Frage von Lisa Badum (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/6245)
Teil von Protokoll der 82. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.
Text
Frage von Lisa Badum (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/6245)
Unterstützt die Bundesregierung den Vorschlag der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) für ein weltweites Elektrifizierungsziel von 35 Prozent bis 2035 (vergleiche www.climatechangenews.com/2026/05/20/electrification-emerges-as-turkish-cop31-priority/), und, wenn ja, mit welchen konkreten schriftlichen Eingaben oder Initiativen in den zuständigen EU-Ratsarbeitsgruppen setzt sie sich dafür ein, diesen Vorschlag als offizielles EU-Verhandlungsziel für die Weltklimakonferenz COP31 zu verankern, bzw. wenn nein, warum nicht?
Antwort der Parl. Staatssekretärin Bettina Hagedorn:
Die Bundesregierung begrüßt, dass die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) das Thema Elektrifizierung in ihrem neuesten Bericht umfassend beleuchtet hat. Elektrifizierung ermöglicht den Ersatz fossiler Brennstoffe durch Strom aus erneuerbaren Energien. Besonders in den Bereichen Industrie, Verkehr und Gebäude können dadurch die CO2-Emissionen deutlich gesenkt werden.
Die Position der EU für die Internationalen Klimakonferenzen (COP) wird durch Schlussfolgerungen des Rats der Europäischen Union im Vorfeld der COP festgelegt. Der Prozess der Verhandlung der COP31-Ratsschlussfolgerungen ist noch nicht angelaufen.
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