Fragen für die Fragestunde der 39. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 12. November 2025
Text
Fragen für die Fragestunde der 39. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 12. November 2025
[Deutscher Bundestag Drucksache 21/2666
21. Wahlperiode 07.11.2025
Fragen
für die Fragestunde der 39. Sitzung des Deutschen Bundestages
am Mittwoch, dem 12. November 2025
Verzeichnis der Fragenden
Abgeordnete Nummer
der Frage
Akbulut, Gökay (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Alhamwi, Alaa, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 63, 64
Al-Wazir, Tarek
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 30, 31
Balten, Adam (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71, 72
Brandner, Stephan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11, 12
Brückner, Maik (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Bünger, Clara (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44, 45
Detzer, Sandra, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Dzienus, Timon
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 28, 29
Eißing, Mandy (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22, 37
Galla, Rainer (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36, 56
Gastel, Matthias
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 33, 34
Gebel, Kathrin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Görke, Christian (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . 59, 60
Goßner, Hans-Jürgen (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24, 35
Grau, Armin, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Gumnior, Lena, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . 2, 4
Hahn, Ingo, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 70
Heuberger, Moritz, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Abgeordnete Nummer
der Frage
Joswig, Julian
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 66, 67
Kellner, Michael
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 32, 62
Köktürk, Cansin (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9, 25
Köstering, Jan (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49, 53
Kraft, Rainer, Dr. (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19, 20
Lay, Caren (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Lensing, Sascha (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51, 52
Limburg, Helge
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . 5, 6
Lübcke, Andrea, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Matzerath, Markus (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48, 50
Müller, Sascha
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Peterka, Tobias Matthias (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . 1, 68
Polat, Filiz
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 43, 55
Przygodda, Kerstin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41, 42
Reichardt, Martin (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23, 40
Schattner, Bernd (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 10
Schmidt, Stefan
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 39, 58
Schröder, Stefan (AfD) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38, 69
Seidler, Stefan (fraktionslos) . . . . . . . . . . . . . . . . . 46, 47
Steffen, Till, Dr.
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . 15, 16
Abgeordnete Nummer
der Frage
Steinmüller, Hanna
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) . . . . . . . . . . . . . . . . 8, 26
Abgeordnete Nummer
der Frage
Valent, Aaron (Die Linke) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 21
Verzeichnis der Geschäftsbereiche der Bundesregierung
Seite
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Justiz und
für Verbraucherschutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie,
Senioren, Frauen und Jugend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales . . . . . 9
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramtes . . . . 12
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung . . . . . . . . . . . . 20
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung, Technologie
und Raumfahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz
1. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Sieht die Bundesregierung gegenwärtig
gesetzgeberischen Handlungsbedarf, um die
Unabhängigkeit der Justiz zu stärken, und wenn ja, welche
konkreten Gesetze sind geplant (vgl. www.nzz.ch/
feuilleton/auf-einen-witz-folgt-eine-hausdurchsuc
hung-in-deutschland-schwindet-die-meinungsfrei
h e i t - l d . 1 9 0 8 869, abgerufen am 31. Oktober
2025)?
2. Abgeordnete
Dr. Lena Gumnior
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wird sich die Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig auf
europäischer Ebene für eine einheitliche,
konsensbasierte „Ja-heißt-Ja“-Regelung im Sexualstrafrecht
einsetzen (vgl. https://taz.de/Justizministerin-uebe
r-Gleichberechtigung/!6119186/)?
3. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Gibt es angesichts der jüngsten Verwerfungen bei
der Wahl von Verfassungsrichterinnen ein
Gesetzesvorhaben der Bundesregierung mit konkreten
Maßnahmen, um die Wahlen der
Bundesverfassungsrichter dahingehend anders zu gestalten,
dass auch Kandidaten der Opposition vom
Bundestag gewählt werden können, ohne dass sie
zuvor durch einen Wahlausschuss müssen?
4. Abgeordnete
Dr. Lena Gumnior
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie sorgt die Bundesregierung vor dem
Hintergrund, dass die Bundesministerin der Justiz und
für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig
angekündigt hat, Angriffe auf Menschen, die für das
Gemeinwohl tätig sind, härter bestrafen zu wollen
und dabei aber nach kriminologischen
Erkenntnissen Strafverschärfungen nicht dazu führen,
dass Taten verhindert werden, dafür, dass solche
Verschärfungen nicht bloß symbolisch wirken,
ohne die Ursachen solcher Übergriffe anzugehen
(vgl. https://taz.de/Justizministerin-ueber-Gleichb
erechtigung/!6119186/)?
5. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welcher Art soll sich die von der
Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig in der
Regierungsbefragung am 15. Oktober 2025 erwähnte geplante
Kampagne, um von Gewalt „betroffene Frauen
besser aufzuklären und insgesamt in der
Gesellschaft für eine andere Wahrnehmung zu sorgen“,
sein, und auf welche Personengruppe zielt sie ab?
6. Abgeordneter
Helge Limburg
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Maßnahmen zur Geheimhaltung der
Adressen von Opfern und Zeugen in
unterschiedlichen Gerichtsverfahren wird die Bundesregierung
umsetzen, um Gewalt oder Nötigung durch den
Täter zu unterbinden, wie es die
Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig in der
Regierungsbefragung am 15. Oktober 2025 in Aussicht gestellt
hat (vgl. Plenarprotokoll 21/33, S. 3553)?
7. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Hat sich die Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig in diesem
Jahr mit den Kandidaten für das
Bundesverfassungsgericht getroffen, und wenn ja, wie oft?
8. Abgeordnete
Hanna Steinmüller
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Ist der Bundesregierung bekannt, dass laut
Berliner Prüfstelle insbesondere große
Wohnungsunternehmen systematisch gegen Mietpreisgrenzen
verstoßen, und wenn ja, welche Konsequenzen
zieht die Bundesregierung daraus für die
Überarbeitung des § 5 des Wirtschaftsstrafgesetzes
(„Mietwucherparagraf“; www.rbb24.de/wirtschaf
t/beitrag/2025/10/berlin-mietwucher-wohnen-miet
preispruefstelle.html)?
9. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung, auch angesichts der
parlamentarischen Beschlüsse und Rechtspraxen,
in Bremerhaven, Bremen, Karlsruhe, Mainz,
Wiesbaden, Köln, Bonn, Düsseldorf, Münster,
Halle, Dresden, Leipzig, Potsdam, Frankfurt a. M.
u. a., wo Fahren ohne Fahrschein in Bussen und
Bahnen nicht mehr strafrechtlich verfolgt wird,
vor allem, um für die Steuerzahler
kostenintensive und auch von SPD-Expertinnen und -Experten
kritisierte Ersatzfreiheitsstrafen zu vermeiden, die
arme Menschen treffen, wenn diese das Bußgeld
von 60 Euro nicht zahlen können (vgl. www.spieg
el.de/auto/frankfurt-will-schwarzfahren-entkrimin
alisieren-a-01760ee8-ac50-441b-87f2-f1ada4f9
750c und www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panor
ama/noch-in-diesem-jahr-abschaffen-spd-experte
n-wollen-schwarzfahren-nicht-mehr-unter-strafe-s
t e l l en -10620055 .html), eine Streichung von
§ 265a des Strafgesetzbuches (StGB), und falls
nein, wie begründet die Bundesregierung die
durch den Fortbestand von § 265a StGB weiterhin
anfallenden Verwaltungs-, Gerichts- und
Gefängniskosten für Menschen, deren „Verbrechen“
darin besteht, kein Geld für einen Fahrschein
aufbringen zu können?
