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DXC Technology Deutschland GmbH

lobbyregister / register_entry 07.03.2024 · Original ↗

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DXC Technology Deutschland GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Zum Zwecke der Interessenvertretung werden Gespräche insbesondere mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages und verbundenen Behörden zur Positionierung der Umsetzungskompetenz von DXC und seinen verbundenen Unternehmen in den Bereichen Digitalisierung (im Allgemeinen und im Besonderen) für die Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Gesundheitswesen, Industrie, Umwelt, Energie und Mobilität geführt. Dabei geht es insbesondere um die Verwaltungsdigitalisierung. Zweck der Interessenvertretung ist es, die Sicht auf die Realisierung von Digitalisierungsprojekten zu vermitteln sowie Impulse zur Verbesserung und Beschleunigung der Verwaltungsdigitalisierung zu geben. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Abende und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden in Einzelfällen auch Stellungnahmen und Meinungsbeiträge zu konkreten Regelungsvorhaben erarbeitet und übermittelt. Interessenbereiche: Versicherungswesen; Industriepolitik; Automobilwirtschaft; Digitalisierung; Datenschutz und Informationssicherheit; Kommunikations- und Informationstechnik; Bank- und Finanzwesen; Sonstiges im Bereich "Staat und Verwaltung"; Internetpolitik; E-Commerce; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Handel und Dienstleistungen; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Sonstiges im Bereich "Verteidigung" Regelungsvorhaben: - Gesetz zur Änderung des Onlinezugangsgesetzes: Die OZG-Umsetzung ist ein großer Pfeiler der Verwaltungsmodernisierung und muss schnell und effizient umgesetzt werden. Die Finanzierung der kommunalen Anbindung und des Betriebs von "Einer für Alle"-Diensten muss zentral auf Landes- oder Bundesebene erfolgen, um fragmentierte Zuständigkeiten und Unsicherheiten zu vermeiden. Für eine medienbruchfreie Ende-zu-Ende-Digitalisierung fordern wir eine umfassende (Teil-)Automatisierung von Backend-Prozessen durch digitale Software-Roboter, die repetitive und regelbasierte Aufgaben effizienter erledigen. Nationale souveräne Clouds sowie Hybrid- und Multi-Cloud-Modelle bieten Sicherheit und digitale Souveränität. Low-Code-Plattformen sollen Verwaltungsangestellten ermöglichen, selbst aktiv Prozesse zu digitalisieren und ihre Arbeit zu verbessern. - Anpassungen am NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz: Die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie erfordert eine enge Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Einrichtungen, um ein einheitlich hohes Cybersicherheitsniveau in der EU zu gewährleisten. Angesichts wachsender Bedrohungen für kritische Infrastrukturen müssen Informationssicherheitssysteme umfassend gestärkt werden. Wir fordern klare Umsetzungsrichtlinien und praktische Unterstützung für betroffene Organisationen, da der Beratungsbedarf erheblich ist. Konkrete Hilfestellungen sind erforderlich, um die neuen Anforderungen effektiv umzusetzen und die Cybersicherheit nachhaltig zu verbessern. - Nationale Durchführung der KI-Verordnung der EU (EU AI-Act): Der flächendeckende Einsatz von KI-Systemen in der öffentlichen Verwaltung kann durch Automatisierung von Routineaufgaben die Effizienz steigern und Ressourcen für komplexe Aufgaben freisetzen. Politik und Verwaltung müssen für die Herausforderungen der AI-Act-Umsetzung sensibilisiert werden, um Vertrauen und Innovation gleichermaßen zu fördern. Dabei muss der Einsatz von KI nicht nur DSGVO-konform sein, sondern auch Auflagen aus sich entwickelnder Gesetzgebung, wie die nationale Umsetzung des AI Acts, erfüllen. - Schaffung eines Digitalministerium: Die Schaffung eines zentralen Digitalministeriums auf Bundesebene ist dringend notwendig, um die Digitalisierung in Deutschland effektiv voranzutreiben. Der Föderalismus stößt hier an seine Grenzen: Komplexe Strukturen führen zu Doppelarbeit, hohen Kosten und ineffizienten Prozessen. Ein solches Ministerium würde digitale Initiativen bündeln, einheitliche Standards setzen, wiederverwendbare IT-Basiskomponenten bereitstellen und offene Schnittstellen für die Integration schaffen. Finanzierungsverantwortung und zentralisierte Kompetenz stärken die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen, sparen Ressourcen und schaffen bundesweit verlässliche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Digitalisierung. - Beschaffungs- und Vergabeverfahren im Verteidigungssektor: Vor dem Hintergrund der aktuellen Zeitenwende sollten die Anforderungen an Beschaffung und Vergabeprozesse überprüft und neu bewertet werden. Öffentliche Auftraggeber sollten in ihren Vergabeverfahren sogenannte Soft-Kriterien, wie die Lieferfähigkeit von Unternehmen, stärker in den Vordergrund rücken. Die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) benötigt klare finanzielle Prioritäten und langfristige Planungssicherheit. Nur so kann sie sich strategisch auf die kommenden Anforderungen vorbereiten und mit der nötigen Vorlaufzeit technologische Lösungen entwickeln. - Marinestandort Glücksburg: Marineeinsatzkommandos in Glücksburg sollten auch im Zuge der Verlegung des Hauptsitzes des Flottenkommandos nach Rostock erhalten bleiben. Angesichts der geänderten Sicherheitslage bietet die verbunkerte Kommandozentrale in Glücksburg beste Voraussetzungen als dauerhafte Backup-Struktur der Marine.

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