polradar

Schriftliche Frage 39 von Jan Köstering (DIE LINKE): Wie hoch beziffert das Bundesministerium des Innern die Pro-Kopf-Kosten für die je Haushalt empfohlenen „möglichst 10 Tage“ Vorrat, und wie…

dip / schriftliche_frage 31.10.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 27. Oktober 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.

Im Graph öffnen

Text

Schriftliche Frage 39 von Jan Köstering (DIE LINKE): Wie hoch beziffert das Bundesministerium des Innern die Pro-Kopf-Kosten für die je Haushalt empfohlenen „möglichst 10 Tage“ Vorrat, und wie… Frage 39 (Jan Köstering, Die Linke): Wie hoch beziffert das Bundesministerium des Innern die Pro-Kopf-Kosten für die je Haushalt empfohlenen „möglichst 10 Tage“ Vorrat, und wie gewährleistet die Bundesregierung, dass derartige Empfehlungen von Menschen im Grundsicherungsbezug umsetzbar sind? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries vom 31. Oktober 2025: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt im „Notfallratgeber“ („Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“), dass sich Haushalte möglichst zehn Tage selbst versorgen können. Aber auch ein Vorrat für zumindest drei Tage hilft schon sehr. Darauf kann schrittweise aufgebaut werden. Wie der Vorrat aussieht, hängt von den individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen ab. Allgemeine Hinweise, die bei der Zusammenstellung helfen können, stellt das BBK im „Notfallratgeber“ und online auf seiner Website zur Verfügung. Nicht zwingend erforderlich ist beispielsweise, einen Vorrat auf einmal anzuschaffen. Auch ein allmähliches Anlegen Stück für Stück ist möglich. Dies ist auch mit einem geringeren finanziellen Aufwand verbunden. Zudem kann der Vorrat in den alltäglichen Lebensmittelverbrauch integriert und dadurch immer wieder verbraucht und erneuert werden. Ältere Lebensmittel sollten dabei zuerst verbraucht werden, damit nichts weggeworfen werden muss.

Relationen