10. Abgeordneter
Bernd Schattner
(AfD)
Plant die Bundesregierung die erneute
Einbringung eines Entwurfs zu einem „Gesetz zur
Regelung des Einsatzes von Verdeckten Ermittlern und
Vertrauenspersonen sowie zur Tatprovokation“,
und wenn ja, wie ist hier der aktuelle Stand?
11. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Besteht nach Ansicht der Bundesministerin der
Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie
Hubig aktuell die Gefahr politischer
Einflussnahme auf die Justiz, und wie begründet sie ihre
Antwort?
12. Abgeordneter
Stephan Brandner
(AfD)
Welche Bedeutung misst die Bundesministerin
der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie
Hubig dem Bürokratieabbau zu, und auf welche
finanzielle Entlastung für Unternehmen und
Privatpersonen beziffert sie die Einsparungen, die
durch den im Koalitionsvertrag zwischen CDU,
CSU und SPD vorgesehenen Bürokratieabbau
möglich wären (www.koalitionsvertrag2025.de/sit
es/www.koalitionsvertrag2025.de/files/koav_202
5.pdf)?
13. Abgeordneter
Maik Brückner
(Die Linke)
Welche konkreten Maßnahmen zur Reform des
Abstammungsrechts ergreift die Bundesregierung,
nachdem die Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig im Juli
2025 erklärt hat, sie wolle den Adoptionszwang
für lesbische Mütter überwinden?
14. Abgeordnete
Caren Lay
(Die Linke)
Wann kommt die angekündigte
Mietrechtsnovelle, und was wird der Inhalt sein?
15. Abgeordneter
Dr. Till Steffen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung, Maßnahmen zu
ergreifen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher
zivilrechtliche Gewährleistungs- und
Haftungsansprüche gegen Plattformen wie Temu und Shein
wirksam durchsetzen können, und wenn ja,
welche?
16. Abgeordneter
Dr. Till Steffen
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Plant die Bundesregierung eine Modernisierung
des Vertrags- und Haftungsrechts im bürgerlichen
Recht, um Rechtssicherheit beim Einsatz von KI-
Agenten zu schaffen, und falls ja, welche
Änderungsvorschläge gibt es?
17. Abgeordnete
Kathrin Gebel
(Die Linke)
Kennt die Bundesregierung den ganzheitlichen
Ansatz des spanischen Modells bei der
Einbindung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung
(eAÜ) (spezialisierte Gerichte für
geschlechtsspezifische Gewalt, standardisiertes
Gefahrenprognose-Tool, detaillierte Femizid-Statistiken
und öffentliche Thematisierung und
Sensibilisierung zu geschlechtsspezifischer Gewalt), und
wenn ja, hält sie diesen für auf Deutschland
übertragbar, und wenn ja, welche weiteren
Maßnahmen des Programms möchte sie umsetzen?
18. Abgeordneter
Aaron Valent
(Die Linke)
Ist der Bundesregierung der Vorschlag der
Bundesrechtsanwaltskammer, den Zugang zu
unabhängiger anwaltlicher Beratung als Grundrecht im
Grundgesetz zu verankern, bekannt, und wenn ja,
wie positioniert sie sich dazu im Hinblick auf die
Tatsache, dass die Verteidigung und Durchsetzung
der Grundrechte von Menschen weltweit unter
Druck geraten, und plant das Bundesministerium
der Justiz und für Verbraucherschutz hierzu einen
Gesetzentwurf, um die Grundrechte der
Menschen in Deutschland zu stärken (www.brak.de/ne
wsroom/newsletter/nachrichten-aus-berlin/2025/a
usgabe-20-2025-v-1102025/brak-hauptversammlu
ng-beschliesst-zu-grundrecht-auf-anwaltlichen-be
istand-und-zu-sammelanderkonten/)?
19. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Schließt sich die Bundesregierung der
Einschätzung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) und
des Deutschen Richterbundes an, dass das
Weisungsrecht der Justizministerien über
Staatsanwaltschaften in Deutschland ein mögliches
Einfallstor für politische Einflussnahme darstellt, und
wie gedenkt die Bundesregierung sicherzustellen,
dass die Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaften
wirksam geschützt wird, oder plant sie eine
Abschaffung oder grundsätzliche Reform dieses
Weisungsrechts im Sinne einer
verfassungsrechtlichen Verankerung der Weisungsfreiheit (www.m
dr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/staatsa
nwaelte-nicht-unabhaengig-weisungsrecht-justiz
minister-100.html)?
20. Abgeordneter
Dr. Rainer Kraft
(AfD)
Wie soll nach Auffassung der Bundesregierung
sichergestellt werden, dass betroffene Verbraucher
in Deutschland ihre Ansprüche gegenüber
Technologiekonzernen tatsächlich durchsetzen können,
wenn die Hersteller der einzig relevanten KI-
Technologieanbieter Unternehmen sind, die ihren
Sitz in den USA oder China haben, und welche
konkreten Maßnahmen oder internationalen
Vereinbarungen strebt die Bundesregierung an, um in
solchen Fällen Haftung, Durchsetzung und
Rechtszugang zu gewährleisten (www.handelsblat
t.com/technik/ki/produkthaftung-justizministeriu
m-will-ki-haftbar-machen/100154650.html)?
