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Frage von Filiz Polat (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4187)

dip / rede 25.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 58. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Frage von Filiz Polat (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/4187) Geht die Bundesregierung davon aus, dass Erstorientierungskurse mit nur 300 Unterrichtseinheiten eine gleichwertige Alternative zu den Sprach- und Integrationskursen bieten können, und, wenn ja, warum (www.bamf.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/260218-ausbau-sprach-und-erstorientierungskurse.html), und welches Sprachniveau kann nach Einschätzung der Bundesregierung in dieser Zeit erreicht werden? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christoph de Vries: Bei Integrationskursen und Erstorientierungskursen handelt es sich um voneinander zu unterscheidende Kursformate. Der Erstorientierungskurs ist keine Alternative zum Integrationskurs, sondern das passgenaue Angebot für Menschen, bei denen die Bleibeperspektive offen ist und um eine erste Orientierung zu ermöglichen. In Erstorientierungskursen erhalten Teilnehmer niederschwellig erste Deutschkenntnisse, die sie brauchen, um sich in Deutschland zurechtzufinden. Anders als der Integrationskurs ist der Erstorientierungskurs nicht auf das Erreichen eines bestimmten Sprachniveaus angelegt. Je nach individuellen Lernvoraussetzungen und Motivation können Teilnehmer jedoch auch ein grundständiges Sprachniveau erreichen.

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