polradar

Schriftliche Frage 69 von David Schliesing (DIE LINKE): Treffen Medienberichte zu, wonach das Programm „Goethe-Institut im Exil“, das von Oktober 2022 bis Anfang 2026 geflüchteten und gefährdeten…

dip / schriftliche_frage 10.07.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 6. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

Im Graph öffnen

Text

Schriftliche Frage 69 von David Schliesing (DIE LINKE): Treffen Medienberichte zu, wonach das Programm „Goethe-Institut im Exil“, das von Oktober 2022 bis Anfang 2026 geflüchteten und gefährdeten… Frage 69 (David Schliesing, Die Linke): Treffen Medienberichte zu, wonach das Programm „Goethe-Institut im Exil“, das von Oktober 2022 bis Anfang 2026 geflüchteten und gefährdeten Künstlerinnen und Künstler aus Krisengebieten einen sicheren Ort zum Austausch und eine Bühne bot sowie als wichtiger Resonanzraum für die Diaspora und vernetzte Kulturschaffende diente, aufgrund einer „emotionalisierte[n] Nahost-Thematik“ und der Sorge vor „Protestaktionen und negativer Presse“ sowie einer „anhaltende[n] Negativkommunikation bis in den Sommer hinein, die auch die 75-Jahr-Feier beeinträchtigen könnte“ (Süddeutsche Zeitung vom 23. Juni 2026), im Februar 2026 mit sofortiger Wirkung eingestellt wurde, oder gab es andere bzw. weitere Gründe, und existieren seitens der Bundesregierung Pläne, das Programm neu aufzulegen, und wenn ja, wie sehen diese Pläne konkret aus, und wenn nein, warum nicht? Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 8. Juli 2026: Der Vorstand des Goethe-Instituts hat im Februar 2026 entschieden, die gesamte Programmreihe „Goethe-Institut im Exil“ einzustellen. Konkrete Pläne zur Neuauflegung des Programms hat das Goethe-Institut nicht. Im Nachgang zur Einstellung hat der Generalsekretär des Goethe- Instituts in einem Schreiben an das Präsidium erläutert, dass die Unterstützung exilierter Künstlerinnen und Künstler auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit des Goethe-Instituts bleibe.

Relationen