzbar gemacht. Im Zusammenspiel mit weiteren Dateninhabern aus der Forschung entsteht so ein umfassend vernetztes Gesundheitsdatenökosystem, das eine umfassende Datengrundlage in Deutschland liefert. Anlage 1 – Tabelle 3 zu AW auf Frage 4 – Kleine Anfrage 21/5267 1 von 2 Tabelle 3: Direkte Krankheitskosten nach 5-Jahres-Altersgruppen und Geschlecht (männlich/weiblich) in Deutschland für das Jahr 2023 Altersgruppe (Geschlecht) Krankheitskosten in Millionen Euro unter 5 Jahre (männlich) 5.699 5 bis unter 10 Jahre (männlich) 5.485 10 bis unter 15 Jahre (männlich) 4.611 15 bis unter 20 Jahre (männlich) 4.146 20 bis unter 25 Jahre (männlich) 3.920 25 bis unter 30 Jahre (männlich) 4.645 30 bis unter 35 Jahre (männlich) 5.824 35 bis unter 40 Jahre (männlich) 6.791 40 bis unter 45 Jahre (männlich) 7.602 45 bis unter 50 Jahre (männlich) 8.540 50 bis unter 55 Jahre (männlich) 11.971 55 bis unter 60 Jahre (männlich) 17.911 60 bis unter 65 Jahre (männlich) 21.424 65 bis unter 70 Jahre (männlich) 20.835 70 bis unter 75 Jahre (männlich) 21.675 75 bis unter 80 Jahre (männlich) 18.711 80 bis unter 85 Jahre (männlich) 23.141 85 bis unter 90 Jahre (männlich) 16.890 90 Jahre und mehr (männlich) 7.610 Insgesamt (männlich) 217.430 unter 5 Jahre (weiblich) 4.805 5 bis unter 10 Jahre (weiblich) 3.985 10 bis unter 15 Jahre (weiblich) 3.940 15 bis unter 20 Jahre (weiblich) 4.972 20 bis unter 25 Jahre (weiblich) 5.213 25 bis unter 30 Jahre (weiblich) 6.945 30 bis unter 35 Jahre (weiblich) 9.044 35 bis unter 40 Jahre (weiblich) 9.382 40 bis unter 45 Jahre (weiblich) 9.303 45 bis unter 50 Jahre (weiblich) 10.268 50 bis unter 55 Jahre (weiblich) 13.754 55 bis unter 60 Jahre (weiblich) 18.840 60 bis unter 65 Jahre (weiblich) 20.794 65 bis unter 70 Jahre (weiblich) 20.200 70 bis unter 75 Jahre (weiblich) 21.772 75 bis unter 80 Jahre (weiblich) 21.649 Anlage 1 – Tabelle 3 zu AW auf Frage 4 – Kleine Anfrage 21/5267 2 von 2 Altersgruppe (Geschlecht) Krankheitskosten in Millionen Euro 80 bis unter 85 Jahre (weiblich) 33.784 85 bis unter 90 Jahre (weiblich) 32.770 90 Jahre und mehr (weiblich) 22.714 Insgesamt (weiblich) 27.4132 Fußnote 1: Rundungsbedingte Abweichung möglich. Fußnote 2: Im Kapitel U00-U99 werden ausschließlich Kosten im Zusammenhang mit COVID-19 ausgewiesen. Methodisch bedingt sind nur solche Kosten enthalten, die in den zugrunde liegenden Basisstatistiken eindeutig COVID-19 zugeordnet werden können. Hierzu zählen beispielsweise Zuschüsse zur Beschaffung von Impfstoffen, pandemiebedingte Erstattungen von Testkosten, Ausgleichszahlungen für Einnahmeausfälle, sowie Entlastungsleistungen und Corona-Prämien. Nicht enthalten sind Behandlungskosten, sowie sogenannte Selbsttests, Schutzmasken oder Desinfektionsmittel, die Privathaushalte im Einzelhandel gekauft haben. Weitere Informationen im Qualitätsbericht. Quelle: Krankheitskostenrechnung Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 Anlage 2 – Tabellen 5-8 zu AW auf Frage 9 – Kleine Anfrage 21/5267 1 von 6 Tabelle 5: Durchschnittliche Krankheitskosten nach ICD-10-Kapiteln und Geschlecht in Deutschland in Euro je Einwohner ICD-10-Kapitel / Durchschnittliche Krankheitskosten nach Geschlecht in Euro je Einwohner Krankheitskosten 2015 Krankheitskosten 