Schriftliche Frage 101 von Nyke Slawik (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Inwiefern wird der Nationale Kinder- und Jugendgipfel 2026 barrierefrei ausgestaltet, und wie wird die Diversität der Teilnehmenden in Planu…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 4. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Schriftliche Frage 101 von Nyke Slawik (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Inwiefern wird der Nationale Kinder- und Jugendgipfel 2026 barrierefrei ausgestaltet, und wie wird die Diversität der Teilnehmenden in Planu…
Frage 101 (Nyke Slawik, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Inwiefern wird der Nationale Kinder- und Jugendgipfel 2026 barrierefrei ausgestaltet, und wie wird die Diversität der Teilnehmenden in Planung und Durchführung berücksichtigt, um eine inklusive Beteiligung aller Jugendlichen zu gewährleisten (insbesondere queere Jugendliche, alle Altersgruppen, Jugendliche mit Fluchterfahrung, junge Menschen mit Behinderung, junge Menschen aus unterschiedlichen sozialen Herkünften)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf vom 7. Mai 2026:
Der Nationale Kinder- und Jugendgipfel, der am 3. und 4. Dezember 2026 in Bonn stattfinden wird, hat den Anspruch, eine barrierearme Veranstaltung für eine möglichst breite Zielgruppe zu sein sowie unterschiedlichen Perspektiven gerecht zu werden. Dies beginnt bereits bei einer inklusiven Ansprache im Vorfeld. Die Ausschreibung bzw. das Anmeldeverfahren werden offen und barrierearm gestaltet. Die Veranstaltung wird ausgeschrieben und über Social Media, Newsletter und bundesweite Netzwerke gestreut, um viele junge Menschen zu erreichen. Um eine möglichst heterogene Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammenzustellen, erfolgt nach Anmeldeschluss eine Auswahl. Hierbei werden soziodemografische und -kulturelle Merkmale wie Bundesland, Alter, Geschlecht, Lebenssituation (Schule, Beruf, Studium, Freiwilligendienst etc.), Engagement, Erfahrung und Inklusionsbedarfe berücksichtigt. Des Weiteren ist der Veranstaltungsort (World Conference Center Bonn) für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zugänglich. Eine Absprache mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über spezifische Unterstützungsbedarfe gewährleistet eine Teilhabe unabhängig von individuellen Merkmalen wie Behinderung, Herkunft, Alter etc. Der Einsatz von Gebärdensprachdolmetschenden, barrierearmen Unterkünften und Veranstaltungsräumen sowie persönlicher Assistenz bei Unterstützungsbedarfen tragen hierzu bei.
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