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Schriftliche Frage 38 von Achim Köhler (AfD): Wie ist nach Ansicht der Bundesregierung der laut Berichten des Bundeskriminalamts erneute Anstieg an Fällen häuslicher Gewalt und Gewalt ge…

dip / schriftliche_frage 06.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.

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Schriftliche Frage 38 von Achim Köhler (AfD): Wie ist nach Ansicht der Bundesregierung der laut Berichten des Bundeskriminalamts erneute Anstieg an Fällen häuslicher Gewalt und Gewalt ge… Frage 38 (Achim Köhler, AfD): Wie ist nach Ansicht der Bundesregierung der laut Berichten des Bundeskriminalamts erneute Anstieg an Fällen häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen zu erklären (auf 265.942 im Jahr 2024) nach einem signifikanten kontinuierlichen Anstieg in den letzten Jahren (im Jahr 2023 waren es 256.276), und wie wird die Effektivität der von der Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen evaluiert, die diesem Trend entgegenwirken sollen (www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteil ungen/DE/2024/06/bundeslagebild-haeuslichegew alt.html; www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pres semitteilungen/2025/Presse2025/251121_PM_BL B_HG_StraftatengegenFrauen2024.html?nn=2 7906)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries vom 3. Februar 2026: Das Lagebild „Häusliche Gewalt“ bildet das sog. polizeiliche Hellfeld ab, also die Taten, die der Polizei bekannt wurden. Es ist hierbei zu berücksichtigen, dass ein Anstieg der im Lagebild genannten Opferzahlen (2024: 265.942 männliche und weibliche Opfer häuslicher Gewalt) nicht zwangsläufig einem entsprechenden Anstieg der tatsächlichen häuslichen Gewalt gleichzusetzen ist. Derartige Anstiege im Hellfeld können beispielsweise Folge einer verstärkten Sensibilisierung der Thematik in der Bevölkerung und damit einer erhöhten Anzeigebereitschaft sein. Gleichermaßen können aber auch Sensibilisierungen der Polizei und Sicherheitsbehörden, ausgebaute Interventions- und Präventionsmaßnahmen im Bereich Partnerschaftsgewalt, wie etwa frühzeitige Gefährdungsanalysen, Schutzmaßnahmen für Betroffene oder spezialisierte Beratungs- und Unterstützungsangebote, einen Anstieg der Hellfelddaten begründen. Die Bundesregierung prüft kontinuierlich bestehende und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zum Schutz vor häuslicher Gewalt.

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