21. Abgeordneter
Aaron Valent
(Die Linke)
Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse zu
möglichen Unterwanderungen des Schöffenamtes
durch Rechtsextremisten und Reichsbürger in
Deutschland vor, wie in Medienberichten
angegeben (https://correctiv.org/aktuelles/justiz-polizei/2
024/06/05/mindestens-elf-verfassungsfeindliche-s
choeffen-rechtsextreme-reichsbuerger/; www.deut
schlandfunk.de/schoeffen-bewerbung-ehrenamt-r
echtsextreme-100.html; www.lto.de/recht/hintergr
uende/h/schoeffen-wahl-jahr-recherche-justiz-extr
emisten-gerichte-ehrenamtliche-richter), und
wenn ja, plant die Bundesregierung,
gesetzgeberisch dagegen vorzugehen, zum Beispiel durch
eine Gesetzesinitiative um die
Verfassungstreuepflicht gesetzlich zu verankern, wie es auch die
Justizministerinnen und Justizminister der Länder
auf der Herbstkonferenz am 7. November 2025
vorschlagen (https://rsw.beck.de/aktuell/daily/mel
dung/detail/justizministerkonferenz-sachsen-scho
effeamt-verfassungstreue#:~:text=Die%20L%C3
%A4nder%20betonen%20gleichwohl%2C%20da
ss,sich%20hier%20sorgsam%20abstimmen%20m
%C3%BCssen; www.mdr.de/nachrichten/deutsch
land/politik/justiz-schoeffen-wahl-blockade-refor
m-100.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
22. Abgeordnete
Mandy Eißing
(Die Linke)
Welche Maßnahmen sind im Rahmen des
angekündigten „gesellschaftlichen Pakts für mehr
Familienfreundlichkeit“ vorgesehen, um
insbesondere Frauen eine bessere Vereinbarkeit von
Familie und Beruf zu ermöglichen, wenn gleichzeitig
vielerorts Betreuungsplätze fehlen und noch
immer vor allem Frauen Angehörige pflegen (www.
spiegel.de/politik/deutschland/familienpolitik-leg
t-die-regierung-die-frauen-auf-die-hausfrauenroll
e-fest-a-caccf020-f373-4290-b342-4dbef85a
04c0)?
23. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Wie definiert die Bundesregierung den Begriff
des Antiziganismus genau, und erfolgt die von der
Bundesregierung vorgenommene Bestimmung
bzw. Eingrenzung desjenigen Personenkreises,
der Opfer von Antiziganismus in Deutschland
wird bzw. werden kann, nach ethnischen Kriterien
(www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/ministerium/beho
erden-beauftragte-beiraete-gremien/antiziganismu
sbeauftragter-der-bundesregierung)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit
und Soziales
24. Abgeordneter
Hans-Jürgen
Goßner
(AfD)
Ist der Bundeskanzler Friedrich Merz angesichts
dessen, dass der Bundesminister des Auswärtigen
Dr. Johann Wadephul unlängst erklärte, es seien
„ganz entscheidend auch“ aufgrund des
Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik
Deutschland und der Türkei vor ca. 64 Jahren
eingewanderte Frauen und Männer aus der Türkei
gewesen, die das sogenannte Wirtschaftswunder
möglich gemacht hätten (www.auswaertiges-am
t.de/de/newsroom/interview-huerriyet-2740228),
und vor dem Hintergrund, dass der Bundeskanzler
nun seinerseits bei seinem Antrittsbesuch beim
türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan
erklärte, dass ohne die sogenannten „Gastarbeiter“
und ihre Familien der wirtschaftliche
Aufschwung der Bundesrepublik Deutschland vor
60 Jahren so nicht hätte beginnen können
(www.deutschlandfunk.de/bundeskanzler-merz-w
uerdigt-bei-treffen-mit-erdogan-bedeutung-tuerkis
cher-arbeitnehmer-fuer-die-deut-100.html), der
Auffassung, dass das deutsche Wirtschaftswunder
erst begann, als türkische Gastarbeiter nach
Deutschland kamen und dass dies ggf.
entscheidend durch türkische Gastarbeiter ermöglicht
bzw. herbeigeführt wurde?
25. Abgeordnete
Cansin Köktürk
(Die Linke)
Plant die Bundesregierung, auch angesichts
aktueller Zahlen der Bundesagentur für Arbeit,
nachdem in fast jedem dritten sanktionierten
Bürgergeldhaushalt mindestens eine minderjährige
Person lebt, eine Anpassung der Sanktionsregelungen
im Gesetzentwurf für die „Neue
Grundsicherung“, um sicherzustellen, dass das Kindeswohl
nicht nur dadurch nicht gefährdet wird, dass nicht
die Kosten der Unterkunft auf den
Gesamthaushalt gekürzt werden (wie es der Gesetzentwurf
bereits vorsieht), sondern dass auch das
Gesamtbudget eines Haushalts, in dem Kinder leben,
nicht eingeschränkt wird, damit die im Haushalt
lebenden Kinder nicht in Mitleidenschaft gezogen
werden, und falls nein, wie begründet die
Bundesregierung diese Sanktionsmechanismen
gegenüber Kindern, die davon unverschuldet mit
betroffen sind (https://taz.de/Buergergeld/!6123184/)?
26. Abgeordnete
Hanna Steinmüller
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Was plant die Bundesregierung dagegen zu tun,
dass Jobcenter und Wohngeldstellen im Rahmen
der Kosten für Unterkunft und Heizung sowie des
Wohngeldes regelmäßig Mieten übernehmen, die
über dem ortsüblichen Niveau liegen, und welche
gesetzlichen Maßnahmen hält die
Bundesregierung für erforderlich, um sicherzustellen, dass
überhöhte Mietforderungen nicht dauerhaft aus
Steuermitteln finanziert werden (www.tagesscha
u.de/wirtschaft/verbraucher/wohnungskonzerne-g
ewinne-aktionaere-100.html)?
27. Abgeordneter
Dr. Armin Grau
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Mit welchen kompensierenden Maßnahmen plant
die Bundesregierung, den Arbeitsschutz in
kleinen Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden
weiterhin zu gewährleisten und voranzubringen,
wenn sie, wie mit ihrem „Bürokratierückbau-
Konzept Arbeitsschutz“ vom 5. November 2025
geplant, die Abschaffung der
Sicherheitsbeauftragten für diese Betriebsgrößenklasse umsetzt, in
der nach der Statistik der Deutschen Gesetzlichen
Unfallversicherung e. V. knapp 40 Prozent aller
meldepflichtigen Unfälle stattfinden?
28. Abgeordneter
Timon Dzienus
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Will die Bundesregierung – trotz nachgewiesener
Mehrkosten von mindestens 77 Mio. Euro,
schlechterer Gesundheitsversorgung, dem Wegfall
der Arbeitsförderung nach dem Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch und dem nachweisbaren Erfolg
des „Job-Turbo“ – weiterhin am rückwirkenden
Rechtskreiswechsel für Geflüchtete aus der
Ukraine zum 1. April 2025 festhalten?
29. Abgeordneter
Timon Dzienus
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Auf welchen finanziellen
Ausgleichsmechanismus hat sich die Bundesregierung mit den
Ländern und Kommunen geeinigt, um deren
zusätzlichen Verwaltungs- und Integrationsaufwand im
Zuge des geplanten
Leistungsrechtsanpassungsgesetzes – also dem Bürgergeld-Aus für neue
Geflüchtete aus der Ukraine – abzugelten?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Verkehr
30. Abgeordneter
Tarek Al-Wazir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie stellt die Bundesregierung die
Rechtssicherheit des Artikels 1 § 12 Absatz 1 und des
Artikels 16 im Entwurf der Verordnung zur
Neuregelung von Vorschriften in der Sportschifffahrt und
zur Änderung von Vorschriften im
Schifffahrtsrecht vor dem Hintergrund der bestehenden
Pflicht des Bundes zur Erteilung von
Sportbootführerscheinen nach dem § 1 Absatz 1 Nummer 4
des Binnenschifffahrtsaufgabengesetzes bzw. dem
§ 1 Nummer 4a des Seeaufgabengesetzes sicher,
und wie begründet die Bundesregierung, dass
Artikel 1 § 12 Absatz 1 nicht gegen den
Parlamentsvorbehalt bei der Privatisierung von staatlichen
Aufgaben verstößt?
