Schriftliche Frage 153 von Julian Schmidt (AfD): Wie viele geringfügig Beschäftigte sind nach Kenntnis der Bundesregierung derzeit in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätig,…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 6. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Text
Schriftliche Frage 153 von Julian Schmidt (AfD): Wie viele geringfügig Beschäftigte sind nach Kenntnis der Bundesregierung derzeit in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätig,…
Frage 153 (Julian Schmidt, AfD):
Wie viele geringfügig Beschäftigte sind nach Kenntnis der Bundesregierung derzeit in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätig, und welche Mehrbelastungen für Arbeitgeber und Beschäftigte erwartet die Bundesregierung in diesen Bereichen durch eine Abschaffung des steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Katja Mast vom 10. Juli 2026:
Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren am Stichtag 30. September 2025 im Wirtschaftszweig „Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene Tätigkeiten“ (WZ 01) rund 176.000 geringfügig Beschäftigte tätig und im Wirtschaftszweig „Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen“ (WZ 831) rund 51.000. Darunter waren rund 139.000 geringfügig entlohnte Beschäftigte im Wirtschaftszweig „Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene Tätigkeiten“ (WZ 01) und rund 50.000 geringfügig entlohnte Beschäftigte im Wirtschaftszweig „Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen“ (WZ 831). Die Folgen hängen von der konkreten Ausgestaltung einer gesetzgeberischen Umsetzung der Empfehlung ab. Die Möglichkeit zum Einsatz von Saisonbeschäftigten in der Landwirtschaft im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung wird von der Empfehlung im Übrigen nicht berührt.
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