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Schriftliche Frage 84 von Claudia Müller (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie viele Schiffe deutscher Reeder nutzen nach Kenntnis der Bundesregierung das Modell ausländischer Leasingfinanzierung (z. B. China, Japan…

dip / schriftliche_frage 27.03.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 23. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.

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Schriftliche Frage 84 von Claudia Müller (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie viele Schiffe deutscher Reeder nutzen nach Kenntnis der Bundesregierung das Modell ausländischer Leasingfinanzierung (z. B. China, Japan… Frage 84 (Claudia Müller, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie viele Schiffe deutscher Reeder nutzen nach Kenntnis der Bundesregierung das Modell ausländischer Leasingfinanzierung (z. B. China, Japan), und welche Auswirkungen hat der Verbleib des Eigentums am Schiff beim Leasinggeber im Ausland auf den rechtlichen Zugriff des deutschen Staates im Krisen- und Kriegsfall? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christian Hirte vom 24. März 2026: Nach Kenntnis der Bundesregierung wird ca. ein Drittel der Schiffe, die in einem deutschen Schiffsregister eingetragen sind, auf diese Weise finanziert. In derartigen Leasing-Konstellationen wird dem deutschen Charterer in der Regel vom Eigentümer die vollständige Verfügungsgewalt über das Schiff als Ausrüster im Rahmen eines Bareboat- Chartervertrags überlassen. Charterer als auch sog. Ausrüster von Seeschiffen, welche die Bundesflagge führen, sind Verpflichtete im Sinne des Verkehrsleistungsgesetzes und des Verkehrssicherstellungsgesetzes in Verbindung mit der Verordnung zur Sicherstellung des Seeverkehrs. Daher ergeben sich keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Zugriffsmöglichkeiten auf derartig finanzierte Schiffe.

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