Schriftliche Frage 148 von Dr. Andrea Lübcke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Auf welcher zeitlichen Datengrundlage zu Wetter und Abflüssen beruht nach Kenntnis der Bundesregierung die Stromregelungskonzeption Grenzode…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 3. August 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.
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Schriftliche Frage 148 von Dr. Andrea Lübcke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Auf welcher zeitlichen Datengrundlage zu Wetter und Abflüssen beruht nach Kenntnis der Bundesregierung die Stromregelungskonzeption Grenzode…
Frage 148 (Dr. Andrea Lübcke, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Auf welcher zeitlichen Datengrundlage zu Wetter und Abflüssen beruht nach Kenntnis der Bundesregierung die Stromregelungskonzeption Grenzoder von 2015, und inwieweit werden in aktuellen Fortschreibungen Niedrigwasserphasen, neue hydrologische Daten und Klimaprojektionen berücksichtigt, um die Erreichbarkeit der Ausbauziele zu überprüfen (vgl. www.moz.de/nachrichte n/brandenburg/niedrigwasser-verliert-die-oder-lan gfristig-wasser-79281323.html)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christian Hirte vom 5. August 2026:
Die Stromregelungskonzeption für die Grenzoder basiert auf den zum Zeitpunkt ihrer Erstellung verfügbaren plausibilisierten hydrologischen Daten (Zeitreihe 1971 bis 2010); mögliche klimabedingte Abflussänderungen wurden durch Sensitivitätsanalysen berücksichtigt. Klimabedingte Veränderungen werden bei den Planungen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes berücksichtigt. Ergänzend erstellt die Bundesanstalt für Gewässerkunde derzeit ein Wasserhaushaltsmodell für das Oder-Einzugsgebiet zur Abschätzung künftiger Abflussentwicklungen. Auf Grundlage aktualisierter Daten, neuer Abflussszenarien und weiterer Modelluntersuchungen wird die Zielerreichung der Stromregelungskonzeption im Rahmen der Vor- und Genehmigungsplanung weiter überprüft.
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