2020 Krankheitskosten 2023 Krankheitskosten 2015 (männlich) Krankheitskosten 2020 (männlich) Krankheitskosten 2023 (männlich) Krankheitskosten 2015 (weiblich) Krankheitskosten 2020 (weiblich) Krankheitskosten 2023 (weiblich) A00-B99 Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten 110 90 110 130 100 120 100 80 100 C00-D48 Neubildungen 320 510 570 320 520 570 310 510 570 D50-D90 Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe sowie bestimmte Störungen mit Beteiligung des Immunsystems 40 50 60 40 50 70 40 50 50 E00-E90 Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 180 210 270 170 210 260 190 220 270 F00-F99 Psychische und Verhaltensstörungen 550 660 760 430 520 600 680 800 920 G00-G99 Krankheiten des Nervensystems 210 270 320 190 250 300 230 290 350 H00-H59 Krankheiten des Auges und der Augenanhangsgebilde 170 170 170 150 140 140 190 190 190 H60-H95 Krankheiten des Ohres & des Warzenfortsatzes 40 40 50 30 40 50 40 40 50 I00-I99 Krankheiten des Kreislaufsystems 540 660 780 560 690 800 530 630 750 J00-J99 Krankheiten des Atmungssystems 190 220 270 200 240 280 180 210 260 K00-K93 Krankheiten des Verdauungssystems 500 540 610 480 540 600 520 550 620 Anlage 2 – Tabellen 5-8 zu AW auf Frage 9 – Kleine Anfrage 21/5267 2 von 6 ICD-10-Kapitel / Durchschnittliche Krankheitskosten nach Geschlecht in Euro je Einwohner Krankheitskosten 2015 Krankheitskosten 2020 Krankheitskosten 2023 Krankheitskosten 2015 (männlich) Krankheitskosten 2020 (männlich) Krankheitskosten 2023 (männlich) Krankheitskosten 2015 (weiblich) Krankheitskosten 2020 (weiblich) Krankheitskosten 2023 (weiblich) L00-L99 Krankheiten der Haut und der Unterhaut 60 70 90 60 70 90 60 70 90 M00-M99 Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes 400 480 600 300 350 420 490 620 770 N00-N99 Krankheiten des Urogenitalsystems 150 170 180 150 160 170 150 170 190 O00-O99 Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett 50 70 70 - - x 110 140 140 P00-P96 Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben 20 30 30 20 30 30 20 20 20 Q00-Q99 Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien 20 30 40 20 30 40 20 30 40 R00-R99 Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die andernorts nicht klassifiziert sind 200 270 340 130 180 230 270 350 440 S00-T98 Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen 220 270 310 200 240 280 240 290 330 Z00-Z99 Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen 180 240 260 150 210 230 210 270 290 Anlage 2 – Tabellen 5-8 zu AW auf Frage 9 – Kleine Anfrage 21/5267 3 von 6 ICD-10-Kapitel / Durchschnittliche Krankheitskosten nach Geschlecht in Euro je Einwohner Krankheitskosten 2015 Krankheitskosten 2020 Krankheitskosten 2023 Krankheitskosten 2015 (männlich) Krankheitskosten 2020 (männlich) Krankheitskosten 2023 (männlich) Krankheitskosten 2015 (weiblich) Krankheitskosten 2020 (weiblich) Krankheitskosten 2023 (weiblich) U00-U99 Schlüsselnummern für besondere Zwecke - 180 40 - 170 30 - 190 40 Insgesamt: (alle Krankheitsdiagnosen) 4.140 5.240 5.900 3.710 4.730 5.300 4.560 5.730 6.490 Quelle: Krankheitskostenrechnung Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 und Fortschreibung des Bevölkerungsstandes Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 