Schriftliche Frage 38 von Helge Limburg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie positioniert sich die Bundesregierung angesichts der laut Jahresbericht 2024/2025 der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS, h…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 3. November 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.
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Schriftliche Frage 38 von Helge Limburg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie positioniert sich die Bundesregierung angesichts der laut Jahresbericht 2024/2025 der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS, h…
Frage 38 (Helge Limburg, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Wie positioniert sich die Bundesregierung angesichts der laut Jahresbericht 2024/2025 der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS, https://polizei.nrw/artikel/zis-jahresbericht) gesunkener Zahlen von Strafverfahren und Verletzten im Zusammenhang mit Fußballspielen bei gleichzeitig stark gestiegenen Zuschauerzahlen zu den von der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder sowie der Sportministerkonferenz angedachten Verschärfungen für Vereine und Fans, wie beispielsweise die Einführung einer zentralen Stadionverbotskommission (www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-erste-ueb erlegungen-zur-zentralen-stadionverbotskommissi on-a-22f1d4a5-29c2-459d-b473-535bd1da5f24)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries vom 7. November 2025:
Die Bundesregierung begrüßt ausdrücklich die aus dem Jahresbericht 2024/2025 der Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) hervorgehende Rückläufigkeit bei Strafverfahren sowie den Rückgang der Anzahl von Verletzten im Umfeld von Fußballspielen. Gleichwohl bleibt es ein bedeutsames sicherheits- und sportpolitisches Ziel, eine weitere Reduzierung der Anzahl von Gewaltvorfällen im Umfeld des Fußballs. Um dieses Ziel weiter zu verfolgen, unterstützt die Bundesregierung die von der Innenministerkonferenz (IMK) und der Sportministerkonferenz (SMK) im Oktober 2024 initiierten Prüfungen ergänzender bzw. intensivierter Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt im Umfeld des Fußballs, insbesondere die Einrichtung einer zentralen Stadionverbotskommission beim Deutschen Fußball-Bund. Hierdurch soll u. a. sichergestellt werden, dass gemeinsame Standards angewendet werden und die Vereine das präventive Instrument des Stadionverbots einheitlich bzw. konsequent bundesweit anwenden. Darüber hinaus wird die Intensivierung der lokalen Netzwerkarbeit in Form von Stadionallianzen begrüßt. Diese Maßnahme der kommunikativen Präventionsarbeit im Rahmen eines gemeinsamen Beteiligungsprozesses kann ein wertvoller Baustein bei der Gewährleistung der Sicherheit im Zusammenhang mit Fußballspielen sein.
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