31. Abgeordneter
Tarek Al-Wazir
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie begründet die Bundesregierung im Rahmen
des Entwurfs der Neuregelung von Vorschriften in
der Sportschifffahrt und zur Änderung von
Vorschriften im Schifffahrtsrecht die Änderung, dass
Fahrerlaubnisse für den Geltungsbereich See nur
noch auf Seeschifffahrtsstraßen geprüft werden
dürfen (vgl. www.bmv.de/SharedDocs/DE/Gesetz
e-21/verordnung-neuregelung-sportschifffahrt-sch
ifffahrtsrecht.html), und wie will die
Bundesregierung verhindern, dass durch diese Änderung
der Großteil der Sportbootsführerscheine mit
Geltungsbereich See in Zukunft mittels
Wochenendangeboten an der Küste erworben werden und
nach meiner Auffassung somit zulasten eines
kontinuierlichen und qualitativ hochwertigen
Ausbildungsniveaus, das durch regelmäßiges Üben
erzielt wird, geht?
32. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche konkreten Auswirkungen erwartet die
Bundesregierung durch die geplanten
Schließungen von DB-Cargo-Werkstätten und Außenstellen
(Rostock, Magdeburg, Senftenberg) auf den
Schienengüterverkehr in Ostdeutschland und auf
militärische Transporte in Richtung Mittel- und
Osteuropa?
33. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie setzt sich das im Koalitionsausschuss
vereinbarte Einsparungsziel zusammen, damit die
Investitionen in den Neubau von Autobahnen erhöht
werden können, und welche Haushaltstitel im
Bereich Schiene und Wasserstraße sind von diesen
geplanten Einsparungen betroffen?
34. Abgeordneter
Matthias Gastel
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche finanziellen Investitionen sollen bis 2040
zur Umsetzung des Hochgeschwindigkeitsplans
der Europäischen Kommission aus nationalen
Mitteln bereitgestellt werden, und befürwortet die
Bundesregierung den Vorschlag der Europäischen
Kommission, Mittel aus Straßenmauteinnahmen
(z. B. der Lkw-Maut) in Schienenprojekte zu
investieren (vgl. https://transport.ec.europa.eu/docu
ment/download/774e79c9-1ece-4514-8f16-a2b98
049c82e_en, S. 9)?
Geschäftsbereich des Bundeskanzlers und
des Bundeskanzleramtes
35. Abgeordneter
Hans-Jürgen
Goßner
(AfD)
Ist der Bundeskanzler Friedrich Merz der
Auffassung, dass es der Behebung der von ihm
benannten „Probleme im Stadtbild“, also der Situation,
dass Migranten ohne Aufenthaltsrecht und Arbeit,
„die sich nicht an die in Deutschland geltenden
Regeln halten“, teilweise das öffentliche Bild –
etwa an Bahnhöfen, in U-Bahnen, Parkanlagen
oder ganzen Stadtteilen – bestimmen und „die
auch unserer Polizei große Probleme machen“
(www.deutschlandfunk.de/friedrich-merz-stadtbil
d-migration-diskussion-100.html), förderlich
gewesen wäre, sein Wahlversprechen einzuhalten,
im Fall seiner Wahl zum Bundeskanzler der
Bundesrepublik Deutschland am ersten Tag seiner
Amtszeit das Bundesministerium des Innern im
Wege der Richtlinienkompetenz des
Bundeskanzlers anzuweisen, die deutschen Staatsgrenzen zu
allen unseren Nachbarn dauerhaft zu kontrollieren
und ausnahmslos alle Versuche der illegalen
Einreise zurückzuweisen (www.cdu.de/app/uploads/2
025/01/Pressestatement-Friedrich-Merz-vom-23.0
1.2025.pdf), und wenn ja, wie möchte der
Bundeskanzler angesichts des nach meiner
Auffassung nicht eingehaltenen Wahlversprechens
(https://youtu.be/-s7CJiMLaSc?feature=shared&
t =386; ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten
betont den Widerspruch zum Wahlversprechen
bei Minute 7:21) das Vertrauen der Bürger dafür
gewinnen, dass er künftig wirksame Maßnahmen
ergreifen wird?
36. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Sind dem Bundeskanzler Friedrich Merz die von
Rechtsanwalt Markus Haintz in einem Interview
(veröffentlicht am 4. November 2025 um 17:04
Uhr) erhobenen, schwerwiegenden Vorwürfe
gegen den Beauftragten der Bundesregierung für
Kultur und Medien, Staatsminister Dr. Wolfram
Weimer bezüglich des von der WEIMER MEDIA
GROUP GmbH seit 2012 verlegten
„Debattenmagazins The European“ (https://weimermedia.de/th
e-european/) bekannt, und hält der Bundeskanzler
Friedrich Merz den Kulturstaatsminister für
weiterhin in seinem Amt tragbar, falls dieser sich
nicht zeitnah durch Einleitung rechtlicher Schritte
gegen diese Vorwürfe verteidigt?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums
der Finanzen
37. Abgeordnete
Mandy Eißing
(Die Linke)
Wie begründet die Bundesregierung ihr bisheriges
Festhalten am Ehegattensplitting, und welche
Auswirkungen erwartet sie von einer möglichen
angekündigten Einführung eines
„Familiensplittings“ im Hinblick auf die Stärkung einer
gleichberechtigten Erwerbstätigkeit von Frauen und
Männern, statt einer Verfestigung traditioneller
Rollenverteilungen wie durch die bisherigen
Regelungen (www.tagesschau.de/inland/innenpoli
tik/familienpolitik-bundesregierung-eltern-10
0.html)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums des
Innern
38. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung,
um die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger
im digitalen Raum auch künftig effektiv zu
schützen und sicherzustellen, dass
Überwachungsinitiativen wie die CSA-Verordnung („Chat-
Kontrolle“) nicht zu einer Beeinträchtigung der
Grundrechte auf Datenschutz und vertrauliche
Kommunikation führen?
39. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwieweit setzt sich die Bundesregierung auf EU-
Ebene dafür ein, dass auch ausländische Gäste in
Deutschland keinen Hotelmeldeschein mehr
ausfüllen müssen, um beispielsweise die Abfrage der
Nationalität beim Check-in zu vermeiden und
Bürokratie abzubauen, und welche Kenntnisse hat
die Bundesregierung über den aktuellen Stand der
Umsetzung der Abschaffung des Meldescheins
für deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger,
wie sie im Rahmen des Vierten
Bürokratieentlastungsgesetzes 2024 beschlossen worden war (vgl.
www.recht.bund.de/bgbl/1/2024/323/VO.html)?
