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Schriftliche Frage 44 von Kerstin Przygodda (AfD): Hat die Bundesregierung Kenntnis über Fälle, in denen in Deutschland lebende Frauen und Mädchen aufgrund eines als Ehrverletzung eingestufte…

dip / schriftliche_frage 12.12.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. Dezember 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.

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Schriftliche Frage 44 von Kerstin Przygodda (AfD): Hat die Bundesregierung Kenntnis über Fälle, in denen in Deutschland lebende Frauen und Mädchen aufgrund eines als Ehrverletzung eingestufte… Frage 44 (Kerstin Przygodda, AfD): Hat die Bundesregierung Kenntnis über Fälle, in denen in Deutschland lebende Frauen und Mädchen aufgrund eines als Ehrverletzung eingestuftem Verhaltens – wie etwa einer Verweigerung einer Zwangsheirat oder eines eigenständigen Lebensstils – ins Herkunftsland der Familie verbracht und dort im Namen der Ehre der Familie getötet worden sind, und wenn ja, welche sind dies (www.humanrights.ch/cms/upload/pdf/07041 6_TDF_Studie_Ehrenmord.pdf, S. 26 f.)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries vom 11. Dezember 2025: Der Bundesregierung liegen keine Informationen im Sinne der Fragestellung vor. Durch die Richtlinie (EU) 2024/1712 zur Änderung der Richtlinie 2011/36/EU zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer vom 13. Juni 2024 wurde die Ausbeutungsform der Zwangsheirat aufgenommen. Die Änderungsrichtlinie ist von den Mitgliedstaaten bis zum 15. Juli 2026 in nationales Recht umzusetzen. Im Nationalen Aktionsplan zur Prävention und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz der Betroffenen (www.bmbfsfj.bun d.de/resource/blob/252144/7fcb39c4d3309aa7e429fd29f62a4140/nation aler-aktionsplan-menschenhandel-data.pdf) sind daher Maßnahmen enthalten.

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