Schriftliche Frage 96 von Maik Brückner (DIE LINKE): Liegen der Bundesregierung Einschätzungen dazu vor, inwiefern das geplante Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 14 Jahren negative Folg…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 11. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Schriftliche Frage 96 von Maik Brückner (DIE LINKE): Liegen der Bundesregierung Einschätzungen dazu vor, inwiefern das geplante Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 14 Jahren negative Folg…
Frage 96 (Maik Brückner, Die Linke):
Liegen der Bundesregierung Einschätzungen dazu vor, inwiefern das geplante Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 14 Jahren negative Folgen für queere Jugendliche haben wird, und wenn ja, wie lauten diese (www.tagesschau.de/inland/koali tion-social-media-verbot-100.html)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf vom 15. Mai 2026:
Der Bundesregierung liegen keine empirischen Erkenntnisse zu dem in Ihrer Frage genannten Sachverhalt vor. Die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingesetzte Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ fasst in ihrer am 20. April 2026 veröffentlichten Bestandsaufnahme unter anderem zusammen, dass (digitale) Verbundenheit insbesondere für Jugendliche in isolierten Lebenssituationen einen hohen Stellenwert hat und marginalisierte Jugendliche überdurchschnittlich stark von Social Media profitieren (www.bmbfsfj.bund.de/resource/blo b/284628/c22a5e3075220368a8591bca19ff288b/20260420-exertenkom mission-kinder-und-jugendmedienschutz-bestandsaufnahme-data.pdf). Im Übrigen wird den Handlungsempfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ nicht vorgegriffen.
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