40. Abgeordneter
Martin Reichardt
(AfD)
Liegen der Bundesregierung Kenntnisse darüber
vor, wie viele Krieger- bzw.
Gefallenenehrenmäler für die Teilnehmer bzw. die Gefallenen der
Befreiungskriege (1813 bis 1815), des Deutsch-
Dänischen Kriegs (1864), des Deutsch-Deutschen
Kriegs (1866), des Deutsch-Französischen Kriegs
(1870/1871), des Ersten Weltkriegs (1914 bis
1918) und des Zweiten Weltkriegs (1939 bis
1945) in den Jahren 2021 bis 2024 in Deutschland
beschmiert bzw. beschädigt worden sind (www.w
n.de/muenster/farb-attacke-kriegerdenkmal-koste
n-steuerzahler-3267553?pid=true&ueg=default),
und wenn ja, welche sind diese?
41. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Liegen der Bundesregierung Zahlen darüber vor,
wie viele gegen Lehrkräfte gerichtete und durch
Schüler und bzw. oder Eltern von Schülern
begangene Gewalttaten es an öffentlichen Schulen in
Deutschland in den Jahren 2011 bis 2024 gegeben
hat, und wenn ja, wie lauten diese (bitte jeweils
nach Kalenderjahren aufschlüsseln; www. f o c u
s.de/wissen/schockierende-studie-gewalt-alarm-a
n-schulen-jeden-tag-wird-ein-lehrer-opfer-eines-k
oerperlichen-angriffs_id_260665690.html)?
42. Abgeordnete
Kerstin Przygodda
(AfD)
Liegen der Bundesregierung Kenntnisse dazu vor,
wie viele Körperverletzungen mittels einer Waffe
oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs
(§ 224 Absatz 1 Nummer 2 des
Strafgesetzbuches) Kinder und Jugendliche jeweils im Jahr
2024 in Deutschland begangen haben (bitte
jeweils nach deutschen und nichtdeutschen
Tatverdächtigen aufschlüsseln), und welche zehn
Staatsangehörigkeiten der Tatverdächtigen
diesbezüglich jeweils am häufigsten vertreten waren, und
wenn ja, welche sind diese (www.bz-berlin.de/pol
izei/jugendlicher-sticht-maenner-nieder)?
43. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Was konkret meint das Bundesministerium des
Innern, wenn es die Aufnahme verletzter Kinder
aus Gaza und Israel aufgrund der
„Lagebeurteilung“ und „weiterer Komplexität“ ablehnt
(Bundespressekonferenz vom 29. Oktober 2025),
während andere Staaten wie Spanien, Italien,
Rumänien, Norwegen und Frankreich diese Hindernisse
nicht haben (www.zeit.de/politik/deutschland/202
5-07/kinder-gazastreifen-medizin-versorgung-deu
tschland-evakuierun/komplettansicht), und wie
unterscheiden sich verletzte Kinder aus Gaza und
Israel von verletzten Kindern aus der Ukraine, die
für die medizinische Versorgung aufgenommen
werden (www.dw.com/de/nach-raketenangriff-au
f-klinik-deutschland-nimmt-krebskranke-kinder-a
us-der-ukraine-auf/a-69878108)?
44. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Welche konkreten Daten hat die Bundesrepublik
Deutschland für die Erstellung des Jährlichen
Europäischen Asyl- und Migrationsberichts nach
Artikel 9 Absatz 2 der Verordnung (EU)
2024/1351 (AMM-VO) an die EU-Kommission
übermittelt, insbesondere in Bezug auf die
Aufnahmekapazität in Deutschland, die Zahl der
Ausreisepflichtigen, die Rückführungsentscheidungen
und die entsprechend ausgereisten
Drittstaatsangehörigen sowie die Prognosen für das
kommende Jahr in Bezug auf Einreisen,
Aufnahmekapazitäten und den Stand der Vorsorge (bitte jedenfalls
zu diesen Aspekten, vgl. Artikel 9 Absatz 3
Buchstabe a v, vi und vii sowie b, c und d AMM-VO,
die entsprechenden konkret übermittelten Daten
nennen), und was genau beinhaltet die nationale
Strategie Deutschlands zur Sicherstellung von
Kapazitäten, die nach Artikel 7 AMM-VO der
EU-Kommission zu übermitteln war (bitte
ausführen)?
45. Abgeordnete
Clara Bünger
(Die Linke)
Zieht die Bundesregierung Konsequenzen aus
einem Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover
vom 15. Oktober 2025, wonach ein sudanesischer
Asylsuchender, der über Belarus und Polen nach
Deutschland eingereist war, nicht nach Polen
zurück überstellt werden darf, weil nach Auffassung
des Gerichts im polnischen Asylsystem
systemische Mängel bestehen, die dazu führen, dass
Dublin-Rückkehrende jedenfalls bei einer vorherigen
Einreise über Belarus keinen Zugang mehr zum
polnischen Asylverfahren haben (Az. 15 A
5036/24), und wenn ja, welche, und wenn nein,
geht die Bundesregierung davon aus, dass aus
Deutschland nach Polen überstellte bzw.
zurückgewiesene Asylsuchende in Polen ein
Asylverfahren durchlaufen können, obwohl im September
2025 bekannt wurde, dass polnische Behörden
landesweit die Annahme von Asylanträgen von
Schutzsuchenden verweigern, die über die
polnisch-belarussische Grenze eingereist sind, was
auch Dublin-Rückkehrende betrifft (vgl. ebd.
sowie https://bip.brpo.gov.pl/pl/content/rpo-cudozie
mcy-ochrona-miedzynarodowa-wnioski-sg-m
swia, www.proasyl.de/pressemitteilung/polen-setz
t-asylrecht-aus-bundesregierung-muss-
pushbacksund-abschiebungen-in-das-land-stoppen/), und
wie viele Asylsuchende wurden im bisherigen
Jahr aus Deutschland nach Polen überstellt bzw.
zurückgewiesen (bitte differenzieren und auch
nach Monaten aufschlüsseln)?
46. Abgeordneter
Stefan Seidler
(fraktionslos)
Wie hoch sind die veranschlagten Kosten für die
Bau- bzw. Umbaumaßnahmen der Bundespolizei
am Grenzübergang Krusau/Kupfermühle, und für
wann ist die Fertigstellung der Maßnahmen
vorgesehen (www.presseportal.de/blaulicht/pm/5006
6/6152985)?
47. Abgeordneter
Stefan Seidler
(fraktionslos)
Welche funktionalen Änderungen (z. B.
Kontrollinfrastruktur, technische Ausstattung,
Kapazitätserweiterung) sind durch die Bau- bzw.
