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Frage von Kerstin Przygodda (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/3521)

dip / rede 14.01.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 52. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Text

Frage von Kerstin Przygodda (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/3521) Sind die mir vorliegenden Informationen zutreffend, wonach trotz des im September 2025 weitgehend abgeschlossenen Bahnausbaus zwischen Bamberg und Nürnberg (www.marktspiegel.de/bayern/c-lokales/bahn-beseitigt-engpass-auf-wichtiger-nord-sued-achse_a126127) entgegen der vielfachen Ankündigungen (www.tvo.de/oberfranken-deutsche-bahn-mit-umfangreichen-bauarbeiten-in-der-ersten-osterferienwoche-580935/) Züge des Fernverkehrs bislang nicht mit 230 km/h auf dieser Strecke fahren, sondern lediglich mit bis zu 120 km/h, und, wenn ja, wann werden Züge des Fernverkehrs zwischen Bamberg und Nürnberg nach Kenntnis der Bundesregierung mit bis zu 230 km/h fahren? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Nach Angaben der Deutschen Bahn AG wurde der viergleisige Ausbau zwischen Nürnberg und südlich von Bamberg im September 2025 in Betrieb genommen. Wie bei Großprojekten üblich, bedeutet die Inbetriebnahme nicht die endgültige Fertigstellung. Zwischen Inbetriebnahme und Fahrplanwechsel im Dezember 2025 war zur Fortführung von Restarbeiten – etwa dem Rückbau von Provisorien sowie der nach dem Brandschaden eingesetzten Hilfsbrücken – eine sogenannte Schutz-La von 120 km/h eingerichtet. Diese ist seit dem Fahrplanwechsel aufgehoben; auf dem endgültig ausgebauten Abschnitt gilt nun 160 km/h. Geschwindigkeiten von 230 km/h sind erst mit der Inbetriebnahme von ETCS (European Train Control System) möglich. Die Arbeiten zum Einbau von ETCS haben begonnen, ein verbindlicher Termin steht aufgrund der frühen Projektphase nach Aussage der DB AG noch nicht fest.

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