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Entwicklung der Fallzahlen von Tuberkulose, HIV, Hepatitis B, C und D, Diphterie, Masern sowie Krätze (Scabies) in Deutschland (Antwort zu Drs. 21/174)

dip / drucksache 02.06.2025 · WP 21 · 21/376 · Antwort · Original ↗

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Entwicklung der Fallzahlen von Tuberkulose, HIV, Hepatitis B, C und D, Diphterie, Masern sowie Krätze (Scabies) in Deutschland (Antwort zu Drs. 21/174) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/376 21. Wahlperiode 02.06.2025 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Martin Sichert, Kay-Uwe Ziegler, Dr. Christina Baum, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD – Drucksache 21/174 – Entwicklung der Fallzahlen von Tuberkulose, HIV, Hepatitis B, C und D, Diphtherie, Masern sowie Krätze (Scabies) in Deutschland V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 20/10910 hat die Bundesregierung Zahlen zur Entwicklung der Fälle von Tuberkulose, HIV, Hepatitis B, C und D, Diphtherie, Masern und Krätze (Scabies) in Deutschland vorgelegt. Bezüglich HIV, Hepatitis B, C und D umfassen diese die Jahre 2014 bis 2023 vollständig und aufgegliedert nach der jeweiligen Gesamtzahl und „Meldungen mit Hinweis auf Herkunft Ukraine“ (HIV), bzw. „gesamt“ und „Fälle mit Geburtsland Ukraine/Nationalität Ukraine“ (Hepatitis B, C), bzw. „gesamt“ (Hepatitis D) (ebd.). Bezüglich Tuberkulose umfassen sie ebenso die Jahre 2014 bis 2023 vollständig. Hierzu wurden sie aufgegliedert in gesamt, „Anzahl der durch Screening nach § 36 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) diagnostizierten Fälle“ sowie „Anzahl der durch Screening nach § 36 IfSG diagnostizierten Fälle mit Geburtsland Ukraine“ (ebd.). Bezüglich Diphtherie und Masern wurde die Gesamtzahl jeweils der Jahre 2014 bis 2023 vollständig gelistet (ebd.). Für 2024 wurden die o. g. Zahlen zu HIV, Hepatitis B, C, D, Tuberkulose, Diphtherie und Masern zum Teil, d. h. bis zum Stichtag 22. März 2024, berichtet (ebd.). Bezüglich Krätze (Scabies) wurden die Gesamtzahlen für den Zeitraum von 2014 bis 2018 jährlich ohne Aufgliederung aufgelistet (ebd.). In den berichteten Jahren zeigten sich für die Jahre 2021 bis 2024 teils erhebliche Anstiege der Gesamtzahl (z. B. Diphtherie) oder auch explizit im Hinblick auf das Herkunftsland Ukraine (z. B. Hepatitis B) (ebd.). Der Zustrom von Flüchtlingen aus der Ukraine hat sich verlangsamt, hält aber an (de.statista.com/statistik/daten/studie/1294820/umfrage/ kriegsfluechtlingeaus-der-ukraine-in-deutschland/). Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vom 30. Mai 2025 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext. 1. Wie haben sich die in der in der Vorbemerkung der Fragesteller zitierten Antwort der Bundesregierung für HIV, Hepatitis B, C, D, Tuberkulose, Diphtherie und Masern genannten Zahlen im Gesamtjahr 2024 und bisher im Jahr 2025 entwickelt? Die Entwicklung der Fallzahlen von Tuberkulose, HIV, Hepatitis B, C und D, Diphtherie und Masern der Jahre 2024 und 2025 sind in Tabelle 1 zusammengefasst. Tabelle 1: Meldedaten gemäß Infektionsschutzgesetz. Datenstand für Daten 2024: 1 März 2025, Datenstand für 2025: 21. Mai 2025, Daten-stand bei HIV- Infektionen: 1. Mai 2025. Meldejahr Diphterie Hepatitis B Hepatitis C Hepatitis D HIV Masern Tuberkulose 2024 53 22.126 9.624 116 3.242 645 4.391 2025* 17 7.862 3.314 8 504 134 1.523 * Daten für 2025 noch unvollständig 2. Verfügt die Bundesregierung bezüglich Krätze (Scabies) über Zahlen für die Jahre ab 2019, und wie lauten diese gegebenenfalls? Der Bundesregierung liegen hierzu keine Daten vor. 3. Warum wurde der Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) über meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland zum 1. Januar 2018 eingestellt? Auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 10 der Kleinen Anfrage der Fraktion der AfD „Gesundheitssituation in Asylunterkünften“ auf Bundesdrucksache 20/10910 wird verwiesen. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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