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Schriftliche Frage 78 von Ina Latendorf (DIE LINKE): Welche Vorhaben plant die Bundesregierung, um die Bevölkerung, die landwirtschaftlich gehaltenen Tiere sowie wildlebende Tiere in sogenannte…

dip / schriftliche_frage 12.12.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. Dezember 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung.

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Schriftliche Frage 78 von Ina Latendorf (DIE LINKE): Welche Vorhaben plant die Bundesregierung, um die Bevölkerung, die landwirtschaftlich gehaltenen Tiere sowie wildlebende Tiere in sogenannte… Frage 78 (Ina Latendorf, Die Linke): Welche Vorhaben plant die Bundesregierung, um die Bevölkerung, die landwirtschaftlich gehaltenen Tiere sowie wildlebende Tiere in sogenannten festen Tieffluggebieten, wie beispielsweise dem LFA 8 (LFA: low flying areas) über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, vor der Lärmverschmutzung durch bis zu 250 Fuß über dem Boden fliegende Militärflugzeuge, wie sie aktuell vermehrt vorkommen, zu schützen (www.nordkur ier.de/regional/anklam/bundeswehr-kampfjets-du erfen-jetzt-noch-tiefer-ueber-mv-und-brandenbur g-fliegen-4140908)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Sebastian Hartmann vom 8. Dezember 2025: Aufgrund der veränderten sicherheitspolitischen Lage in Europa und der Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung zur Erfüllung des grundgesetzlich verankerten Verteidigungsauftrages der Bundeswehr ist ein einsatznaher Ausbildungs- und Übungsflugbetrieb mit Kampfflugzeugen auch in Deutschland notwendig. Dies erfordert auch das Training in niedrigen Höhen. Zum Schutz und um Belastungen durch Lärmemissionen für die Bevölkerung, landwirtschaftlich gehaltene Tiere sowie wildlebende Tiere zu minimieren, erfolgt die Nutzung eines Gebietes grundsätzlich nur an einem Tag pro Woche. Zudem sind die Anteile im Tiefflug unter 500 ft (152 m) auf das notwendige Minimum begrenzt. In Planung und Durchführung wird bestmöglich auf das Umfliegen von ausgewiesenen Schutzgebieten sowie urbanen Gebieten geachtet. Auch der Einsatz von Flugsimulatoren für die Ausbildung der Besatzungen führt zu einer Reduktion der Flüge und damit einer Entlastung der Bevölkerung und Tierwelt. Im Vorgriff größerer Übungsvorhaben der Bundeswehr wird die Bevölkerung vorab durch proaktive Pressearbeit auf die Übungen und damit gegebenenfalls verbundene Auswirkungen hingewiesen. Die Bundeswehr hält den für die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte notwendigen Fluglärm durch sorgfältige Planung und Verteilung des Flugbetriebs so gering wie möglich.

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