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Frage von Stefan Schmidt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/3237)

dip / rede 17.12.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 49. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Text

Frage von Stefan Schmidt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/3237) Aus welchen Gründen hat die Bundesregierung im Zuge der Reform der privaten Altersvorsorge gerade jene Empfehlungen der Fokusgruppe (Juli 2023) nicht aufgegriffen, die den Zugang der Menschen zu qualitativ und quantitativ hochwertigen Produkten erleichtert und für mehr Transparenz gesorgt hätten (zum Beispiel das erweiterte Zertifizierungsverfahren für die Zulassung der förderfähigen Produkte per Ausschreibung nach schwedischem Vorbild, eine Vergleichswebsite und die zusätzliche unabhängige und individuelle Altersvorsorgeberatung zu Beginn der Ansparphase und zu Beginn der Auszahlungsphase; bitte begründen), und möchte die Bundesregierung im Zuge der Reform sicherstellen, dass Menschen mit Beratungsbedarf trotz der durch die weiterhin dominierende provisionsbasierte Beratung bestehenden Interessenkonflikte ein kostengünstiges und renditestarkes Altersvorsorgeprodukt abschließen können, und, wenn ja, wie (bitte erläutern)? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dennis Rohde: Der Referentenentwurf berücksichtigt wesentliche Empfehlungen, die 2023 im Rahmen der „Fokusgruppe private Altersvorsorge“ unter Beteiligung von Wissenschaft, Anbietern, Verbraucherschutz und Sozialpartnern erarbeitet und in einem Abschlussbericht veröffentlicht wurden. Er enthält Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz und damit zur Erleichterung der individuellen Auswahlentscheidung für das bestgeeignete Produkt. So werden etwa die Produktinformationen der am Markt angebotenen Altersvorsorgeverträge künftig standardisiert Dritten zur Verfügung gestellt, um Produktvergleiche anzubieten. Daneben soll eine stärkere Standardisierung der Produkte und Fokussierung auf die Kernaufgabe Altersvorsorge zur Vereinfachung und besseren Vergleichbarkeit beitragen. Denjenigen Verbraucherinnen und Verbrauchern, die sich bisher nur begrenzt mit den Themen Altersvorsorge und Kapitalanlage auseinandergesetzt haben, wird mit dem Standardprodukt mehr Orientierung geboten.

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