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Schriftliche Frage 77 von Hans-Jürgen Goßner (AfD): Ist die am 21. Mai 2026 auf dem „Aktionstag Zusammenhalt und Vielfalt“ des Deutschen Kulturrates e. V. getroffene Formulierung der Bundesmin…

dip / schriftliche_frage 19.06.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 15. Juni 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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Schriftliche Frage 77 von Hans-Jürgen Goßner (AfD): Ist die am 21. Mai 2026 auf dem „Aktionstag Zusammenhalt und Vielfalt“ des Deutschen Kulturrates e. V. getroffene Formulierung der Bundesmin… Frage 77 (Hans-Jürgen Goßner, AfD): Ist die am 21. Mai 2026 auf dem „Aktionstag Zusammenhalt und Vielfalt“ des Deutschen Kulturrates e. V. getroffene Formulierung der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas, wonach sie sich „gegen das sogenannte Einheitsgrau“ oder sogar „Einheitsbraun“ wehre und man „die Menschen, die zu uns kommen,“ zwar „auch als Fachkräfte“ brauche, es aber „genauso wichtig“ sei, dass man sie „für die Vielfalt unserer Gesellschaft“ brauche, weshalb man „kulturell die Bereicherung“ annehmen solle, statt „nur wirtschaftspolitisch“ darüber zu reden (https://nius.de/ kommentar/baerbel-bas-einheitsbraun-offizielle-r egierungslinie), so zu verstehen, dass die Bundesregierung u. a. den Zuwachs des Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund unter Gewerkschaftsmitgliedern, -funktionären und Betriebsräten als Indikator der Vielfalt und kulturellen Bereicherung gegen das sogenannte Einheitsgrau bzw. -braun im Sinne der Aussagen der Bundesministerin Bärbel Bas ansieht, angesichts dessen, dass im 14. Bericht der Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration vom Januar 2025 im Themenfeld der sozialen und politischen Partizipation das freiwillige Engagement als Kernindikator geführt wird, zu welchem es dort heißt, dass „die betriebliche und gewerkschaftliche Mitbestimmung von Menschen mit Migrationshintergrund“ ein „Beispiel für erfolgreiche Integration in bestehende Netzwerke“ sei (Bundestagsdrucksache 20/14180, S. 209) und ferner, dass am Beispiel der IG Metall deutlich werde, dass „Gewerkschaften ein Spiegel der Gesellschaft sind und Menschen mit Migrationshintergrund entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil unter den Mitgliedern, in Betriebsräten und als Gewerkschaftsfunktionäre vertreten sind“ (ebd.)? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Katja Mast vom 15. Juni 2026: Politische Äußerungen von Regierungsmitgliedern stehen für sich und werden von der Bundesregierung weder kommentiert noch interpretiert.

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