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Schriftliche Frage 138 von Charlotte Antonia Neuhäuser (DIE LINKE): Welche wesentlichen privatwirtschaftlichen Akteure nahmen nach Kenntnis der Bundesregierung am Deutsch-Senegalesischen Wirtschaftstag am 22.…

dip / schriftliche_frage 03.07.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 29. Juni 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Schriftliche Frage 138 von Charlotte Antonia Neuhäuser (DIE LINKE): Welche wesentlichen privatwirtschaftlichen Akteure nahmen nach Kenntnis der Bundesregierung am Deutsch-Senegalesischen Wirtschaftstag am 22.… Frage 138 (Charlotte Antonia Neuhäuser, Die Linke): Welche wesentlichen privatwirtschaftlichen Akteure nahmen nach Kenntnis der Bundesregierung am Deutsch-Senegalesischen Wirtschaftstag am 22. Juni 2026 teil, und wie prüft das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vor dem Hintergrund der Kritik an einer kredit- und investorengetriebenen Energiewende im Senegal, dass aus dem Format hervorgehende Projektideen insbesondere im Energiebereich sozial gerecht, dezentral und unter Beteiligung lokaler und zivilgesellschaftlicher Akteure ausgestaltet werden? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Bärbel Kofler vom 2. Juli 2026: Unter den Teilnehmenden am Deutsch-Senegalesischen Wirtschaftstag waren neben Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaftsverbänden wie dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und dem Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft (BVMW) auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, so insbesondere von Siemens Healthineers, Daimler Trucks, Gauff Engineering, Offgrid Europe und B Braun Avitum. Die aus dem Wirtschaftstag hervorgegangenen Projektideen und Kooperationen privater Wirtschaftsakteure werden – im Gegensatz zu Vorhaben der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit sowie Vorhaben, die mit finanzieller Unterstützung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit umgesetzt werden – seitens des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) keiner gesonderten Prüfung unterzogen. Sie zielen alle auf lokale Wertschöpfung und die Schaffung von Jobs ab und zeichnen sich durch zielgerichtete Partnerschaften zwischen deutschen und senegalesischen Unternehmen aus. Das angekündigte Projekt zur Elektrifizierung von entlegenen Dörfern in Senegal beispielsweise trägt unmittelbar zur Verbesserung des Energiezugangs in bisher benachteiligten Gebieten bei und damit zu einer gerechten und nachhaltigen Energiewende.

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