Schriftliche Frage 1 von Awet Tesfaiesus (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie hoch ist der Anteil des Etats des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Regierungsentwurf zum Haushalt 2027, der kon…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 31. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes.
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Schriftliche Frage 1 von Awet Tesfaiesus (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie hoch ist der Anteil des Etats des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Regierungsentwurf zum Haushalt 2027, der kon…
Frage 1 (Awet Tesfaiesus, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Wie hoch ist der Anteil des Etats des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Regierungsentwurf zum Haushalt 2027, der konkret für die Erinnerungspolitik an das koloniale Unrecht vorgesehen ist (Gedenken, Gedenkstätten sowie Bildungs- und Vermittlungsarbeit), und welche Mittel (Höhe und Titelangabe) sind im Regierungsentwurf für die Umsetzung des für diesen Herbst angekündigten Erinnerungskonzepts zum Kolonialismus eingeplant?
Antwort des Staatsministers Dr. Wolfram Weimer vom 4. September 2026:
Für die Aufarbeitung des Kolonialismus und die Weiterentwicklung bzw. Umsetzung des vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) angekündigten Papiers zu dessen Handlungsfeldern in diesem Bereich sind im Regierungsentwurf zum Haushalt 2027 bei Kapitel 0452, Titel 685 18 („Globaler Süden, Aufarbeitung des Kolonialismus“) Mittel in Höhe von bis zu 500 TEuro veranschlagt. Für das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste sind im Regierungsentwurf zum Haushalt 2027 bei Kapitel 0452, Titel 685 14, Erläuterungsziffer 1 insgesamt 11.831 TEuro veranschlagt. Aus diesen Mitteln finanziert das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste u. a. Provenienzforschungsprojekte zu Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten.
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