Umbaumaßnahmen am Grenzübergang Krusau/
Kupfermühle vorgesehen, und wie viele Personen
wurden seit Beginn der Grenzkontrollen an den
deutschen Außengrenzen am 16. September 2024
am Grenzübergang Krusau/Kupfermühle
zurückgewiesen (bitte nach Monaten und Ursache der
Zurückweisung aufschlüsseln; www.presseporta
l.de/blaulicht/pm/50066/6152985)?
48. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Wie hoch ist die Zahl von Personen, die nach
sogenannten Anhörungen zum Ausschluss von
Sicherheitsbedenken („Sicherheitsinterviews“) von
dem Aufnahmeverfahren oder der Erteilung eines
Visums ausgeschlossen wurden (bitte in absoluten
und relativen Zahlen aufgeschlüsselt nach
Ländern oder Aufnahmeprogramm, Jahr und
wesentlichem Grund darstellen)?
49. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
Werden nach Kenntnis der Bundesregierung
bezüglich der im Bundeslagebild Organisierte
Kriminalität des Bundeskriminalamtes (BKA)
angegebenen Ermittlungsverfahren, in denen die
kryptierten Telekommunikationsmittel SkyECC,
EncroChat und Anom genutzt wurden, weiterhin
Ermittlungsverfahren geführt, in denen die
genannten Telekommunikationsdienste eine Rolle
spielen, und wie viele der dort aufgezählten
Ermittlungsverfahren wurden vor dem
Berichtszeitraum 2023 eröffnet (vgl. Bundeslagebild
Organisierte Kriminalität 2024, S. 26)?
50. Abgeordneter
Markus Matzerath
(AfD)
Auf welche Weise legt das Bundesamt für
Verfassungsschutz die Kategorien für sogenannte
„gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ fest, und
erfolgt die Festlegung der tauglichen Gruppen
anhand der Subsumtion unter eine abstrakt-
generellen Definition (Verfassungsschutzbericht 2024,
beispielhaft S. 84, www.verfassungsschutz.de/Sha
redDocs/publikationen/DE/verfassungsschutzberi
chte/2025-06-10-verfassungsschutzbericht-2024.p
df?__blob=publicationFile&v=4)?
Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts
51. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Inwiefern handelt es sich bei den Aussagen des
Bundesministers des Auswärtigen Dr. Johann
Wadephul, anlässlich seines Besuchs in
Damaskus, wonach die Rückkehr nach Syrien „zum
jetzigen Zeitpunkt nur sehr eingeschränkt möglich“
sei, weil „in der Tat doch sehr viel an
Infrastruktur in diesem Land zerstört ist“ und nur in „ganz
wenigen Ausnahmefällen von wirklich schweren
Straftätern“ eine Rückführung erfolgen solle
(www.bild.de/politik/inland/abschiebe-zoff-um-sy
rien-eskaliert-cdu-fuehrung-attackiert-wadephul-o
ffen-69075d12a6bc3e9242fc9c10) um die
offizielle Positionierung der Bundesregierung, und wie
passt dies zu entgegengesetzten Aussagen sowohl
des Bundesministers des Innern Alexander
Dobrindt, der an Abschiebungen nach Syrien
festhält und nach eigenen Angaben in seinem
Bundesministerium an einer Vereinbarung mit Syrien
arbeitet (https://jungefreiheit.de/politik/deutschlan
d/2025/dobrindt-will-weiter-syrer-abschieben/),
um Rückführungen zu ermöglichen, als auch zu
den Aussagen des Bundeskanzlers Friedrich
Merz, der bei einer Veranstaltung in Husum sagte,
dass es bei den Syrern „keinerlei Gründe mehr für
Asyl in Deutschland“ (www.tichyseinblick.de/dai
li-es-sentials/kanzler-merz-will-650-000-syrer-abs
chieben-keine-gruende-mehr-fuer-asyl-in-deutsch
land?) gebe?
52. Abgeordneter
Sascha Lensing
(AfD)
Wer – abgesehen von den Syrern – soll nach
Ansicht des Bundesministers des Auswärtigen
Dr. Johann Wadephul das in weiten Teilen
zerstörte Syrien nach dem Ende des Krieges und dem
Sturz des Assad-Regimes vorwiegend wieder
aufbauen (vgl. www.cicero.de/aussenpolitik/
debattesyrien-wadephul-abschiebungen-damaskus), und
von welchem quantitativen
Rückführungspotenzial der derzeit in Deutschland aus humanitären
Gründen aufhältigen Syrer geht die
Bundesregierung derzeit aus (bitte in diesem Zusammenhang
auch einen Zeitraum für diese seitens des
Bundeskanzlers angekündigten, anzustrebenden
Rückführungsbemühungen nennen; vgl. www.tichysei
nblick.de/daili-es-sentials/kanzler-merz-will-650-
000-syrer-abschieben-keine-gruende-mehr-fuer-as
yl-in-deutschland?)?
53. Abgeordneter
Jan Köstering
(Die Linke)
In welchem finanziellen Umfang hat die
Bundesregierung in den Jahren seit Beginn der
Kriegshandlungen in der Ukraine Material und Gerät zur
Unterstützung des ukrainischen Zivilschutzes und
der Katastrophenhilfe geliefert (bitte nach Jahren
aufschlüsseln), und welche dezidiert für den
Zivilschutz und die Katastrophenhilfe vorgesehen
Mittel sind im kommenden Jahr vorgesehen?
54. Abgeordnete
Gökay Akbulut
(Die Linke)
Verfügt die Bundesregierung über eigene
Erkenntnisse, dass laut Medienberichten Israel
mittels der staatlichen Einrichtung „Israeli
Government Advertising Agency“ bezahlte
Werbekampagnen durchführt bzw. durchgeführt hat, um UN-
Organisationen und andere internationale
Initiativen zu diskreditieren sowie gezielt die
öffentliche Meinung in Deutschland und anderen
Ländern zu beeinflussen, insbesondere im
Rahmen einer Desinformationskampagne, die darauf
abzielt, die Hungersnot in Gaza zu leugnen (vgl.
www.dw.com/de/faktencheck-was-wir-%C3%BC
ber-israels-bezahlte-propaganda-
werbekampagnewissen/a-73891470), und wenn ja, welche, und
hat die Bundesregierung Kenntnis davon, dass es
in diesem Zusammenhang Versuche des
israelischen Botschafters Ron Prosor gab, durch
Zuschriften an Mitglieder des Deutschen
Bundestages Einfluss auf die Meinungsbildung zu
nehmen, wie mir zuletzt bekannt wurde durch eine E-
Mail vom 24. Oktober 2025 an die Mitglieder des
Auswärtigen Ausschusses des Deutschen
Bundestages, in der er diese dazu aufrief, sich gegen ein
Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH)
vom 22. Oktober 2025 auszusprechen, in dem
sich der IGH zu den humanitären Verpflichtungen
Israels in den besetzten palästinensischen
Gebieten äußerte, und wenn ja, wie positioniert sich die
Bundesregierung hierzu, insbesondere mit Blick
auf die Pflicht zur Nichteinmischung in die
inneren Angelegenheiten des Empfangsstaates gemäß
Artikel 41 Absatz 1 Satz 2 des Wiener
Übereinkommens über diplomatische Beziehungen?
