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Schriftliche Frage 100 von Carolin Bachmann (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung vor dem Hintergrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse einer aktuellen Studie des Helmholtz- Zent…

dip / schriftliche_frage 13.03.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 100 von Carolin Bachmann (AfD): Wie bewertet die Bundesregierung vor dem Hintergrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse einer aktuellen Studie des Helmholtz- Zent… Frage 100 (Carolin Bachmann, AfD): Wie bewertet die Bundesregierung vor dem Hintergrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse einer aktuellen Studie des Helmholtz- Zentrums hereon GmbH (www.nature.com/article s/s43247-026-03186-8) über weitreichende hydrodynamische Nachlaufeffekte („hydrodynamic impacts“, „wind wakes“, „tidal wakes“; sogenannte Wake-Effekte) die derzeitigen baulichen Vorgaben zur Verdichtung von Windparks in der Nordsee, wie sie im aktuellen Flächenentwicklungsplan (vom 30. Januar 2025 bzw. seiner Änderung vom 30. Januar 2026) festgelegt sind, und welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der Tatsache, dass dichte Anlagenabstände von unter 1.000 Metern signifikante Zonen intensivierter Wasserdurchmischung erzeugen (etwa mit Blick auf künftige baurechtliche Mindestabstände im Raumordnungsplan; bitte begründen)? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 12. März 2026: Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse werden bei Änderungen und Fortschreibungen des Flächenentwicklungsplans (FEP) sowie der damit verbundenen Strategischen Umweltprüfung einbezogen und im Rahmen der Abwägung berücksichtigt. Im Anhang des aktuellen Flächenentwicklungsplans (FEP 2025) wird eine Variante künftiger Festlegungen in den Zonen 4 und 5 der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee informatorisch dargestellt, welche als eine Maßnahme zur Optimierung des Windenergieausbaus auf See eine Reduzierung der Leistungsdichte vorsieht. Bei aktuellen und zukünftig zu erwartenden zunehmenden Anlagengrößen infolge der technischen Weiterentwicklung von Offshore-Windenergieanlagen kann davon ausgegangen werden, dass die mittleren Anlagenabstände zukünftiger Windparks im Regelfall bei mehr als 1.000 m liegen werden.

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