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Schriftliche Frage 84 von Lamya Kaddor (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Sind dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales Berichte über das Verschwinden vietnamesischer Auszubildender bekannt (www.tagesscha u.de…

dip / schriftliche_frage 24.10.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. Oktober 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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Schriftliche Frage 84 von Lamya Kaddor (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Sind dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales Berichte über das Verschwinden vietnamesischer Auszubildender bekannt (www.tagesscha u.de… Frage 84 (Lamya Kaddor, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Sind dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales Berichte über das Verschwinden vietnamesischer Auszubildender bekannt (www.tagesscha u.de/inland/regional/berlin/rbb-verdacht-auf-mens chenhandel-bei-vietnamesischen-azubis-ausgelief ert-ausgebeutet-verschwunden-100.html), die über private Vermittlungsagenturen nach Deutschland vermittelt wurden, und ergreift die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um mögliche Verstrickungen dieser Agenturen in Menschenhandel zu verhindern, und wenn ja, welche? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Katja Mast vom 24. Oktober 2025: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nimmt die Berichterstattung sehr ernst und steht bereits mit dem Land Berlin zwecks Sachverhaltsaufklärung und mit der Bundesagentur für Arbeit im Austausch, soweit das Thema der Arbeitsmarktzulassung betroffen ist. Die Verantwortung für die Verfolgung möglicher Straftatbestände liegt in der Zuständigkeit des Landes Berlin. Der bestehende nationale Rechtsrahmen zur Regulierung der privaten Arbeitsvermittlung ist grundsätzlich umfassend. Häufig geschieht die unseriöse Vermittlung von ausländischen Fachkräften/Auszubildenden jedoch durch private Arbeitsvermittlungen mit Sitz im Ausland. Da die Handlungsmöglichkeiten des BMAS im Ausland eingeschränkt sind, steht das BMAS im Austausch mit den jeweiligen Partnerstaaten und prüft derzeit verschiedene Ansätze zur Erhöhung der Transparenz im Bereich der privaten Arbeitsvermittlung mit Auslandsbezug. Unter der Federführung des BMAS hat die Bundesregierung darüber hinaus im Februar 2025 einen Nationalen Aktionsplan gegen Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit (NAP) verabschiedet. Der NAP verfolgt einen präventiven Ansatz und beinhaltet ein eigenes Handlungsfeld zur Arbeitskräftegewinnung. Dieses enthält Maßnahmen zur Sicherstellung einer fairen Rekrutierung von Arbeits- und Fachkräften, die bereits im Herkunftsland ansetzen.

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