Tabelle 6: Durchschnittliche Krankheitskosten nach Altersgruppen und Geschlecht in Deutschland in Euro je Einwohner Durchschnittliche Krankheitskosten nach Altersgruppen und Geschlecht in Euro je Einwohner Krankheitskosten 2015 Krankheitskosten 2020 Krankheitskosten 2023 Krankheitskosten 2015 (männlich) Krankheitskosten 2020 (männlich) Krankheitskosten 2023 (männlich) Krankheitskosten 2015 (weiblich) Krankheitskosten 2020 (weiblich) Krankheitskosten 2023 (weiblich) unter 15 Jahre 1.900 2.170 2.450 2.010 2.330 2.650 1.780 2.000 2.250 15 Jahre bis unter 30 Jahre 1.690 2.060 2.270 1.380 1.690 1.860 2.020 2.470 2.710 30 Jahre bis unter 45 Jahre 2.260 2.690 2.950 1.910 2.220 2.450 2.630 3.180 3.470 45 Jahre bis unter 65 Jahre 3.770 4.640 5.230 3.680 4.550 5.080 3.850 4.730 5.370 65 Jahre bis unter 85 Jahre 8.280 10.350 11.480 8.380 10.630 11.680 8.190 10.120 11.320 85 Jahre und älter 19.710 25.930 28.860 17.210 23.130 25.540 20.780 27.320 30.610 Insgesamt: (alle Altersgruppen) 4.140 5.240 5.900 3.710 4.730 5.300 4.560 5.730 6.490 Quelle: Krankheitskostenrechnung Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 und Fortschreibung des Bevölkerungsstandes Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 Anlage 2 – Tabellen 5-8 zu AW auf Frage 9 – Kleine Anfrage 21/5267 4 von 6 Tabelle 7: Krankheitskosten nach ICD-10-Kapiteln und Geschlecht in Deutschland in Millionen Euro Krankheitsdiagnosen (ICD-10, Kapitel) und Altersgruppen pro Jahr in Millionen Euro Krankheits- Kosten 2015 Krankheitskosten 2020 Krankheitskosten 2023 Krankheitskosten (männlich) 2015 Krankheitskosten (männlich) 2020 Krankheitskosten (männlich) 2023 Krankheitskosten (weiblich) 2015 Krankheitskosten (weiblich) 2020 Krankheitskosten (weiblich) 2023 A00-B99 Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten 8.999 7.420 8.854 5.061 4.076 4.833 3.938 3.344 4.021 C00-D48 Neubildungen 25.730 42.135 47.604 12.719 21.003 23.588 13.010 21.133 24.016 D50-D90 Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe sowie bestimmte Störungen mit Beteiligung des Immunsystems 2.956 4.124 5.113 1.496 2.189 2.810 1.460 1.935 2.303 E00-E90 Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 14.598 17.617 22.081 6.753 8.429 10.712 7.845 9.188 11.369 F00-F99 Psychische und Verhaltensstörungen 45.050 54.224 63.320 17.034 20.975 24.629 28.015 33.248 38.690 G00-G99 Krankheiten des Nervensystems 17.346 22.232 26.801 7.710 10.183 12.145 9.636 12.050 14.656 H00-H59 Krankheiten des Auges & der Augenanhangsgebilde 13.511 13.665 14.033 5.841 5.837 5.936 7.670 7.828 8.097 H60-H95 Krankheiten des Ohres & des Warzenfortsatzes 2.858 3.210 4.114 1.347 1.479 1.862 1.511 1.731 2.252 I00-I99 Krankheiten des Kreislaufsystems 43.993 54.283 64.559 22.240 27.890 32.951 21.753 26.392 31.608 J00-J99 Krankheiten des Atmungssystems 15.235 18.260 22.514 7.823 9.525 11.423 7.412 8.735 11.090 K00-K93 Krankheiten des Verdauungssystems 40.621 44.758 50.612 19.238 21.701 24.466 21.383 23.057 26.146 Anlage 2 – Tabellen 5-8 zu AW auf Frage 9 – Kleine Anfrage 21/5267 5 von 6 Krankheitsdiagnosen (ICD-10, Kapitel) und Altersgruppen pro Jahr in Millionen Euro Krankheits- Kosten 2015 Krankheitskosten 2020 Krankheitskosten 2023 