Schriftliche Frage 104 von Dr. Christina Baum (AfD): Wie lässt sich der Unterschied im PEI- Sicherheitsbericht im Berichtszeitraum vom 27. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 erklären, wonach…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 16. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
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Schriftliche Frage 104 von Dr. Christina Baum (AfD): Wie lässt sich der Unterschied im PEI- Sicherheitsbericht im Berichtszeitraum vom 27. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 erklären, wonach…
Frage 104 (Dr. Christina Baum, AfD):
Wie lässt sich der Unterschied im PEI- Sicherheitsbericht im Berichtszeitraum vom 27. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 erklären, wonach am 28. Januar 2021 noch 143 Verdachtstodesfälle gelistet wurden, am 4. Februar 2021 jedoch nur noch 113?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Tino Sorge vom 16. März 2026:
Die von Ihnen angeführte Diskrepanz von Meldungen über Todesverdachtsfälle in den auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI) veröffentlichten Sicherheitsberichten vom 28. Januar 2021 (www.pei.de/ SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sich erheitsbericht-27-12-bis-24-01-21.pdf) und vom 4. Februar 2021 (www. pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom27-12-bis-31-01-21.pdf), die im Übrigen unterschiedliche Berichtszeiträume umfassen, ist nichtzutreffend. Dem Sicherheitsbericht vom 28. Januar 2021 ist auf Seite 5 unter der Rubrik „Ausgang der Reaktionen“ Folgendes zu entnehmen: „69 geimpfte Personen verstarben im unterschiedlichen zeitlichen Zusammenhang nach der Impfung. Im Zusammenhang mit diesen Meldungen wurden 143 unerwünschte Reaktionen angegeben, die zum Tod geführt hätten.“ Nach Angaben des PEI können pro Verdachtsfallmeldung mehrere unerwünschte Reaktionen berichtet werden. Das PEI weist in seinen Veröffentlichungen und Erläuterungen zum Spontanmeldesystem auf den Unterschied zwischen einer Verdachtsfallmeldung (Bezug auf eine Person) und einer gemeldeten unterwünschten Reaktion hin und darauf, dass eine Verdachtsfallmeldung mehrere unerwünschte Reaktionen umfassen kann (z. B. Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schwindel).
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