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Schriftliche Frage 47 von Cansu Özdemir (DIE LINKE): Hat sich die Bundesregierung bereits eine Einschätzung zur möglichen Rückkehr ehemaliger IS-Kämpfer mit deutschem Pass, von denen es laut Au…

dip / schriftliche_frage 30.01.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. Januar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

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Schriftliche Frage 47 von Cansu Özdemir (DIE LINKE): Hat sich die Bundesregierung bereits eine Einschätzung zur möglichen Rückkehr ehemaliger IS-Kämpfer mit deutschem Pass, von denen es laut Au… Frage 47 (Cansu Özdemir, Die Linke): Hat sich die Bundesregierung bereits eine Einschätzung zur möglichen Rückkehr ehemaliger IS-Kämpfer mit deutschem Pass, von denen es laut Aussage der Bundesregierung eine niedrige bis mittlere zweistellige Zahl gibt (Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 55 des Abgeordneten Ulrich Thoden auf Bundestagsdrucksache 21/237), nach Deutschland, nachdem Presseberichten zufolge zahlreiche ehemalige IS- Kämpfer aus dem IS-Gefängnis in Al-Schaddadi fliehen konnten (www.tagesschau.de/investigativ/ swr/deutsche-is-anhaenger-syrien-100.html), gebildet, und wenn ja, wie lautet diese, und sieht die Bundesregierung dadurch eine Veränderung der Sicherheitslage, und wenn ja, inwiefern? Antwort des Staatssekretärs Dr. Géza Andreas von Geyr vom 30. Januar 2026: Die Presseberichte sind der Bundesregierung bekannt. Die Feststellung der Aufenthaltsorte von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit bzw. anderweitigem Deutschlandbezug ist in diesem Falle Gegenstand des Informationsaustausches deutscher Sicherheitsbehörden mit internationalen Partnerdienststellen. Sollten sich hieraus Anhaltspunkte für eine mögliche Gefährdung für Deutschland ergeben, beispielsweise durch Reisebewegungen, setzen die Sicherheitsbehörden umgehend entsprechende Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr um. Neben dem internationalen Informationsaustausch stehen die Bundessicherheitsbehörden hierfür auch im engen Austausch mit den Ländern, insbesondere im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum. Nach vorliegenden Erkenntnissen haben die Entwicklungen in Syrien derzeit keine unmittelbare Auswirkung auf die bereits bestehende, hohe abstrakte Gefährdung durch den islamistischen Terrorismus in Deutschland.

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