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Schriftliche Frage 168 von Dr. Michael Arndt (DIE LINKE): Welche Optionen zur Laufzeitverlängerung der Pandemiebereitschaftsverträge zieht die Bundesregierung in Betracht, und wie wird sie zukünftig…

dip / schriftliche_frage 12.06.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. Juni 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Schriftliche Frage 168 von Dr. Michael Arndt (DIE LINKE): Welche Optionen zur Laufzeitverlängerung der Pandemiebereitschaftsverträge zieht die Bundesregierung in Betracht, und wie wird sie zukünftig… Frage 168 (Dr. Michael Arndt, Die Linke): Welche Optionen zur Laufzeitverlängerung der Pandemiebereitschaftsverträge zieht die Bundesregierung in Betracht, und wie wird sie zukünftig eine schnelle Impfstoffversorgung für die Bevölkerung garantieren, wenn sich Schlüsselunternehmen wie BioNTech schrittweise aus den heimischen Produktionsstandorten zurückziehen (www. tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttember g/swr-nach-stellenstreichungen-so-geht-esbeimmainzer-pharmaunternehmen-biontech-weiter-10 0.html)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Tino Sorge vom 8. Juni 2026: Um besser auf zukünftige Pandemien vorbereitet zu sein, hat die Bundesregierung mit drei, in Deutschland ansässigen, Unternehmen Pandemiebereitschaftsverträge (PBV) geschlossen. Diese PBV gewähren Deutschland im Fall einer Pandemie den Abruf dauerhaft vorgehaltener Impfstoffproduktionskapazitäten der Unternehmen für insgesamt jährlich 160 Millionen Dosen mRNA-Impfstoffe und 80 Millionen Dosen Vektor-Impfstoffe. Es handelt sich dabei um Produktionskapazitäten für im Falle einer Pandemie neu entwickelte oder an neuartige Erreger(varianten) angepasste Impfstoffe. Die PBV haben – aufgrund unterschiedlicher Vorlaufzeiten bis zum Start der vertraglich vereinbarten Pandemiebereitschaft – unterschiedliche Laufzeiten und laufen zwischen den Jahren 2027 und 2029 aus. Die Inhalte der PBV unterliegen der vertraglichen Vertraulichkeit. Das weitere Vorgehen bezüglich der Verträge wird derzeit durch die Bundesregierung geprüft.

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