Entwicklung der Fallzahlen von Tuberkulose, HIV, Hepatitis B, C und D, Diphterie, Masern sowie Krätze (Scabies) in Deutschland
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Entwicklung der Fallzahlen von Tuberkulose, HIV, Hepatitis B, C und D, Diphterie, Masern sowie Krätze (Scabies) in Deutschland
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/174
21. Wahlperiode 15.05.2025
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Martin Sichert, Kay-Uwe Ziegler, Dr. Christina Baum, Carina
Schießl, Alexis Giersch, Nicole Hess, Tobias Ebenberger, Claudia Weiss, Thomas
Dietz, Dr. Christoph Birghan und der Fraktion der AfD
Entwicklung der Fallzahlen von Tuberkulose, HIV, Hepatitis B, C und D,
Diphtherie, Masern sowie Krätze (Scabies) in Deutschland
In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage Bundestagsdrucksache 20/10910 hat
die Bundesregierung Zahlen zur Entwicklung der Fälle von Tuberkulose, HIV,
Hepatitis B, C und D, Diphtherie, Masern und Krätze (Scabies) in Deutschland
vorgelegt.
Bezüglich HIV, Hepatitis B, C und D umfassen diese die Jahre 2014 bis 2023
vollständig und aufgegliedert nach der jeweiligen Gesamtzahl und „Meldungen
mit Hinweis auf Herkunft Ukraine“ (HIV), bzw. „gesamt“ und „Fälle mit
Geburtsland Ukraine/Nationalität Ukraine“ (Hepatitis B, C), bzw. „gesamt“
(Hepatitis D) (ebd.).
Bezüglich Tuberkulose umfassen sie ebenso die Jahre 2014 bis 2023
vollständig. Hierzu wurden sie aufgegliedert in gesamt, „Anzahl der durch Screening
nach § 36 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) diagnostizierten Fälle“ sowie
„Anzahl der durch Screening nach § 36 IfSG diagnostizierten Fälle mit
Geburtsland Ukraine“ (ebd.).
Bezüglich Diphtherie und Masern wurde die Gesamtzahl jeweils der Jahre 2014
bis 2023 vollständig gelistet (ebd.).
Für 2024 wurden die o. g. Zahlen zu HIV, Hepatitis B, C, D, Tuberkulose,
Diphtherie und Masern zum Teil, d. h. bis zum Stichtag 22. März 2024,
berichtet (ebd.).
Bezüglich Krätze (Scabies) wurden die Gesamtzahlen für den Zeitraum von
2014 bis 2018 jährlich ohne Aufgliederung aufgelistet (ebd.).
In den berichteten Jahren zeigten sich für die Jahre 2021 bis 2024 teils
erhebliche Anstiege der Gesamtzahl (z. B. Diphtherie) oder auch explizit im Hinblick
auf das Herkunftsland Ukraine (z. B. Hepatitis B) (ebd.).
Der Zustrom von Flüchtlingen aus der Ukraine hat sich verlangsamt, hält aber
an (de.statista.com/statistik/daten/studie/1294820/umfrage/kriegsfluechtlinge-a
us-der-ukraine-in-deutschland/).
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wie haben sich die in der in der Vorbemerkung der Fragesteller zitierten
Antwort der Bundesregierung für HIV, Hepatitis B, C, D, Tuberkulose,
Diphtherie und Masern genannten Zahlen im Gesamtjahr 2024 und bisher
im Jahr 2025 entwickelt?
2. Verfügt die Bundesregierung bezüglich Krätze (Scabies) über Zahlen für
die Jahre ab 2019, und wie lauten diese gegebenenfalls?
3. Warum wurde der Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) über
meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland zum
1. Januar 2018 eingestellt?
Berlin, den 7. Mai 2025
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
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ISSN 0722-8333]
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