Schriftliche Frage 128 von Markus Matzerath (AfD): Hat die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien sich bereits Gedanken dazu gemacht, wie ein „Verbot v…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Schriftliche Frage 128 von Markus Matzerath (AfD): Hat die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien sich bereits Gedanken dazu gemacht, wie ein „Verbot v…
Frage 128 (Markus Matzerath, AfD):
Hat die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien sich bereits Gedanken dazu gemacht, wie ein „Verbot von sozialen Medien für Personen unter 16 Jahren“, zu dem sie geäußert hat, dass sie „offen“ dafür sei und dass die Debatte „dringend geführt“ werden müsse, auf „freiheitliche“ Weise durchgesetzt werden könnte (beispielhaft eine verpflichtende Ausweiskontrolle, Gesichtserkennung, Schaffung von Straftatbeständen für das Bereitstellen eines Kontos für Dritte), vor dem Hintergrund, dass die Bundesministerin Karin Prien in dem Gespräch mit der „taz“ drei Sätze später von „unserem freiheitlichen System“ sprach, und hat die Bundesministerin davon bestimmte denkbare Möglichkeiten bereits als klar verfassungsfeindlich verworfen (bitte ausführen; https://az.de/Karin-Prien-ueber-Angriffe-von-rech ts/!6144384/)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf vom 10. Februar 2026:
Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD sieht vor, den Kinder- und Jugendschutz zu stärken und sicherzustellen, dass sich Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt sicher bewegen können. Insbesondere soll eine Expertenkommission eingesetzt werden, um eine Strategie „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ zu erarbeiten und die Umsetzung zu begleiten. Die interdisziplinäre Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat im September 2025 ihre Arbeit aufgenommen. Sie prüft Handlungsmöglichkeiten und notwendige Schritte für einen effektiven Kinder- und Jugendmedienschutz. Damit wurde ein erster wichtiger Schritt getan. Die Ergebnisse sollen Ende Sommer 2026 vorliegen. Den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen der Expertenkommission wird nicht vorgegriffen. Nach der Einführung der nationalen European Digital Identity Wallet in Deutschland im Januar 2027 soll eine Altersverifikation über diese Wallet grundsätzlich technisch möglich sein.
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