Frage von Stefan Schröder (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4849)
Teil von Protokoll der 67. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.
Text
Frage von Stefan Schröder (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4849)
Welche konkreten global messbaren CO2-Einsparungen erwartet die Bundesregierung durch nationale Maßnahmen Deutschlands bis 2030, und wie bewertet sie deren Verhältnis zum weltweiten Emissionsanteil Deutschlands?
Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter:
Mit dem Übereinkommen von Paris hat sich die internationale Staatengemeinschaft zum Ziel gesetzt, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Deutschland hat sich national, europäisch und international dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2045 nettotreibhausgasneutral zu werden. Hierfür müssen die Treibhausgasemissionen, vorbehaltlich eines sehr geringen Anteils von Restemissionen, vollständig auf „null“ sinken. Deutschland übernimmt mit seiner Klimaschutzpolitik Verantwortung als Industriestaat mit hohen historischen Treibhausgasemissionen. Als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt hat die Bundesrepublik erhebliche Hebel, um innerhalb der EU und international einen wirksamen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Sachgerechte und effektive Klimaschutzmaßnahmen zahlen sich zudem volkswirtschaftlich aus, etwa durch niedrigere Energiekosten, eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und die Entwicklung neuer Technologien.
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