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Schriftliche Frage 31 von Vinzenz Glaser (DIE LINKE): Wie stellt die Bundesregierung im Zuge der angekündigten Reorganisation des Auswärtigen Amts und der Auflösung der Abteilung für humanitäre…

dip / schriftliche_frage 12.01.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 12. Januar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

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Schriftliche Frage 31 von Vinzenz Glaser (DIE LINKE): Wie stellt die Bundesregierung im Zuge der angekündigten Reorganisation des Auswärtigen Amts und der Auflösung der Abteilung für humanitäre… Frage 31 (Vinzenz Glaser, Die Linke): Wie stellt die Bundesregierung im Zuge der angekündigten Reorganisation des Auswärtigen Amts und der Auflösung der Abteilung für humanitäre Hilfe, Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung sicher, dass die humanitäre Hilfe weiterhin institutionell eigenständig und bedarfsorientiert sowie im Einklang mit den humanitären Prinzipien der Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit geleistet wird und nicht einer stärkeren Ausrichtung an sicherheits-, ordnungs- oder wirtschaftspolitischen Interessen unterliegt, und wie soll die geplante Neuorganisation konkret ausgestaltet werden, um den Verbleib sowie die Sicherstellung der fachlichen Expertise, kohärenter Standards und schneller Entscheidungswege zu gewährleisten (www.deutschlandfu nk.de/hilfsorganisation-kritisiert-wadephuls-umstr ukturierungen-im-auswaertigen-amt-102.html)? Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 12. Januar 2026: Die Neustrukturierung der Zentrale des Auswärtigen Amts soll die gegenwärtigen und absehbaren außenpolitischen Herausforderungen besser abbilden. Die bisher in der Abteilung S wahrgenommenen Zuständigkeiten (Krisenprävention, Stabilisierung, Friedensförderung und humanitäre Hilfe) werden dabei mit gleichgelagerten Themen im Haus gebündelt und enger mit den regionalen Einsatzgebieten verknüpft. Die Bundesregierung erhofft sich davon eine bessere Steuerung und einen effizienteren Einsatz der geringer gewordenen Mittel. Dabei wird die humanitäre Hilfe weiterhin bedarfsorientiert sowie im Einklang mit den humanitären Prinzipien der Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit geleistet werden.

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