Schriftliche Frage 30 von Steffen Janich (AfD): Sieht die Bundesregierung in der Entwicklung, dass Waffen mittels 3D-Drucker und Anleitungen aus dem Internet mittlerweile von einem unbegre…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 27. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.
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Schriftliche Frage 30 von Steffen Janich (AfD): Sieht die Bundesregierung in der Entwicklung, dass Waffen mittels 3D-Drucker und Anleitungen aus dem Internet mittlerweile von einem unbegre…
Frage 30 (Steffen Janich, AfD):
Sieht die Bundesregierung in der Entwicklung, dass Waffen mittels 3D-Drucker und Anleitungen aus dem Internet mittlerweile von einem unbegrenzten Personenkreis hergestellt werden können, und insbesondere vor dem Hintergrund, dass einer privaten Person die Herstellung einer funktionsfähigen schultergestützten Flugabwehrrakete mittels 3D-Druck zum Preis von unter 100 US- Dollar gelungen ist, und diese Person anschließend die Anleitung auf YouTube verbreitete, eine Gefahr für die innere Sicherheit Deutschlands (www.golem.de/news/hardware-3d-gedruckte-sch ultergestuetzte-lenkrakete-fuer-96-us-dollar-2603- 206665.html)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries vom 29. April 2026:
Die Bundesregierung stuft die wachsende Zahl an illegaler Herstellung und Verbreitung von Schusswaffen, beispielsweise mittels 3D- Druckverfahren, als erhebliche Gefahr ein. Daher befürwortet die Bundesregierung im Grundsatz den Vorschlag der EU-Kommission, zur Bekämpfung der illegalen Waffenkriminalität Mindestvorschriften zu Straftaten und Strafdrohungen zu regeln. Der Vorschlag befasst sich auch mit neuen Technologien (beispielsweise 3D-Druckverfahren), die zur illegalen Waffenherstellung genutzt werden können, und hat dabei insbesondere auch die illegale Herstellung und Verbreitung von Bauplänen als Problem identifiziert.
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