55. Abgeordnete
Filiz Polat
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Leistet die Bundesregierung aktuell Hilfe für
verletzte Kinder aus Gaza und Israel vor Ort, und
wenn ja, welche konkret, und können nach
Auffassung der Bundesregierung eine intakte
medizinische Infrastruktur, die Verfügbarkeit von
spezialisierten Teams und eine unterbrechungsfreie
Versorgung mit Medikamenten als Voraussetzungen
für eine komplexere Versorgung wie mehrstufige
orthopädische Eingriffe, Prothesenversorgung,
Reha und psychosoziale Wiederherstellung bei
der nach Auskunft des Bundesministeriums des
Innern „sehr fragilen Lage“ vor Ort aktuell
sichergestellt werden (Bundespressekonferenz am
29. Oktober 2025)?
56. Abgeordneter
Rainer Galla
(AfD)
Wie hoch waren die Aufwendungen der
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
GmbH für sich in Pakistan aufhaltende Afghanen
im Rahmen der laufenden Aufnahmeprogramme
für afghanische Staatsbürger im Zeitraum von
2021 bis zum 30. September 2025 (bitte nach
Jahren, Anzahl der im jeweiligen Jahr betreuten
Afghanen und Gesamtkosten im jeweiligen Jahr
aufschlüsseln; die Gesamtkosten bitte weiter nach
Kosten für Unterbringung/Verpflegung,
medizinische/psychosoziale Versorgung sowie Reisekosten
aufschlüsseln), und in welcher Weise wurden die
geltend gemachten Kosten gegenüber der
Bundesregierung nachgewiesen (bitte auch den Zeitpunkt
angeben; https://apollo-news.net/staatliche-giz-wa
rnt-millionenkosten-fuer-wartende-afghanen-mue
ssen-geheim-bleiben-sonst-waere-aufnahmeprogr
amm-gefaehrdet/)?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums der
Verteidigung
57. Abgeordneter
Sascha Müller
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwiefern beeinflusst der bekanntgewordene
Verkaufsstopp von für die Bundeswehr
möglicherweise geeigneten Liegenschaften die
Trassenführung der sogenannten Juraleitung bei Schwabach
(vgl. www.nn.de/region/schwabach/ominose-list
e-was-hat-boris-pistorius-mit-dem-alten-schwaba
cher-standortubungsplatz-vor-1.14885415), und
bis wann wird final entschieden, ob und wie die
infrage stehenden Grundstücke einer Nutzung
durch die Bundeswehr vorbehalten bleiben sollen
oder doch einer zivilen Nutzung zugeführt werden
können?
58. Abgeordneter
Stefan Schmidt
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Teile des ehemaligen
Munitionshauptdepots in den Kommunen Langquaid und
Schierling wurden seitens des Bundesministeriums der
Verteidigung (BMVg) zur „strategischen
Liegenschaftsreserve“ erklärt, und welche konkreten
militärischen Überlegungen (seitens des BMVg) und
nichtmilitärische Nutzung (im Rahmen der bis vor
kurzem geplanten Konversion) für eine Nutzung
des ehemaligen Munitionshauptdepots gibt es
aktuell?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie
59. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Welche genauen Folgen erwartet die
Bundesregierung, sollte die PCK Raffinerie GmbH in Schwedt
aufgrund von US-Sanktionen von einem Tag auf
den anderen nicht mehr ihre Geschäfte führen
können, und teilt die Bundesregierung
diesbezüglich meine Einschätzung, dass dies innerhalb
weniger Tage zu einem Zusammenbruch der
Versorgung von Tankstellen im Nordosten
Deutschlands mit Treibstoffen führen würde?
60. Abgeordneter
Christian Görke
(Die Linke)
Prüft die Bundesregierung aktuell einen Kauf der
durch die Bundesnetzagentur treuhänderisch
verwalteten Anteile von Rosneft in Deutschland,
oder kann die Bundesregierung einen solchen
Kauf in absehbarer Zeit ausschließen?
61. Abgeordnete
Dr. Sandra Detzer
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Was hat den Ausschlag für die Bundesregierung
gegeben, den Vorschlag der EU-Kommission zu
unterstützen, die heimische Stahlindustrie mit
deutlich höheren Zöllen vor Dumping-Importen
aus Ländern wie China zu schützen, und weshalb
hat die Bundesregierung dies bislang unterlassen?
62. Abgeordneter
Michael Kellner
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche negativen Auswirkungen auf die
Stahlbranche drohen nach Ansicht der
Bundesregierung durch die Tatsache, dass Unternehmen nicht
zugleich von der Strompreiskompensation und
vom Industriestrompreis profitieren können, und
welche Anpassungen wird die Bundesregierung
bei der Strompreiskompensation vornehmen?
63. Abgeordneter
Dr. Alaa Alhamwi
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wann wird die im Koalitionsvertrag zwischen
CDU, CSU und SPD angekündigte Preisaufsicht
für mehr Verbraucherschutz eingeführt, und wie
wird diese ausgestaltet sein?
64. Abgeordneter
Dr. Alaa Alhamwi
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie wird die Bundesregierung die Transparenz
im Fernwärmemarkt für mehr Verbraucherschutz
erhöhen, und wann wird die im Koalitionsvertrag
zwischen CDU, CSU und SPD angekündigte
unbürokratische Schlichtungsstelle eingerichtet?
65. Abgeordneter
Dr. Moritz
Heuberger
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Zu welchem Zeitpunkt beabsichtigt es die
Bundesregierung, eine Stellungnahme im
Europäischen Rat zur Überarbeitung der Richtlinien zur
öffentlichen Vergabe einzureichen?
66. Abgeordneter
Julian Joswig
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Inwieweit plant die Bundesregierung, im Rahmen
der nationalen Industrie- und Beschaffungspolitik
verbindliche Quoten oder Zielvorgaben für den
Einsatz von in Deutschland erzeugtem,
klimafreundlichem Stahl zu verankern, und welche
Maßnahmen ergreift sie darüber hinaus, um die
internationale Wettbewerbsfähigkeit der
deutschen Stahlindustrie bei der Produktion von
grünem Stahl zu sichern?
67. Abgeordneter
Julian Joswig
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Welche Rolle misst die Bundesregierung
Partnerschaften mit afrikanischen Staaten beim Aufbau
nachhaltiger industrieller Wertschöpfungsketten –
z. B. in den Bereichen kritische Rohstoffe,
Wasserstoffwirtschaft und Recycling – bei, und wie
werden ökologische und soziale
Nachhaltigkeitsstandards in diesen Kooperationen sichergestellt?
