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Civitas Connect e.V.

lobbyregister / register_entry 16.09.2025 · Original ↗

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Civitas Connect e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation Civitas Connect e. V. ist ein bundesweiter Zusammenschluss von über 50 Städten, Gemeinden, Ländern und kommunalen Unternehmen (z. B. Stadtwerken, Netzbetreibern und kommunalen IT-Unternehmen). Ziel des Vereins ist es, die digitale Transformation der öffentlichen Daseinsvorsorge souverän, offen und gemeinwohlorientiert zu gestalten. m Fokus stehen insbesondere offene Dateninfrastrukturen, interoperable Standards sowie nachhaltige Governance- und Finanzierungsmodelle für Open Source Entwicklungen im öffentlichen Sektor. Im Rahmen der Interessenvertretung gegenüber Bundestag, Bundesregierung und Bundesministerien bringt Civitas Connect die spezifischen Bedarfe der kommunalen Ebene in politische und gesetzgeberische Prozesse ein. Die Tätigkeit dient ausschließlich gemeinwohlorientierten Zielen (Stärkung digitaler Souveränität und die Sicherstellung einer nachhaltigen digitalen Infrastruktur im öffentlichen Sektor) und verfolgt keine wirtschaftlichen Eigeninteressen. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Vereins ist die Entwicklung und der Aufbau offener digitaler Infrastrukturen, insbesondere der Open-Source-Datenplattform CIVITAS/CORE. Dieses Projekt verfolgt das Ziel, Kommunen eine souveräne, interoperable und langfristig tragfähige Nutzung von Daten zu ermöglichen und dient zugleich als praxisnaher Referenzrahmen für politische und regulatorische Fragestellungen. Konkret umfasst die Interessenvertretung folgende Tätigkeiten: 1. Dialog mit Politik und Verwaltung: Gespräche mit Abgeordneten, Bundesministerien (insbesondere dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung) sowie weiteren Entscheidungsträgern, um die kommunale Perspektive auf Fragen der digitalen Infrastruktur im öffentlichen Sektor einzubringen. 2. Positionierungen und Fachbeiträge: Erstellung von Positionspapieren, Stellungnahmen und Fachimpulsen zu zentralen Themen wie Open Source, Standardisierung, interoperable Schnittstellen, nachhaltige Finanzierungsmodelle oder Governance-Strukturen. Diese Unterlagen dienen als Grundlage für politische Entscheidungsprozesse und werden gezielt an politische Entscheidungsträger herangetragen. 3. Veranstaltungen und Fachdialoge: Durchführung des jährlichen Fachkongresses "CIVI/CON" als Diskussionsraum, in denen Vertreter:innen von Bund, Ländern, Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft konkrete Lösungsansätze für digitale Souveränität erarbeiten können. 4. Beteiligung an politischen Initiativen: Einbringung kommunaler Expertise in bundespolitische Initiativen sowie in die Entwicklung und Weiterentwicklung von Standards und Rahmenbedingungen für digitale Infrastrukturen. Ziel ist es, praxisnahe Rückmeldungen aus der kommunalen Ebene in die politischen Prozesse zu integrieren. 5. Förderung von offenen Infrastrukturen: Einsatz für die Verankerung von Open Source, offenen Schnittstellen und interoperablen Systemen als Regelfall im öffentlichen Sektor. Dazu wird u. a. die Etablierung unabhängiger Governance-Strukturen vorgeschlage, die Transparenz, Teilhabe und Nachnutzbarkeit langfristig sicherstellen. Durch diese Tätigkeiten trägt Civitas Connect e. V. dazu bei, dass kommunale Belange bei bundespolitischen Weichenstellungen berücksichtigt werden, die digitale Transformation gemeinwohlorientiert gelingt und föderale Ebenen besser miteinander verzahnt werden. Interessenbereiche: Digitalisierung; Staatsorganisation; Datenschutz und Informationssicherheit; Kommunikations- und Informationstechnik; Öffentlicher Dienst und öffentliche Verwaltung Regelungsvorhaben: - Aufbau eines Deutschland-Stacks: Civitas Connect e. V. betreibt Interessenvertretung im Zusammenhang mit der Ausgestaltung, Konkretisierung und Umsetzung des Deutschland-Stacks. Ziel der Einflussnahme ist die Berücksichtigung und Einordnung bestehender, interoperabler Daten- und Integrationsplattformen als Bestandteil der föderalen Zielarchitektur sowie deren Verankerung in Architekturvorgaben, Referenzrahmen und Umsetzungsstrukturen. Das Vorhaben betrifft insbesondere die Definition von Rollen, Zuständigkeiten und Einbindung bestehender Lösungen im Rahmen der Weiterentwicklung des Deutschland-Stacks durch zuständige Bundes- und Länderakteure.

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