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Schriftliche Frage 68 von Jamila Schäfer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie werden die Finanzmittel der humanitäre Hilfe im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr auf die einzelnen Länder verteilt (bitte hierbei auf…

dip / schriftliche_frage 12.12.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. Dezember 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

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Schriftliche Frage 68 von Jamila Schäfer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie werden die Finanzmittel der humanitäre Hilfe im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr auf die einzelnen Länder verteilt (bitte hierbei auf… Frage 68 (Jamila Schäfer, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie werden die Finanzmittel der humanitäre Hilfe im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr auf die einzelnen Länder verteilt (bitte hierbei auf die sieben Länder eingehen, welche 2025 die meisten Finanzmittel erhalten), und welche Auswirkungen sieht das Auswärtige Amt durch die Kürzungen der internationalen Geberländer auf die humanitären Bedarfe? Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 10. Dezember 2025: Die Mittel der humanitären Hilfe haben sich im Jahr 2025 wie folgt auf die sieben Länder aufgeteilt, die insgesamt die höchsten Zuwendungen aus bilateralen Projekten zuzüglich der regional ausgewiesenen Anteile flexibler Globalförderungen erhalten haben (Stand: 9. Dezember 2025): Land Summe (2025) Veränderung (ggü. 2024) Ukraine 174,6 Mio. Euro −51 % Syrien 122,6 Mio. Euro −46 % Palästinensische Gebiete  76,6 Mio. Euro −49 % Sudan  53,0 Mio. Euro −45 % Südsudan  38,6 Mio. Euro −44 % Libanon  37,8 Mio. Euro −81 % DR Kongo  37,1 Mio. Euro −35 % Infolge der Mittelkürzungen zahlreicher internationaler Geberländer sind eine Vielzahl humanitärer Bedarfspläne unterfinanziert, wodurch nur ein Teil der ursprünglich vorgesehenen Begünstigten mit z. T. lebensnotwendiger humanitärer Hilfe erreicht werden kann (siehe auch den Global Humanitarian Overview 2026 der Vereinten Nationen: https://humanitarianaction.info/document/global-humanitarian-overvie w-2026). In vielen humanitären Krisen mussten Berichten humanitärer Umsetzungspartner zufolge zudem Rationen gekürzt oder Operationsgebiete eingeschränkt werden. Darüber hinaus wird auf die Antwort zu Frage 70 verwiesen.

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