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt
68. Abgeordneter
Tobias Matthias
Peterka
(AfD)
Wie bewertet die Bundesregierung derzeit
Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz (KI)
mit Blick auf die „Hightech Agenda Deutschland“
vor dem Hintergrund aktueller Studien zur
Zuverlässigkeit bzw. zur tatsächlichen Nutzung von KI-
Chatbots (vgl. bspw. www.hna.de/verbraucher/
kistudie-zeigt-grosses-problem-von-chatbots-auf-je
de-dritte-antwort-ist-erfunden-zr-94010762.html,
Stern – www.stern.de/digital/chatgpt--
millionenwenden-sich-mit-suizidgedanken-an-die-ki-36168
8 9 4 .html, jeweils abgerufen am 31. Oktober
2025), und leitet die Bundesregierung hieraus
konkrete Maßnahmen ab, und wenn ja, welche?
69. Abgeordneter
Stefan Schröder
(AfD)
Welchen Zweck verfolgt das Bundesministerium
für Forschung, Technologie und Raumfahrt mit
einem am 28. Oktober 2025 auf Instagram
veröffentlichten Katzenvideo, in dem die Hightech-
Agenda erklärt werden soll, und welche Schlüsse
zieht das Bundeministerium aus der Tatsache,
dass die sich darunter befindenden Kommentare
nahezu ausschließlich das Thema ME/CFS
aufgreifen?
70. Abgeordneter
Dr. Ingo Hahn
(AfD)
Wie gewährleistet die Bundesregierung bei
öffentlich-privaten Förderprogrammen im Bereich
Wissenschaft und Forschung, dass die
wissenschaftliche Unabhängigkeit und Ergebnisoffenheit
der geförderten Projekte trotz der Mitwirkung
privater Stiftungen oder
Nichtregierungsorganisationen an der Themenauswahl („Agenda-Setting“)
sowie der Beteiligung von deren Vertretern in den
für die Projektauswahl und Programmausrichtung
zuständigen Auswahlgremien und Beiräten
gewahrt bleibt?
71. Abgeordneter
Adam Balten
(AfD)
Welche finanziellen Mittel stellt die
Bundesregierung ressortübergreifend für den Ausbau und die
Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz
sowie die dafür notwendige digitale Infrastruktur
im laufenden Haushaltsjahr bereit (bitte nach
Ressorts aufschlüsseln)?
72. Abgeordneter
Adam Balten
(AfD)
Welche konkreten Fortschritte oder messbaren
Erfolge konnten bislang im Rahmen der
Förderprogramme für Künstliche Intelligenz und digitale
Infrastruktur erzielt werden, insbesondere im
Hinblick auf Forschungsstandorte und industrielle
Anwendungen?
73. Abgeordnete
Dr. Andrea
Lübcke
(BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass die
Sozial- und Geisteswissenschaften nicht nur eine
Nebenrolle bei der Umsetzung der Hightech-
Agenda spielen, sondern als gestaltender Teil der
technologischen Transformation auch sichtbar
werden, und welche konkreten Maßnahmen sind
dafür geplant?
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de
ISSN 0722-8333]
Relationen
- asked ← Bernd Schattner (Frage)
- asked ← Cansin Köktürk (Frage)
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- part_of_vorgang → Beibehaltung des Ehegattensplittings und Auswirkungen eines Familiensplittings (Mündliche Frage)
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- part_of_vorgang → Finanzieller Ausgleich für Länder und Kommunen im Rahmen des geplanten Leistungsrechtsanpassungsgesetzes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Folgen der Schließung von DB-Cargo-Werkstätten für den Schienengüterverkehr (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Fortschritte im Rahmen der Förderprogramme für Künstliche Intelligenz und digitale Infrastruktur (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gefahr politischer Einflussnahme auf die Justiz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Geheimhaltung der Adressen von Opfern und Zeugen in Gerichtsverfahren (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Gewalttaten von Schülern oder Eltern gegen Lehrkräfte seit 2011 (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Inhalt und Zielgruppe der geplanten Kampagne gegen Gewalt an Frauen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Konsequenzen aus einem Gerichtsurteil zur Rücküberstellung von Asylsuchenden nach Polen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Körperverletzungen durch Kinder und Jugendliche mittels Waffen oder gefährlichen Werkzeugen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Kriterien des BfV für "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen für mehr Familienfreundlichkeit trotz fehlender Betreuungsplätze (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Maßnahmen gegen die Übernahme von überhöhten Mieten durch Jobcenter und Wohngeldstellen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Medizinische Hilfe der Bundesregierung für verletzte Kinder aus Gaza/Israel (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mittel für den Ausbau und die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Modernisierung des Vertrags- und Haftungsrechts im Hinblick auf KI-Agenten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliche Einbringung eines Gesetzes zu verdeckten Ermittlern und Vertrauenspersonen sowie zur Tatprovokation (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Mögliche Stärkung der Oppositionsrechte bei der Wahl der Bundesverfassungsrichter (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Nutzung des ehemaligen Munitionshauptdepots Langquaid/Schierling (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Partnerschaften mit afrikanischen Staaten hinsichtlich des Aufbaus nachhaltiger industrieller Wertschöpfungsketten (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Position der Bundesregierung zur Rückkehr und Abschiebung nach Syrien (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prüfung eines Kaufs der Rosneft-Anteile durch die Bundesregierung (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Prüfung von Fahrerlaubnissen für den Geltungsbereich See auf Seeschifffahrtsstraßen im Rahmen der Neuregelung von Vorschriften in der Sports (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Rechtsextreme Unterwanderung des Schöffenamtes (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Reform des Abstammungsrechts für lesbische Mütter (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Rolle der Sozial- und Geisteswissenschaften in der Hightech-Agenda (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Schutz der Privatsphäre im digitalen Raum (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Stärkung der Unabhängigkeit der Justiz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Treffen von Bundesministerin Stefanie Hubig mit den Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Übertragbarkeit des spanischen Modells der elektronischen Aufenthaltsüberwachung zur Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Unterstützung des ukrainischen Zivilschutzes und der Katastrophenhilfe seit Beginn des Kriegs gegen Russland (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Unterstützung höherer EU-Zölle zum Schutz der Stahlindustrie (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verankerung des Grundrechts auf anwaltliche Beratung im Grundgesetz (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Verstöße großer Wohnungsunternehmen gegen Mietpreisgrenzen und § 5 WiStG (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vorwürfe gegen Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer bzgl. des Debattenmagazins The European (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Vorwürfe israelischer Einflussnahme und Desinformationskampagnen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Wahrung der Rechtssicherheit in der Sportschifffahrtsverordnung bei der Erteilung von Sportbootführerscheinen durch den Bund (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Wahrung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit bei öffentlich-privaten Förderprogrammen (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Weisungsrecht der Justizministerien über Staatsanwaltschaften als Mittel für mögliche politische Einflussnahme (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Wiederaufbau Syriens und Rückführungspotenzial syrischer Geflüchteter (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zeitpunkt und Inhalt der angekündigten Mietrechtsnovelle (Mündliche Frage)
- part_of_vorgang → Zweck eines auf Instagram veröffentlichten Katzenvideos des BMFTR (Mündliche Frage)