Krankheitskosten (männlich) 2015 Krankheitskosten (männlich) 2020 Krankheitskosten (männlich) 2023 Krankheitskosten (weiblich) 2015 Krankheitskosten (weiblich) 2020 Krankheitskosten (weiblich) 2023 L00-L99 Krankheiten der Haut und der Unterhaut 4.589 5.790 7.346 2.201 2.833 3.599 2.388 2.956 3.748 M00-M99 Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes 32.350 39.782 49.885 12.006 14.040 17.196 20.344 25.742 32.688 N00-N99 Krankheiten des Urogenitalsystems 12.037 13.702 15.132 5.840 6.607 7.123 6.197 7.096 8.008 O00-O99 Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett 4.418 5.700 5.929 - - - 4.418 5.700 5.929 P00-P96 Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben 1.428 2.062 2.149 772 1.135 1.171 656 928 979 Q00-Q99 Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien 1.981 2.729 3.313 960 1.318 1.619 1.021 1.411 1.694 R00-R99 Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die andernorts nicht klassifiziert sind 16.658 21.954 28.070 5.372 7.241 9.373 11.286 14.712 18.697 S00-T98 Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen 17.958 21.970 25.426 8.176 9.861 11.340 9.782 12.108 14.086 Z00-Z99 Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen 14.735 19.564 21.678 5.855 8.442 9.323 8.880 11.122 12.356 Anlage 2 – Tabellen 5-8 zu AW auf Frage 9 – Kleine Anfrage 21/5267 6 von 6 Krankheitsdiagnosen (ICD-10, Kapitel) und Altersgruppen pro Jahr in Millionen Euro Krankheits- Kosten 2015 Krankheitskosten 2020 Krankheitskosten 2023 Krankheitskosten (männlich) 2015 Krankheitskosten (männlich) 2020 Krankheitskosten (männlich) 2023 Krankheitskosten (weiblich) 2015 Krankheitskosten (weiblich) 2020 Krankheitskosten (weiblich) 2023 U00-U99 Schlüsselnummern für besondere Zwecke - 14.911 3.030 - 6.817 1.332 - 8.094 1.698 Insgesamt: (alle Krankheitsdiagnosen) 337.051 430.092 491.563 148.446 191.579 217.430 188.605 238.512 274.132 Quelle: Krankheitskostenrechnung Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 Tabelle 8: Krankheitskosten nach Altersgruppen und Geschlecht in Deutschland in Millionen Euro Krankheitskosten nach Altersgruppen und Geschlecht pro Jahr in Millionen Euro Krankheits- Kosten 2015 Krankheitskosten 2020 Krankheitskosten 2023 Krankheitskosten (männlich) 2015 Krankheitskosten (männlich) 2020 Krankheitskosten (männlich) 2023 Krankheitskosten (weiblich) 2015 Krankheitskosten (weiblich) 2020 Krankheitskosten (weiblich) 2023 unter 15 Jahre 20.372 24.390 28.524 11.063 13.445 15.795 9.309 10.945 12.730 15 Jahre bis unter 30 Jahre 23.401 27.063 29.841 9.879 11.506 12.711 13.522 15.557 17.129 30 Jahre bis unter 45 Jahre 34.017 42.117 47.945 14.527 17.673 20.216 19.490 24.444 27.729 45 Jahre bis unter 65 Jahre 92.607 111.909 123.502 45.213 54.943 59.846 47.394 56.966 63.656 65 Jahre bis unter 85 Jahre 123.786 161.481 181.767 56.612 75.321 84.362 67.174 86.159 97.405 85 Jahre und älter 42.867 63.132 79.983 11.152 18.691 24.499 31.716 44.441 55.484 Insgesamt: (alle Altersgruppen) 337.051 430.092 491.563 148.446 191.579 217.430 188.605 238.512 274.132 Quelle: Krankheitskostenrechnung Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026 Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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